
Ministerin und Verbände drängen auf mehr Personal in Kliniken. Die Präsidentin des Deutschen Pflegerates stuft die Versorgungs-Situation der Patienten als "gefährlich" ein - doch die Krankenkassen sträuben sich gegen ein Einstellungsprogramm.

Ministerin und Verbände drängen auf mehr Personal in Kliniken. Die Präsidentin des Deutschen Pflegerates stuft die Versorgungs-Situation der Patienten als "gefährlich" ein - doch die Krankenkassen sträuben sich gegen ein Einstellungsprogramm.
Geplant war alles ganz anders. Bei der SPD-Klausur im brandenburgischen Werder sollte es nicht um brisante Parteipersonalien gehen, sondern ausschließlich um Inhalte. Im Wahlprogramm setzt die SPD auf Wachstum.

Die SPD wird sich inhaltlich neu aufstellen. Die Linke fürchtet eine Rückkehr zur Agendapolitik – die Union sorgt sich um Stabilität der großen Koalition.
Die Grenze ist schmal: Wo endet der straflose Selbstmord, wo beginnt die verbotene Sterbehilfe? Die Politik sucht nach Lösungen. Ein kurzer Abriss über die aktuelle Situation.
Mediziner sollen ab 2009 weniger Geld für Präventionsleistungen bekommen. Das könnte zu Einschränkungen von wichtigen Vorsorgeuntersuchungen vor allem bei Kindern und schwangeren Frauen führen.

Bundespolitiker fordern nach dem Karlsruher Urteil zum Rauchverbot eine Regelung für ganz Deutschland.
Die Arzneiausgaben der Krankenkassen sind im ersten Halbjahr wieder deutlich gestiegen. Die Versicherer ärgern sich über Scheininnovationen.
In Deutschland gibt es weit mehr Geburtsoperationen als nötig. Die Kliniken verdienen gut daran.
"Ich würde es zurzeit nicht anpacken", sagt Kanzlerin Merkel. Und dennoch: Die Bundesregierung schließt den Umzug weiterer Ministeriumsmitarbeiter nach Berlin nicht aus.
Die Bundesregierung rechnet für das nächste Jahr offenbar mit höheren Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung - deutlich über der 15-Prozent-Marke.
Mit heftiger Kritik haben Facharztverbände und gesetzliche Versicherer auf den Plan der Koalition reagiert, die Krankenkassen bis Mitte 2009 zum Abschluss von Verträgen mit Hausarztverbänden zu verpflichten.
Die gute Nachricht: Kinder in deutschen Krankenhäusern werden medizinisch gut versorgt. Die schlechte: Informiert und in den Behandlungsablauf einbezogen werden sie und ihre Eltern vielerorts offenbar überhaupt nicht.
Angesichts der steigenden Energiepreise ist die Energiedebatte wieder voll entbrannt. Die CDU rudert im Streit um die Atomkraft zurück: Jetzt betont sie den Energiemix.
Berlin - Nein, einen bloßen Ministerpräsidenten haben sie in der bayerischen Landesvertretung nicht gefeiert. Genauso wenig den einstmaligen Chef einer Regionalpartei mit, zugegeben, bundesweiter Ausstrahlung.
Die Hypothek zulasten künftiger Generationen ist von 2005 auf 2006 deutlich gesunken. Sie liegt aber immer noch bei insgesamt rund vier Billionen Euro oder 167 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Rentenversicherer warnen vor Altersarmut
Kurt Beck genießt den Unions-Pendlerstreit – und die CDU beschweigt die CSU-Zumutungen lieber
Freiheitsrecht oder Mord? Sterbebegleitung ist endlich ein Thema - aber noch immer bleiben 87 Prozent der Betroffenen vor dem Tod ohne Hilfe. Doch es tut sich auch einiges.
Fünf Bundesländer wollen organisierte Sterbehilfe bestraft sehen. Die Materie ist kompliziert: Was ist aktive und was ist passive Sterbehilfe - was indirekte Sterbehilfe und was Beihilfe zum Suizid? Ein Überblick zur aktuellen Lage.
Die Bundesländer haben im Jahr 2007 so wenig wie noch nie in ihre Kliniken investiert. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will das ändern.

Der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch half einer 79-Jährigen beim Suizid. Sie wollte nicht ins Pflegeheim.
Die Renten werden erhöht. Das belastet zukünftige Generationen. Doch die Steigerung der Einkünfte reicht wohl kaum um die Inflation auszugleichen. Die Verlierer der Zukunft sind ledige Männer.Ihre Fragen zur Alterssicherung können Sie mit der Kommentarfunktion (unter diesem Artikel) stellen. Wir leiten sie dann an die Deutsche Rentenversicherung weiter.
Berlin - Sie nennen sie die „vergessenen Kinder“. Minderjährige aus armen Familien, so die Diagnose von Deutschlands Kinder- und Jugendärzten, haben weit häufiger Bauch- und Kopfschmerzen, Entwicklungsstörungen, Depressionen und Suizidgedanken als ihre sozial besser gestellten Altersgenossen.

Deutsche Paare mit Nachwuchs und Rentner steigen auf: Das zeigt eine Studie des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft. Arm in Deutschland sind dagegen Migranten und Alleinerziehende. Ihre Situation hat sich am deutlichsten verschlechtert.
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