In zwei Monaten wird gewählt, und bis dahin werden die Deutschen rund um die Uhr befragt. Doch was lernen wir aus Umfragen? Nichts! Ganz wesentliche, das Gemeinwesen prägende politische Entscheidungen wurden in Deutschland gegen eine Mehrheitsstimmung getroffen.
Malte Lehming
Mord an Muslimen, Mord an Christen: Wer erhebt anklagend seine Stimme? fragt Malte Lehming

Malte Lehming über Schulen in Berlin, demokratische Wahlen und den Islam

Malte Lehming über Deutschland, Israel und den Iran

Malte Lehming Über das Leben von Michael Jackson

Malte Lehming über die Islamkonferenz und den Christopher Street Day
Zwei junge deutsche Christinnen sind im Jemen ermordet worden. Doch statt sich über Christenverfolgung in islamischen Ländern zu beklagen, wird über die Naivität bibeltreuer Missionare gelästert.
Angela Merkel und die Opposition im Iran: Warum Deutschland jetzt klar sein muss
Dass US-Präsident Barack Obama sich mit markigen Reden zum Aufstand im Iran zurückhält, ist verständlich. Aber Europa – und in erster Linie Deutschland – müssten ihr Missfallen an den Praktiken des Regimes viel deutlicher bekunden.
Sie sei ohne Ziel, pathosfrei, seelenlos: Auf der großen Koalition, die Deutschland seit nun fast vier Jahren regiert, hackt jeder gern herum. Dabei ist sie besser als ihr Ruf.
Barack Obamas Rede in Kairo geht in die Geschichte ein. Seine Worte könnten ein ähnlich kräftiges Nachspiel haben wie die von Ronald Reagan 1987 vor dem Brandenburger Tor. Eine gute Rede bewegt manchmal mehr als zehn halbgute Taten.

Malte Lehming über Kurras und den Geist der Linken
Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo auf der Welt eine Atomwaffe eingesetzt wird, hat dramatisch zugenommen. Wie wir mit und trotz der Bombe überleben: Das bleibt die brennendste sicherheitspolitische Frage der Menschheit. Am bedrohlichsten ist die Lage in Pakistan.

Malte Lehming über "Germany's Next Topmodel"
Nachdem die Aberkennung des Hessischen Staatspreises an Navid Kermani letzte Woche zu scharfen Protesten geführt hatte, entschied die Jury die Verleihung vom 7. Juli auf den Herbst zu verschieben.
Auch der Zentralrat der Juden bezieht in der Debatte um die Verleihung des Hessischen Kulturpreises Stellung. Der Ursprung des Skandals liege im Antisemitimus des türkischen Wissenschaftlers Fuat Sezgin, der den Preis abgelehnt hatte, erklärte Generalsekretär Kramer.
Bibi bei Barack – Israel und die USA müssen einen Neuanfang im Nahen Osten wagen. Wahrscheinlich hätte Israel durch eine offene Kontroverse mit den USA derzeit mehr zu verlieren, als es andersherum der Fall wäre.
Sicherheit, Stabilität, Konstanz – das dürften, im krisendurchwobenen Bundestagswahljahr 2009, die drei Grundbedürfnisse vieler Deutscher sein. Keine Experimente. Die große Koalition, oft geschmäht und nie geliebt, wirkt auf sehr desillusionierende Weise als kleinstes Übel.

Malte Lehming über den US-Präsidenten und die Folterbilder.
W enn ein Papst, der aus Deutschland stammt, in der Hitlerjugend war und vor einigen Wochen einen erzkonservativen Holocaust-Leugner rehabilitieren wollte, wenn dieser Papst nun nach Israel fährt und in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem eine Rede hält, was soll er dann anderes tun, als den Antisemitismus so vehement wie nur irgendmöglich zu verurteilen und ebenso die Schoah, die Ermordung von sechs Millionen Juden im Zweiten Weltkrieg, ein Verbrechen, das sich selbstverständlich nie wieder wiederholen dürfe? Insofern hat Benedikt XVI.
Benedikt XVI. hat brav und bravourös seine Pflicht erfüllt und gesagt, was gesagt werden musste. Wer immer noch Zweifel an der inneren Grundeinstellung des 82-jährigen Kirchenoberhauptes zum Judentum und zum Staat Israel gehabt haben sollte, dürfte eines Besseren belehrt worden sein.

Malte Lehming über Canan Bayram in Berlin und Veronica Lario in Rom

Malte Lehming über die Lehren aus dem Berliner Religionsstreit

Malte Lehming über den Start der SPD-Plakataktion gegen Pro Reli