Bevor sich Paul Bonin irgendwann in den achtziger Jahren von London aus auf den Weg nach Europa machte, ließ er in seinem Pass unter der Rubrik Beruf "Musician" eintragen. Seitdem ist er genau das: Musiker, und zwar in Berlin.
Lorenz Maroldt
Am Valentinstag war die CDU-Spendenaffäre für Rupert Scholz "lückenlos und abschließend aufgeklärt". Da lag dem Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden der Zwischenbericht zur Affäre vor.
Die Berliner Landespolitik hat es ganz nach oben geschafft: Sie war in den Tagesthemen bei Ulrich Wickert und wird bald auch im Bundestag sein. Hurra, wir sind wieder wer, wenn auch nur als Affäre.
In der CDU hat der Berliner Landesverband früher nie eine große Rolle gespielt. Zu klein, zu unbedeutend, zu weit weg von der großen Politik - einfach anders.
Der Ministerpräsident kämpft, aber auf verlorenem Posten. So oder so - er muss verlieren.
Sprechen wir über die Zukunft. Reden wir über die Rente.
Bisher sollten wir glauben, Berlin habe einen Kultursenator namens Stölzl. Das war nur die halbe Wahrheit, oder, noch genauer: nur ein Drittel der Wahrheit.
Sollen Zeitungen auf Berichte über Selbstmorde verzichten? In Wien wollen Wissenschaftler herausgefunden haben, dass es einen Nachahmungseffekt gibt: Je weniger über Selbstmorde geschrieben wird, desto weniger Selbstmorde gibt es in der Folge.
Dem Menschen bleibt fast nichts verborgen. Er entdeckt, erforscht, enträtselt.
Ein guter Advokat zieht alle Register. Manche ziehen auch nur eine Telefonnummer.
Gerhard Schröder war immer gerne bei der Expo, auch, weil seine Frau in Hannover wohnt. Schön praktisch.
Das ist einmalig: Eine Behörde, die Staatsgeheimnisse unters Volks bringt; die Gerüchte und Lügen verbreitet, die mit Sprengstoff hantiert; die Karrieren und Familien zerstört, die Menschen zum Weinen bringt und zur Verzweiflung. Und die am Ende doch dem Land zu innerem Frieden verhilft.
Vierzehn Tage sind zu kurz, um alles zu verstehen. Manche Rätsel der Olympischen Spiele bleiben ungelöst.
Heute, am 22. Juli, ertönen in Berlin fröhliche Fanfaren, wird ein Feuer entzündet und bunte Begeisterung entfacht.
Chatami ist weg. Zurückbleiben viele Fragen - und viele Verlierer.
Zu einer richtigen Koalition gehört auch ab und zu eine kleine Krise. Sonst merkt am Ende ja keiner mehr, dass da zwei Parteien am Werke sind.
Alle wollen Spaß. Auch in der Politik.
Die Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, Annette Fugmann-Heesing, hält es für notwendig, Studienplätze von den Universitäten zu Gunsten der Fachhochschulen umzuschichten. Nur so könne der Wissenschaftsstandort Berlin auf der Basis von 85 000 Studienplätzen weiter entwickelt werden.
Das ist seltsam. Jahrelang hatten die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg für eine Fusion beider Länder geworben.
Unter armen Sündern ist ein Armer ohne Sünden König. Deshalb steht Eberhard Diepgen in einem schmeichelhaften Ruf, der seit Helmut Kohls Wahlniederlage 1998 im Übrigen von Fakten gedeckt ist: Er ist der erfolgreichste Politiker der CDU.
Es ist nicht gut, wenn ein Mann ein Land zu lange regiert. Und es ist schlecht, wenn ein Mann eine Partei zu lange dominiert.
Wie sich die Bilder gleichen. Der große Saal im Palast der Republik sieht aus wie vor kurzem noch der Plenarsaal im entkernten Reichstag.
Berlin, Pariser Platz, 30. Januar 1933.
Der folgende Beitrag über die Freiflüge von Senatsmitgliedern wird Ihnen präsentiert von der Senatskanzlei.So geht das nicht?