
Das Fernsehen stammt von der Bühne ab. Das hat jetzt der "Tatort" mit Ulrich Tukur bewiesen. Nun sollte es dem Theater die Schauspieler zurückgeben.

Das Fernsehen stammt von der Bühne ab. Das hat jetzt der "Tatort" mit Ulrich Tukur bewiesen. Nun sollte es dem Theater die Schauspieler zurückgeben.

Was ist das Beste, das dem Humboldt-Forum passieren kann? Dass es eine intellektuelle Baustelle bleibt, ein Kosmos, der sich ausdehnt. Ein Kommentar.

Ein Gespräch mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters über das neue Kulturgutschutzgesetz, Gurlitt und vor allem über die Veränderungen beim Humboldt-Forum im Schloss.

Er machte Lust auf Schauspiel und Drama – und bleibt unerreicht. Hier Rüdiger Schapers persönliche Erinnerung an den großen Berliner Theaterkritiker.

Magie und Technik: Regiestar Simon McBurney inszeniert in Berlin die „Ungeduld des Herzens“ nach Stefan Zweig.

Auf Humboldts Spuren: Ulrike Ottinger ist in die Beringsee gereist. Und dokumentiert ihre Expedition in einer Ausstellung und einem Film.

Es ist ein einmaliger Vorgang. Alvis Hermanis hat dem Hamburger Thalia Theater eine Absage erteilt, weil sich das Haus für Flüchtlinge einsetzt. Damit will der Regiestar aus Lettland nichts zu tun haben. Der Streit hat es in sich. Denn es geht um das Selbstverständnis der deutschen Bühnen.

Zwei Masken aus dem Ethnologischen Museum Berlin gehörten einst den Kogi-Indianern in Kolumbien. Und die Kogi hätten sie jetzt gern zurück. Oder sollten sie besser künftig im Humboldt-Forum gezeigt werden? Dieser Frage geht eine eindrucksvolle Filmreportage nach.

Alles nur für die Ökonomie: Stefan Pucher verscherbelt Ibsens Emanzipationsklassiker – in einer Bearbeitung von Armin Petras.

Wehmütiger Charme: René Pollesch erkundet an der Volksbühne in „Service / No Service“ die Befindlichkeiten des Hauses.

In Syriens Nachbarländern, aber auch in Deutschland: Das Goethe-Institut reagiert schnell und kümmert sich um Menschen in Not.

Abschied auf Raten: Die Sammlungen von zwei der drei Staatlichen Museen in Dahlem müssen bis 2018 im Humboldt-Forum sein. Im Januar beginnt der große Umzug.

2016 sollen die Dahlemer Sammlungen ihren Weg nach Mitte antreten. Doch es ist noch viel zu tun. Hermann Parzinger, Gründungsintendant des Humboldt-Forums, drückt aufs Tempo.

Ein Haus baut man auch nicht mit dem Dach zuerst: Warum dem Grips Theater geholfen werden muss

Auf langer Abschiedstour, mit viel Gebrüll: Frank Castorfs Inszenierung der „Brüder Karamasow“ an der Volksbühne.

Was geschah damals im Tipi, während des Winnetou-Drehs? Mario Adorf hat es jetzt allen erzählt, die es wissen wollen - und nicht wissen wollen.

Routiniert bis zur Harmlosigkeit: Bob Dylan legt auf seiner endlosen Konzertreise einen Zwischenstopp in Berlin ein und wechselt zwischen zarten Höhen und sarkastischer Härte.

Im Inselreich der Freien und Verrückten: Rainald Grebe trägt mit seinem Stück „Westberlin“ an der Schaubühne Nachteulen nach Spree-Athen.

Samuel Finzi und Margit Bendokat erkunden Hendriks Ibsens „Peer Gynt“ in den Kammerspielen des Deutschen Theaters. Der Mann träumt und spinnt, die Frau übernimmt die Kontrolle.

Hellmuth Karasek war seiner Zeit voraus - er war fürs Populäre, für neue Medien. Er zeigte: Es geht zusammen, das Leichte und das Ernste.

Berlin zieht Künstler aus aller Welt in seinen Bann und erlebt eine ungeahnte Transformation mehr. Ein Blick auf die Kultur im Wandel zum 70. Tagesspiegel-Geburtstag.

1200 Jahre Geschichte mit fließenden Grenzen: Neil MacGregors Buch „Deutschland. Erinnerungen einer Nation“ zeigt einen thematisch-perspektivischen Gang durch Zeiten und Epochen.

Manche Bilder vergisst man nicht, sie prägen das Bild des Krieges. Das Foto des dreijährigen Ailan wird für lange Zeit verbunden sein mit dem Tod der Flüchtlinge. Der Anblick ist unerträglich. Es zu zeigen, eine Pflicht.

Das Bochumer Theater will Passanten in einen Lkw sperren, um an das Flüchtlingsdrama in Österreich zu erinnern, bei dem 71 Menschen erstickten. Eine Performance, die jede Pietät vermissen lässt.
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