Zehn Punkte hat die SPD aufgestellt, die sie für "unverzichtbar" für eine große Koalition hält. Viel interessanter sind jedoch die Forderungen, die nicht auf der Liste stehen.
Lorenz Maroldt

Die FDP versenkt, die Grünen enthauptet, die SPD in die Verzweiflung gestürzt: Angela Merkel hat ganze Arbeit geleistet. Dann ist sie verschwunden. Protokoll einer verrückten politischen Woche.

Die FDP hat sich versteuert – zwei Drittel ihrer einstigen Wähler wollen sie nicht mehr. Aber das Brot der FDP, der Liberalismus, ist nicht komplett verschimmelt. Ein Kommentar.
Die FDP hat sich versteuert – zwei Drittel ihrer einstigen Wähler wollen sie nicht mehr

Das politische Spitzenpersonal ist damit beschäftigt, den Wählern eine Botschaft nahezubringen, die da lautet: Leute, eure Verzweiflung ist berechtigt! Aber das Problem sind nicht die Inhalte der Parteien. Das Problem sind vor allem diejenigen, die ihre Parteien repräsentieren - egal, ob Merkel, Steinbrück oder Trittin.
Der SPD-Kanzlerkandidat zeigt den Stinkefinger - nur eine ironische Geste in einem ironischen Format? Ein Finger, der zum Fragezeichen wird, der aus dem Kandidaten ein Rätsel macht - und ihn womöglich als Kanzler unmöglich.

Hans Georg Näder baut die besten Prothesen der Welt. Sein Großvater hat den Betrieb Otto Bock 1919 in Kreuzberg gegründet. Nun kehrt sein Enkel mit einem Forschungslabor in die Hauptstadt zurück - eine Firmengeschichte aus dem neuen Wirtschaftsmagazin "Tagesspiegel Köpfe".

In der Bötzow-Brauerei wird jetzt alles anders. Der britische Architekt David Chipperfield entwirft ein Areal für die modernste orthopädische Werkstatt der Welt. Platz für junge Unternehmen, Kunst und ein Boutiquehotel wird es ab 2015 auch geben.

Matthias Platzeck – Ministerpräsident a.D. Und das soll es jetzt gewesen sein? Er lacht. Er läuft. Er fühlt sich wieder fit. Also: Zu früh aufgegeben? „Ich gucke mal, was das Leben noch so bietet.“ Fest steht: Matthias Platzeck bleibt in der Politik.

Seit Mittwoch ist Dietmar Woidke als Ministerpräsident von Brandenburg im Amt. Sein Vorgänger Matthias Platzeck hatte seine Nachfolge bereits seit zwei Jahren geklärt.

Das Areal der Bötzow-Brauerei wird umgebaut - und ist Hauptthema des neuen Wirtschaftsmagazins "Tagesspiegel Köpfe". Wir stellen verschiedene Aspekte der Brauerei vor - beginnend mit einem Porträt von Hans Georg Näder, Chef des Prothesenbauers Otto Bock.

Chipperfields Masterplan für die einstige Bötzow-Brauerei sieht eine Kulturvilla, eine Kunsthalle und eine Galerie vor.

Sigmar Gabriel hat ein paar Ideen zur Steuerpolitik geäußert und so ganz nebenbei gesagt, er könne auch Kanzler. Damit hat er die Wahlkampfschnarcher geweckt. Trittin, Rösler und einige andere sind schwer empört, doch zur Sache beizutragen haben sie nichts.

Das Urteil im Fall Jonny K. bestärkt diejenigen, deren Vertrauen in den Rechtsstaat auf einer nach Gesetzen urteilenden Gerichtsbarkeit beruht. Alles andere ist Sache der Politik und der Gesellschaft.

Online ein Ticket buchen, dann die Tochter zum Hauptbahnhof bringen und in den Zug setzen. Klingt einfach und bequem, in der Theorie. Doch die Realität sieht manchmal ganz anders aus. Ein Drama in sieben Akten.

Britpop in Bestform: Bei seinem Auftritt im C-Club war Liam Gallagher noch nie so nett - aber auch noch nie so gut.

In den Augen der Öffentlichkeit galt bislang derjenige als der Hauptschuldige im Fall Jonny K., der am weitesten geflohen war. Doch das könnte sich im Laufe des Prozesses als Kurzschluss erweisen.

Wenn der Piratenchef die Parteimitglieder dazu auffordert, Schilder mit dem Spruch „Ich bin motiviert“ hochzuhalten, dann ist bereits alles zu spät.
Der NSU-Prozess und die Medien: Warum das Losverfahren einfach lächerlich ist

Beim NSU-Prozess kam es nun nach dem Windhundprinzip zum Losverfahren. Obwohl alles mit rechten Dingen zuging, ist das Ergebnis lächerlich. Und das alles nur, weil sich der Vorsitzende Richter beleidigt fühlte.

Walter Müller, Leiter der Berliner Mercedes-Niederlassung, erklärt im Tagesspiegel-Interview die Flaute im Autohandel, die Farbenwahl der Berliner und die Vorlieben von Frauen.

Der neue BER-Chef Hartmut Mehdorn denkt laut darüber nach, Tegel offen zu halten und düpiert so gleich an seinem ersten Tag die Politik und die Berliner. Doch er könnte alle Beteiligten dazu bringen, endlich wieder in Alternativen zu denken.

Lange war er der beliebteste Politiker Berlins, doch seine Popularität leidet unter dem BER-Debakel. Klaus Wowereit über politische Freundschaften, mächtige Bezirksstadträte und die Haltung der Berliner zu ihrer Stadt.

Lästern über Berlin und seine Probleme, ein Lieblingssport von vielen. Klaus Wowereit appelliert deshalb an die Berliner, sich engagierter zu ihrer Stadt zu bekennen - und verteidigt Berlins Ruf als Party-Stadt.