
Was kann das Theater gegen die neue Rechte ausrichten? Eine Menge, glaubt Falk Richter, und setzt auf Aufklärung.

Was kann das Theater gegen die neue Rechte ausrichten? Eine Menge, glaubt Falk Richter, und setzt auf Aufklärung.

Vergangenheit als Puzzle: Im Stück „30.NACH.89“ am Deutschen Theater präsentieren Jugendliche aus Polen, Russland und Deutschland Geschichten der Wendejahre.

In Lola Arias’ Doku-Fiction „Futureland“ am Gorki Theater treffen junge Geflüchtete auf Avatare.

Die unerträgliche Gleichzeitigkeit des Seins: Kay Voges inszeniert an der Volksbühne mit „Don’t be evil“ ein Stück über die Hasskultur im Netz.

Das Festival „Berlin bleibt!“ im HAU setzt ein Zeichen gegen steigende Mieten. Den Anfang macht ein Protest-Musical. Sein Happy-End dürfte nicht jedem gefallen.

Ein Leben zwischen Cognac, Zigaretten und Schmerzmitteln. Regisseurin Inka Löwendorf adaptiert Hans Falladas Drogenreporte für die Bühne.

"Aesthetics of Color - Ein Kammerspiel" im Ballhaus Naunynstraße reflektiert Rassismus. Und zwar den im Kunst- und Kulturbetrieb.

Thomas Ostermeier inszeniert den Roman „Jugend ohne Gott“ als moralisches Drama eines Pädagogen. Dieser kommt während des NS zu einer bitteren Erkenntnis.

Die von Matthias Lilienthal geleiteten Kammerspiele sind das „Theater des Jahres“. Auch die beste Inszenierung kommt aus der bayrischen Landeshauptstadt.

Am Freitag ist Premiere für „Die Verlobung in St. Domingo – Ein Widerspruch“ am Gorki-Theater. Autor Necati Öziri hat Kleists Novelle neu verfasst.

Ein Jahr Ku’damm-Bühnen im Schiller-Theater: Der Umzug ist geglückt, das nächste Programm steht. Nur Neukölln will nicht so recht mitspielen.

Die Welt will dokumentiert werden: Das Festival Theaterformen in Hannover schafft Raum für unerzählte Geschichten.

Das Festival „Pugs in Love“ im Berliner Gorki Theater träumt von einer Zukunft, in der Sex und Gender keine Rolle mehr spielen.

Mit einem Remake von „Die Lücke im Bauzaun“ feiert das Grips Theater sein 50-jähriges Bestehen.

Schwülstiger Champagner-Kitsch, tolle Schauspielerinnen: Eine Hommage an Marlene Dietrich und Edith Piaf feiert im Renaissance-Theater Premiere.

Das Berliner Performing Arts Festival demonstriert die geballte Kraft der freien Szene. Auf der Agenda ganz oben steht der Kampf um Wohnraum.

Shakespeare komplett: In Charlottenburg soll ein Globe Theater entstehen. Zum Auftakt stürmen „Romeo und Julia“ voran.

Nicht nur harmlose Spinner: Mit „Staatenlos“ untersucht das Kollektiv Internil im Theaterdiscounter die Welt der Verschwörungstheorien.

Alle Fragen dieser Welt: Im Festspielhaus treffen sich Schülertheater und Jugendclubs.

Von den USA bis in den Iran: Der Stückemarkt des Theatertreffens hat sich internationalisiert und fragt: "Was kommt nach dem Protest?".

Schluss ohne Ende: Andreas Wilcke nostalgische Doku über die letzte Spielzeit von Frank Castorf an der Berliner Volksbühne.

So hat man Boulevard lange nicht gesehen: Das inklusive Theater RambaZamba spielt eine tolle Inszenierung von Michael Frayns „Der nackte Wahnsinn“.

Cybermobbing, Rassismus, Demokratie: Das Berliner Kinder- und Jugendtheaterfestival „Augenblick mal!“ behandelt eine Vielzahl an relevanten Themen.

„Schwarze Ernte“: Hans-Werner Kroesinger inszeniert am HAU einen Text von Regine Dura über Saudi-Arabien, das Erdöl und westliche Heuchelei.
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