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Robert Birnbaum

Im Windschatten der Regierungskrise klären sich auch in der Union die Fronten. CSU-Chef Edmund Stoiber hat sich erstmals offen, wenn auch in kleinem Kreis, bereit erklärt, als Kanzlerkandidat anzutreten.

Von Robert Birnbaum

Wer will, kann die Rednerliste als Signal verstehen. Für die Debatte über die Vertrauensfrage am Freitag hat die Union zwei Redner vorgesehen: Den CSU-Landesgruppenchef Michael Glos - und Sachsens Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf.

Von Robert Birnbaum

Die Attacke ist sorgfältig aufgebaut. Drei Kernkompetenzen müsse der Herausforderer des Bundeskanzlers verkörpern, referiert Erwin Teufel vor dem Landesparteitag der baden-württembergischen CDU in Rust: Innere Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, vor allem aber Wirtschaftskompetenz.

Von Robert Birnbaum

Deutschland hatte bei der Benennung seines militärischen Beitrags für den Kampf gegen den Terror mehr Spielraum, als Bundeskanzler Gerhard Schröder am Dienstag zu erkennen gab. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld stellte am Mittwoch klar, dass die USA keine konkrete Zahl deutscher Soldaten als Hilfe erbeten hätten.

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Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel steht der Forderung der CSU nach rascher Aufstellung einer "Kernmannschaft" für den Bundestagswahlkampf weiterhin erkennbar reserviert gegenüber. Bei einer Pressekonferenz mit CSU-Chef Edmund Stoiber in Berlin wies Merkel das Drängen der Schwesterpartei mit dem Hinweis zurück, jeder solle sich auf Forderungen beschränken, die sich im Rahmen der eigenen Partei bewegten.

Von Robert Birnbaum

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel und CSU-Chef Edmund Stoiber haben das zweite Sicherheitspaket der Bundesregierung als nicht ausreichend kritisiert und das Einwanderungskonzept als unannehmbar abgelehnt. Sie kündigten an, die Innere Sicherheit und die Zuwanderungspolitik zum Wahlkampfthema zu machen.

Von Robert Birnbaum

Etwa 3900 Bundeswehr-Soldaten will die Bundesregierung den USA für ihren Feldzug gegen den Terror zur Verfügung stellen - ausdrücklich nicht zum sofortigen Einsatz, sondern als jederzeit abrufbare Einsatzreserve. Die seit langem erwartete konkrete Anforderung des Nato-Partners aus Washington ging nach Auskunft von Kanzler Schröder am Montag ein.

Von Robert Birnbaum

Schon am Mittwoch hatten zwei der Sieger dieses Sonntags vereinbart, wann die Gratulation erfolgen sollte. Um 18 Uhr 01 würde Gerhard Schröder bei Klaus Wowereit anrufen und den Sieger beglückwünschen.

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"Eine sehr bittere Stunde", sagt Laurenz Meyer. Das Gesicht des CDU-Generalsekretärs passt ausgezeichnet zu seinen Worten.

Von Robert Birnbaum

Wenn man in alten Zeitungen blättert, das ist immer wieder ein ganz eigenes Erlebnis. Wir meinen die sehr alten Zeitungen, hundert Jahre und mehr.

Von Robert Birnbaum

Der Strafverteidiger Günter Kohlmann sieht rundherum zufrieden aus. "Ach, der Kollege Ströbele", strahlt der beleibte ältere Herr mit dem markanten weißen Stoppelhaar den Grünen-Abgeordneten an.

Von Robert Birnbaum

Man könnte ja wieder Hohn und Spott ausgießen über Rudolf Scharpings Haupt. Es gebe "nicht einmal den Hauch eines Ansatzes" dafür, dass deutsche Soldaten demnächst in Afghanistan zum Einsatz kommen, verkündet der Verteidigungsminister auf Truppenbesuch im Süddeutschen.

Von Robert Birnbaum

Eins hat Michael Glos erreicht: Die Regierung regt sich mächtig über ihn auf. Einen "Tölpel" schimpft der SPD-Fraktionschef Peter Struck den CSU-Landesgruppenchef, Außenminister Joschka Fischer ärgert sich darüber, dass vertrauliche Informationen öffentlich verbreitet würden, Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye kündigt an, der Kanzler werde den Vorgang beim nächsten Treffen mit den Partei- und Fraktionschefs zur Sprache bringen, und SPD-Fraktionsgeschäftsführer Wilhelm Schmidt denkt laut darüber nach, ob man nach einem solchen "gezielten Vertrauensbruch" einen wie Glos überhaupt noch zu der Kanzlerrunde lassen werde.

Von Robert Birnbaum

Die mutmaßlichen Bioterror-Angriffe haben am Mittwoch den US-Kongress teilweise lahmgelegt. Nachdem bei 31 Beschäftigten im Senat Spuren des gefährlichen Milzbrand-Erregers gefunden wurden, beschloss das benachbarte Repräsentantenhaus, seine Arbeit für einige Tage einzustellen.

Von Robert Birnbaum

Die Frau da oben, allein auf der großen Bühne, redet jetzt schon nahezu eine Dreiviertelstunde, da findet Günter Beckstein das Aktenstudium endgültig zu fad. Also steht er auf, der bayerische Innenminister, geht an den Nachbartisch und wühlt in einem dicken Zeitungsstapel nach etwas Lesbarem.

Von Robert Birnbaum
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