Eva Högl ist in der SPD und leitet die Edathy-Untersuchung. Es ist keine Schande, zu sagen, dass diese Doppelrolle unmöglich ist, und sie abzugeben. Ein Kommentar
Lorenz Maroldt
Im März will der Deutsche Olympische Sportbund entscheiden, mit welcher Stadt er in die offizielle Olympia-Bewerbung beim IOC geht. Aber erst im September sollen die Berliner abstimmen, ob sie die Spiele wollen. Die Hauptstadt bräuchte ein Wunder - oder aber immense Leidenschaft. Ein Kommentar.

Immer fahren, immer weiter, nicht nur auf der Autobahn: Kraftwerk spielen an acht Tagen jeweils ein Album und mehr in der Neuen Nationalgalerie. Wir schreiben zu jedem Auftritt eine Konzertkritik. Heute Chefredakteur Lorenz Maroldt über "Radioaktivität".

Als BER-Chef war Hartmut Mehdorn von Beginn an ein willkommenes Ziel für Kritik, Häme, Spott und Wut. Am Schluss hat er die Kränkung nicht mehr ertragen. Ein Kommentar.
177 Millionen Euro will der Flughafenchef für den Ausbau des Nordpiers, der nötig wird, weil der Flughafen schon jetzt zu klein ist. Den Eröffnungstermin wird er nun auch erst Mitte des kommenden Jahres nennen. Und auch sonst gibt es weiteren Ärger.

Die Gesellschafter des BER kreisen um ein schwarzes Verantwortungsloch. Und weil alle sich drücken, ist immer Hartmut Mehdorn schuld - an allem. Wie praktisch! Ein Kommentar.

Martin Delius von der Piratenfraktion über vorenthaltene E-Mails im Flughafen-Untersuchungsausschuss, die Arbeit von Hartmut Mehdorn und die Fehler von Ex-BER-Chef Rainer Schwarz.

Immer neue Terminverschiebungen und Planungspannen beim Bau des Hauptstadtflughafens BER geben Berlin der Lächerlichkeit preis. Wie rauskommen aus der Misere? Ein Interview mit den Flughafenchefs Hartmut Mehdorn und Jörg Marks.

Mehr Dialog mit den Bürgern, bessere Kommunikation, Volksbefragungen - alles sollte nach der Abstimmung über das Tempelhofer Feld anders werden. So lautete das Versprechen des Senats. Doch der Bürger bleibt bei wichtigen Entscheidungen immer noch außen vor. Ein Kommentar.

BER-Chef Hartmut Mehdorn: "Es gab keine Idee, wie der Flughafen jemals hätte eröffnet werden können"
Verschobene Eröffnungstermine, mangelndes Vertrauen, fehlende Konzepte: Wie geht es weiter am BER? Für Hartmut Mehdorn steht fest: Sollte der Flughafen irgendwann eröffnet werden, wird nicht gefeiert. "Dieser Flughafen hat seine Jungfräulichkeit verloren."

Zum Welttag der Menschen mit Behinderung veröffentlichen wir an dieser Stelle den Leitartikel des Tagesspiegels in Einfacher Sprache. Die Einfache Sprache wurde für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten entwickelt.

Der 3. Dezember ist der Welttag der Menschen mit Behinderungen. Aber was ist zu tun, um eigentlich Selbstverständliches zu erreichen: ein selbstbestimmtes, zugehöriges und gleichberechtigt teilhabendes Leben aller in der Gesellschaft? Ein Kommentar.

So wie Wowereit mit seinem Job als Regierender erging es vielen Berlinern mit Wowereit: Sie mochten ihn, waren seiner am Ende aber überdrüssig. Ein Kommentar.
Von Montag bis Freitag serviert Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Lorenz Maroldt in seinem neuen Newsletter "Checkpoint" ab 6 Uhr "Berlin to go" - alles Wichtige aus und für Berlin. Einen Auszug aus dem heutigen Newsletter lesen Sie hier.

Zerschlagt das Monster: Der neue Bausenator Andreas Geisel zeigt sich zuversichtlich, dass der BER „eines Tages“ eröffnet wird. Doch das Flughafen-Projekt braucht keinen Abschlusstermin, sondern einen Neustart. Ein Kommentar

Matthias Kollatz-Ahnen, neuer Finanzsenator, kennt sich mit EU-Förderprogrammen aus, Andreas Geisel bringt als künftiger Stadtentwicklungssenator den Pragmatismus eines Bezirkspolitikers mit. Zumindest eine Sache kommt so zu einem Ende. Ein Kommentar.

Waren wirklich alle so ahnungslos? Ein genauer Blick auf Akten und öffentliche Äußerungen zur geplatzten Eröffnung des Flughafens BER ergibt ein neues Bild: Klaus Wowereit und Rainer Schwarz bogen die Geschichte zurecht - und trafen offenbar eine Übereinkunft zur gegenseitigen Rettung.

Wie Klaus Wowereit und Rainer Schwarz die Geschichte der geplatzten Eröffnung des Hauptstadtflughafens zurechtbogen

Einst führte er Berlins Flughafengesellschaft, dann tauchte er ab: Wenn man sich anschaut, wie Rainer Schwarz seine Kündigung erhielt, lassen sich einige Probleme am BER besser verstehen.
Eine Rekonstruktion des fast unmöglichen Versuchs, Rainer Schwarz eine Kündigung zuzustellen

Ahnte Klaus Wowereit kurz vor der geplatzten Eröffnung wirklich nichts von den Problemen am BER? Die Aussagen des früheren Geschäftsführers Rainer Schwarz vor Gericht lesen sich anders.

Laune prima, 100 Prozent Zustimmung: Berlins SPD schenkt Michael Müller ihr Vertrauen. Wowereits designierter Nachfolger weiß, dass die Mannschaft auf einige Zeit nicht wird meutern können. Dennoch wird es Konflikte auszutragen geben. Ein Kommentar.

Mit Michael Müller hat sich die SPD für den verlässlichsten Kandidaten entschieden, meint Lorenz Maroldt. Welche Akzente der neue Regierende setzten wird, scheint offener denn je. Ein Kommentar
Die Wahl von Klaus Wowereits Nachfolger wird mehr verändern, als die drei Kandidaten verraten. Denn im Senat ist vieles wie beim BER - zu langsam, zu unverbindlich und zu undurchsichtig. Eine Senatsumbildung könnte am Ende auch die CDU betreffen. Ein Kommentar.