Die Piratenpartei streitet sich in Friedrichshain-Kreuzberg mit den Linken um den Stadtratsposten. In Steglitz-Zehlendorf wird es wohl eine Neuauflage von Schwarz-Grün geben.
Karin Christmann

Bei der Organspende-Debatte soll es um die ganz großen Fragen der Ethik gehen, wieder einmal. Von einem lässt sich dabei kaum jemand stören: Das Leben tausender Kranker, die auf ein Organ warten, ließe sich durch bessere Organisation retten.
Die Piraten fordern Transparenz. Die hat aber nach Parlamentsregeln Grenzen. Wer gegen Geheimhaltungsbestimmungen verstößt, kann bestraft werden.
Transparenz ist oberstes Gebot der Piratenpartei, aber da fangen die Probleme an: Darf nichts hinter verschlossenen Türen bleiben, kein Streit, kein Schachern um Posten?
Wieviel Transparenz darf es sein? Auf dem Weg in den Parlamentsbetrieb muss die Piratenpartei diese Frage plötzlich konkret beantworten - und ist prompt uneins, ob die Öffentlichkeit angeht, was bei der ersten Fraktionssitzung besprochen wird.

Die Piraten sind in sämtliche Bezirksverordnetenversammlungen eingezogen. Sie werden aber nicht alle 56 Mandate annehmen können. In einem Fall droht ihnen sogar ein besonders schmerzlicher Verlust.

Sie sind angetreten, um das Parlament durchschaubar zu machen – ob das auch für die eigenen Sitzungen gelten soll, ist noch unklar
Die FDP ist pulverisiert, die Piraten jubeln. SPD wird stärkste Kraft, kommt aber nur auf eine knappe Mehrheit mit den Grünen. Der Blog zur Wahl in Berlin.

Auf ihrer Wahlparty in Kreuzberg mussten die Piraten erst einmal verarbeiten, was da gerade geschehen war

Die Piraten ziehen das erste Mal in ein Landesparlament ein. Die Berliner haben sie gewählt, ohne genau zu wissen, für welche Inhalte sie stehen.

Auf ihrer Wahlparty in Kreuzberg mussten die Piraten erst einmal verarbeiten, was da gerade geschehen war.
38 Fragen, damit am Ende das Kreuz an der richtigen Stelle steht: Der Wahl-O-Mat hilft bei der Entscheidung für eine Partei. Fünf prominente Berliner haben den Online-Fragebogen beantwortet – und sich dabei über die Schulter blicken lassen.

In der Diskussion mit dem Tagesspiegel und seinen Leserinnen und Lesern sprach Piraten-Spitzenkandidat Andreas Baum nicht nur über Netzpolitik, sondern auch über Nahverkehr, Schule und Wirtschaft - und antwortete auf Wowereits Warnung.

Im Oktober 2009 sprach Renate Künast mit dem US-Botschafter in Berlin - und zwar über Schwarz-Grün im Bund. In diese Richtung gehe es für ihre Partei, sagte Künast einem Dokument zufolge, das Wikileaks veröffentlicht hat.

Auch in der Nacht zu Sonnabend wurde wieder Feuer gelegt: an zwei Autos und zwei Motorrädern. In Lichtenberg beobachtete ein Passant eine verdächtige Person - die Polizei konnte den Unbekannten aber nicht festnehmen.

Mit ihm hatte beinahe niemand gerechnet: Wer ist Rainer Maria Woelki, der neue Erzbischof von Berlin?
Über Migration und Europa wollten der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit, die Berliner Theaterproduzentin Shermin Langhoff und der Soziologe Ulrich Beck diskutieren. Dann sprachen sie über nicht weniger als europäische und rot-grüne Visionen.

Berlins Abgeordnete pflegten am Donnerstag Abend die interfraktionellen Beziehungen. Beim After Work Club halfen Musik und Alkohol dabei, sich besser kennenzulernen.

Als Krankenhausclown spielt Opernsänger Rolando Villazón mit Kindern. In Tempelhof albert er in der Klinik herum und in Prenzlauer Berg sucht er Talente.

Sie will, dass ihr Kind verschont bleibt von der Krankheit, die ihr eigenes Dasein zerstören wird. Also entschied sich Marie für einen Weg, den in Deutschland kein Arzt gehen darf – die PID.

Er ist 17 Jahre alt, trägt eine Beatles-Frisur – und bringt Jugendliche zu Facebook-Kommentaren wie diesem: „Kann es nicht in Worte fassen, wie aufgeregt ich bin. Das wird der tollste Tag meines Lebens.
Fluglärmgegner wollen die EU-Kommission anrufen, weil die Routen über ein Vogelschutzgebiet führen. Der Vorsitzende der Bürgerinitiative Schallschutz Rangsdorf wirft den Planern vor, das Problem herunterzuspielen.

Sean Penns Ex dreht im „Wild at Heart“. Sie spielt gewissermaßen sich selbst: eine Hollywood-Schauspielerin, die es zu einigem Ruhm, aber nie zum ganz großen Durchbruch geschafft hat.
Die Arbeitsstunden, die in ihrem Projekt stecken, können Alexej Ballhausen (17) und Daniel Burckhardt (16) schon nicht mehr zählen. Die beiden Schüler haben gegrübelt und gerechnet, gebaut, geschraubt und sogar selbst geschweißt – bis sie fertig war, ihre „solarthermische Energieanlage“.