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Peter von Becker

Ein Welthammer! Das Theater mit seinen Stücken, Aufführungen, Schauspielern ein "richtiger Welthammer", das ist natürlich der kühnste Theatertraum: jedes Spiel ein schlagender Beweis der eigenen Übertreibungsmacht.

Von Peter von Becker

Peter Handke ist nun offenbar über seine eigenen Worte erschrocken.Der bei Paris lebende Schriftsteller hat dem Münchner Magazin "Focus" einen Brief geschickt, der mit dem Satz beginnt: "In meinem auf französisch geführten Gespräch mit dem jugoslawischen Fernsehen in Rambouillet habe ich mich einmal verhaspelt.

Von Peter von Becker

MONIKA MARON, 1941 in Berlin geboren, ist mit ihren Büchern "Stille Zeile 6" und "Animal Triste" bekannt geworden.1981 debütierte sie im Westen mit dem in der DDR verbotenen Roman "Flugasche".

Von Peter von Becker

Die Verwirrung ist beträchtlich.Architekt Peter Eisenman, einst Helmut Kohls Favorit für den Bau eines Berliner Holocaust-Denkmals (2700 Betonstelen), inzwischen Gerhard Schröders und Michael Naumanns Favorit für den Bau einer Berliner Holocaust-Gedenkstätte (1700 Betonstelen plus Bibliothek, Museum, Forschungsinstitut): Eisenman aus der großen Stadt New York blickt jetzt im Berlin-Bonner Planungsdschungel "nicht mehr durch".

Von Peter von Becker

VOLKER HESSE, 1945 im Hunsrück geboren, ist nach eher konventioneller Karriere als Regisseur an Stadt- und Staatstheatern zwischen Berlin, Bonn, Düsseldorf und München seit 1993 zu einem der erfolgreichsten Theatermacher der deutschsprachigen Szene geworden.Die von ihm geleitete Kleinbühne am Züricher Neumarkt, im Obergeschoß eines Altstadt-Palais gelegen, hat mit eigenen Stück-Projekten und einem gewitzten Programm, das beispielsweise Dispute zwischen internationalen Konzernchefs und Globalismus-kritischen Intellektuellen bietet, weithin Aufsehen erregt.

Von Peter von Becker

Diese "Fette Welt" ist eine aus kaltem Schweiß und Fetzen und Dreck, nicht auf der Butterseite des Lebens.Mehr Fettsträhnen als Glückssträhnen.

Von Peter von Becker

CHRISTOPH HEIN ist einer der profiliertesten Autoren aus der früheren DDR.Mit seinen Romanen "Horns Ende" (1985) und "Der Tangospieler" (1989) reflektierte er die private und politische Realität, thematisierte offen auch Anwerbungsversuche der Stasi.

Von Peter von Becker

Mit dem Fall der Mauer schien, einen historischen Wimpernschlag lang, die Nachkriegsgeschichte an ein Ende gelangt und nur noch Gegenwart, Aufbruch, Zukunft zu herrschen.Schnell aber zerstob die Illusion, und unter neuen Vorzeichen kehrt eben jetzt für alle Überlebenden und die Nachgeborenen die Frage wieder: Was bedeutet die bis zum Mai 1945 mit so beispielloser verbrecherischer Energie und einem heute nicht mehr vorstellbaren Wahnsinn betriebene Ermordung von Millionen Menschen jüdischen Glaubens oder jüdischer Abstammung in Europa?

Von Peter von Becker

Nächste Woche soll sich in einem kleinen Berliner Privattheater etwas Ungewöhnliches begeben.Ein schlichter Handwerker führt einen Rechtsstreit: gegen Gott.

Von Peter von Becker

Das Altersheim ist hier der Schauplatz und ein Hexenhaus.Es spukt, doch gar nicht überirdisch, sondern sehr tief menschlich: also in den finalen Abgründen aller Existenz.

Von Peter von Becker

Auf dem Frühstückstisch liegt eine der großen deutschen Tageszeitungen, mit der Titelschlagzeile: "Höchste Arbeitslosenzahl seit dem Krieg".Darauf fragt der bald vierzehnjährige Sohn: "In Jugoslawien?

Von Peter von Becker

Der Supreme Court gab einen überstürzten Freibrief für Pornographie im Internet.Nun rufen alle, nicht mehr wie in Andersens Märchen: der Kaiser, sondern Der Präsident ist nackt.

Von Peter von Becker

Der Supreme Court gab einen überstürzten Freibrief für Pornographie im Internet.Nun rufen alle, nicht mehr wie in Andersens Märchen: der Kaiser, sondern Der Präsident ist nackt.

Von Peter von Becker

Gleich schlägt das Schicksal zu.Als das Publikum der ersten Schauspiel-Premiere dieser Salzburger Festspiele noch Platz nimmt im Landestheater, wohin alle zu Robert Wilson geströmt sind, tutti quanti, von Bianca Jagger und Gunther Sachs bis zum Bundespräsidenten Klestil - da steht bereits ein maskenhaft starrer Mensch auf der offenen Bühne.

Von Peter von Becker

Der Film, der Fall wäre kaum der Rede wert, wenn Brad Silberlings "City of Angels" nicht ein Hollywood-Remake wäre von Wim Wenders und Peter Handkes "Himmel über Berlin" - und wenn diese Adaption nicht dieses Frühjahr in den amerikanischen Kinos "Titanic" als Kassenknüller abgelöst hätte.Wenders Odyssee durch das mauergeteilte, winterliche Berlin der späten achtziger Jahre, wo der greise Curt Bois noch ein spökenkiekerischer Penner, Schläfer, Träumer namens Homer war und in der Wüstenei des damaligen, ehemaligen Potsdamer Platzes residierte, diese irdisch himmlische Stadtballade ist nun, von allen Abirrungen, Höhenflügen und Untergründen befreit, in eine klar kalkulierte Story verwandelt worden.

Von Peter von Becker

Fast abgeschmackt klingt das Wort: ein Naturtalent.Aber Bernard Tapie, der französische Unternehmer, Frauenschwarm, Ex-Minister und Ex-Präsident (von Olympique Marseille), er ist offenbar noch mehr: ein Kunsttalent.

Von Peter von Becker

Vom "shoa business" bis zum "rituellen Gedenken" ist die historische Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit ins Gerede gekommen.Aber zuallererst ist die Erinnerung von ihrer eigenen Flüchtigkeit bedrohtVON PETER VON BECKER"50 Jahre Israel", "30 Jahre Achtundsechzig", gestern der 8.

Von Peter von Becker

Sätze der Beklemmung und der Befreiung: Zum 70.Geburtstag des deutsch-französischen Schriftstellers Georges-Arthur GoldschmidtVON PETER VON BECKERDie französische Sprache und die deutsche, hat Georges-Arthur Goldschmidt einmal gesagt, ist ihm anima, der Lebenshauch, und animus, die Seele - deren goldener oder eiserner Käfig allemal der Körper bleibt.

Von Peter von Becker

Claus Peymann am Berliner Ensemble und Thomas Ostermeiers Schaubühnen-Team 2000 sind Zukunftsignale.Dagegen droht mit Radunskis Rettungsplan für das Metropol-Theater ein DesasterVON PETER VON BECKERNoch spuken ein paar Gerüchte, aber man kann erwarten, daß zwei Zukunftsentscheidungen für die Berliner Theaterszene in diesen Tagen getroffen werden.

Von Peter von Becker
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