
Berlin ist die Hauptstadt der Debatten, überall wird auf den Podien der Kultur diskutiert. Das Humboldt-Forum kann sich auf seine Sammlungen konzentrieren – und den Dialog der Objekte.

Berlin ist die Hauptstadt der Debatten, überall wird auf den Podien der Kultur diskutiert. Das Humboldt-Forum kann sich auf seine Sammlungen konzentrieren – und den Dialog der Objekte.
Pief und Ordnungsliebe: Axel Haubroks sucht in der Fahrbereitschaft die „BRD“ im Osten.

Zeit für eine Bilanz: Was hat Tim Renner geschafft, wie sieht er die Berliner Kultur in der Zukunft, wo liegen die Probleme? Ein Gespräch mit dem Kulturstaatssekretär, der vor zwei Jahren aus der Musikindustrie in die Politik wechselte.

Berliner Liebesszenen: Sasha Marianna Salzmanns „Meteoriten“, uraufgeführt am Maxim-Gorki-Theater. Ein typischer Gorki-Abend: Großstadtthema, locker und selbstbewusst präsentiert.

Einheitsdenkmal, Schloss, Staatsoper, Museum der Moderne: In Berlin wird das Bauen historisch überfrachtet.

Vor Beginn des Forums "Menschen bewegen 2016" spricht Außenminister Steinmeier im Interview über Kulturpolitik in kriegerischen Zeiten, Bildungsarbeit und das Humboldt-Forum in Berlin.

Am Freitag wollte Ägypten das Geheimnis um Nofretete lüften. Fehlanzeige. Es kann Jahre dauern. Mit Mumien und Altertümern wird seit jeher Politik gemacht. Bis heute. Ein Kommentar.

Allein es fehlt der Glaube: Das Deutsche Theater bringt Joseph Roths „Hiob“-Roman auf die Bühne.

Terror und Erinnerung: Das HAU zeigt eine Werkschau von Rabih Mroué und seiner Partnerin Lina Majdalanie.

Ein unlösbares Dilemma: Der IS ist vertrieben, das Assad-Regime triumphiert. Der Kriegsverbrecher von Damaskus schützt die Kultur – und in Europa wird an der Rekonstruktion Palmyras gearbeitet.

Meister der Farce: Der Komiker und Nobelpreisträger Dario Fo wird 90 Jahre alt. Zwei kleine Geschichten zur Feier seines Geburtstags.

Joachim Sartorius, ein Freund der Künstler, wird 70. Und er veröffentlicht einen neuen Lyrikband.

Die Planer verbreiten Begeisterung für das Humboldt-Forum – und auch einige Neuigkeiten

Die für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses verantwortliche Stiftung bekommt eine neue Führungsriege. Auf Baumanager Manfred Rettig folgt der Bauingenieur Hans-Dieter Hegner.

Die Bundeskulturstiftung will nachhaltig fördern. Die Berlin Biennale bekommt wieder Geld. Zudem will die Stiftung Museen in kleineren Kommunen bei neuen Projekten unterstützen, die in die Stadt hineinwirken.

„Hallelujah“: Christoph Marthaler spielt in seinem neuen Stück DDR-Country an der Volksbühne.

Ein erster Blick aufs Programm des 53. Theatertreffens erhellt: Da mischen sich die Stile, Formen, das Große und das Kleinere, Pop und Politik. Und drei Mal ist Berlin immerhin vertreten.

Vor sieben Jahren ist Pina Bausch gestorben. Jetzt ist eine gefunden, die ihr Erbe antreten könnte: Ab 2017 übernimmt Adolphe Binder die Leitung des Tanztheaters Wuppertal.

Der alte Intendant der Berliner Festspiele ist auch der neue: Thomas Oberenders Vertrag wird bis 2021 verlängert. Wir sprachen mit ihm über die Zukunft seines Hauses.

Frank Castorf inszeniert zum Abschied Friedrich Hebbels „Judith“ - fünf Stunden, die sich länger anfühlen als sechs. Flucht ist allerdings keine Option.

In der Debatte um den Schloss-Bau und das Humboldt-Forum meldet sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters: Sie hätte sich gefreut, wenn Baumanager Manfred Rettig dabei geblieben wäre, sagte sie dem Tagesspiegel.

Sänger, Gitarrist, Komponist: Glenn Frey von den Eagles ist gestorben - im Alter von 67 Jahren.

Moden wandern, Mächte wechseln: Das Victoria & Albert Museum London hat seine Dauerausstellung modernisiert - und entdeckt Europa neu.

Lange war das Humboldt-Forum im Zeit- und Kostenplan. Dass sich das jetzt ändert, kann man nicht den Museumsplanern vorwerfen.
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