
Rainald Goetz hat einst mit seinem „Krieg“ das Theater bombardiert. Regisseur Robert Borgmann gräbt die Trilogie am Berliner Ensemble wieder aus und macht daraus einen wilden, dröhnenden Klamauk.

Rainald Goetz hat einst mit seinem „Krieg“ das Theater bombardiert. Regisseur Robert Borgmann gräbt die Trilogie am Berliner Ensemble wieder aus und macht daraus einen wilden, dröhnenden Klamauk.

Die Bühnen am Kurfürstendamm verschwinden bald aus dem Stadtbild. „Der Entertainer“ am todgeweihten Traditionshaus lässt Sehnsucht nach Harald Juhnke aufkommen.

Alexander von Humboldt plant die große Expedition. Doch der Weg nach Übersee ist versperrt, in Europa herrscht Krieg. Auszug aus einer neuen Biografie

Am Theater Schlug die Stunde der Regisseure wie Claus Peymann, Peter Zadek, Peter Stein und anderen. Um die künstlerische Nachfolge sorgten die Herren indes weniger.

Der Vorwurf: Der Osten kommt im Koalitionsvertrag kaum vor, auch fehlen bisher Minister aus den neuen Bundesländern. Wie gut ist der Osten in der Spitze der Gesellschaft vertreten?

Wohin, Volksbühne? Der Filmregisseur Albert Serra stochert mit „Liberté“ in der preußisch-französischen Sittengeschichte herum.

Zeitgenössischer Tanz und Theater in den magischen Hallen des Volkswagen-Kraftwerks. Im April starten wieder die Wolfsburger Movimentos Festwochen.

Berlinalezeit ist auch Gerüchtezeit. Rüdiger Schaper hört erstaunliche Dinge aus der Berliner Kulturpolitik.

Die Scilly-Inseln haben alles, was England nicht hat: Palmen, gutes Essen und stabiles Wetter.

Der Streit um die Worte auf der Wand weitet sich aus: Die Akademie der Künste hängt ein Gomringer-Gedicht an ihre Fassade – für die Freiheit der Kunst. Vier Ansichten dazu.

Kultur soll Zukunft gestalten und Identität stiften – und vieles mehr: Staatsministerin Monika Grütters und der Groko-Vertrag.

Zwischen den Generationen: Der Regisseur Robert Lepage und sein Protegé Matías Umpierrez diskutieren beim Rolex Arts Weekend in Berlin über die Zukunft des Theaters.

Starke Kunst hält es aus, wenn sie befragt und mit anderen Augen betrachtet wird, so wie es jetzt im Licht von „MeToo“ passiert. Doch Verbote helfen nicht. Eine Analyse.

Wie kommt die Welt nach Berlin? Nach siebzehn Jahren verlässt Gereon Sievernich den Gropius-Bau. Ein Gespräch über die Schönheit des Entdeckens – und den offenen Blick.

Die American Academy am Wannsee stellt ihre neuen Fellows vor. Seit zwanzig Jahren sind Wissenschaftler und Künstler aus den USA zu Gast in Berlin.

Es bleibt das Thema in Berlin: Was wird aus der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz? Intendant Chris Dercon hat bisher nur die Zweifel verstärkt.

Infomails, Weihnachtskarten, twitternde Präsidenten: alle wollen unsere Aufmerksamkeit. Unter dem sinnlosen Geschwätz litt schon Goethe. Eine Glosse.

Das Goethe-Institut verkündet Zuwächse. Es werden neue Zentren in Armenien und Aserbaidschan eröffnet. Und die deutsche Kolonialgeschichte steht auf der Agenda.

Siebeneinhalb Stunden sind zu lang? Das Berliner Ensemble bietet künftig zwei Versionen von "Les Misérables" (Regie: Frank Castorf): eine kürzere - und eine, die nochmal eine Stunde länger ist.

Einst galt er als der "deutsche Alain Delon". Jetzt ist der Schauspieler und Filmfreak Ulli Lommel mit 73 Jahren gestorben.

Paris liegt auf Kuba: Frank Castorf quält am Berliner Ensemble „Les Misérables“ nach Victor Hugo.

Verschlossener Beginn: Der neue Intendant Chris Dercon eröffnet seine Volksbühne mit Beckett-Einaktern und Luftnummern von Tino Sehgal.

Die Künstlerin Banu Cennetoğlu erinnert an die Menschen, die auf der Flucht nach Europa gestorben sind. Sie gibt ihnen Namen. Eine Aktion von Maxim Gorki Theater und Tagesspiegel.

Kunst aus Afrika trifft auf die europäischen Skulpturen im Berliner Bode-Museum: Die Ausstellung „Unvergleichlich“ übt für das Humboldt-Forum.
öffnet in neuem Tab oder Fenster