„Feelin’ Alright“, „Unchain my Heart“, und die Jahrzehnte fliegen: Joe Cocker in der Berliner O2 World
Rüdiger Schaper

"Feelin’ Alright", "Unchain my Heart", und die Jahrzehnte fliegen: Joe Cocker in der Berliner O2 World hat mit einer auf Basskrawall getrimmten Band zu kämpfen.
Seit Guido Westerwelle im Amt ist, klemmt es bei dem Thema auswärtige Kulturpolitik. Rüdiger Schaper über ein liberales Auswärtsspiel.
Die Stimmung ist schlecht, das Klima gereizt. Das Land wird seiner selbst nicht froh – dabei geht es uns doch ziemlich gut. Neigen wir zur Hysterie? Diskutieren Sie mit.

Isabelle Huppert bei der „Spielzeit Europa“
vor grundsätzlichen Entscheidungen

Als Bob Dylan seine ersten Platten aufnahm, vor bald fünfzig Jahren, war Mono der Klang der Welt, die Stereofonie noch in Entwicklung – und Dylan benutzte den Mono-Sound wie eine Waffe.

„Protect Me“: Falk Richter und Anouk van Dijk suchen an der Schaubühne Schutz
Das Chinesische Nationalmuseum öffnet sich im nächsten Jahr für eine Ausstellung zur "Kunst der Aufklärung". Es ist ein ebenso gewaltiges wie überraschendes Projekt, an dem die staatlichen Museen aus Berlin, Dresden und München maßgeblich beteiligt sind.
Ein Mann erfindet die Avantgarde: Sergej Diaghilew und seine Ballets Russes in einer großartigen Londoner Schau.
Was das wiedervereinigte Berlin von anderen Groß- und Hauptstädten unterscheidet, ist die kulturelle Grundsicherung, dieser relative Reichtum. In keinem anderen Bereich mischten sich Ost und West so schnell wie in der Kultur.
Messer im Auge: Frei nach August Strindberg skizzieren Katie Mitchell und Leo Warner an der Schaubühne das tödliche Drama einer Mesalliance.
Dimiter Gotscheffs und Mark Lammerts „Chinesin“ an der Volksbühne
Geschichte und Fiktion, das ist im Grunde ein falsches Gegensatzpaar. Von der US-Serie "Holocaust" bis zur ARD-Saga "Weißensee": Immer bringen Erzählungen die Historie ins Bewusstsein.
Robert Wilsons Hommage an Suzushi Hanayagi in der Akademie der Künste zeigt sein Gespür für die Würde und Schönheit alter Menschen.
Es ist die Gemeinde, in der er Messdiener war: In der Oberhausener Herz-Jesu-Kirche wurde für Christoph Schlingensief ein Trauergottesdienst zelebriert. Deutschlands Theaterkarawane machte Station.
Ein Fest in Weimar: Die Goethe-Medaillen

Saisonauftakt am Berliner Ensemble: Peter Stein besucht "Ödipus auf Kolonos" - mit gewaltigem Götterdonner und Lichtexplosion.
Richard Linklaters „Ich & Orson Welles“ ist eine missglückte Verbeugung vor dem Genie des Theater- und Filmrevolutionärs Orson Welles.
Er wollte das Profane heiligen – und umgekehrt. Er riss den Boden auf, auf dem er stand. Er verbreitete Schrecken, keine Angst. Was immer er schuf, er wurde nie fertig. Am Samstag ist er in Berlin gestorben. Über den Künstler Christoph Schlingensief, einen Unersetzlichen.

Als er 2003 das Hebbel am Ufer gründete, hieß es in der Szene: Matthias, hau rein! Jetzt muss man leider sagen: Matthias Lilienthal haut ab.

Er ist bald 76 Jahre alt, aber Leonard Cohen spielt noch immer - im September kommt sein neues Livealbum in die Plattenläden. Und bei seinem Konzert in der Berliner Waldbühne bereitet er sich und seinen Fans ein großes Fest.
Der Engel des Fortschritts und das Inferno der Natur: Lemi Ponifasio, Choreograf und Häuptling aus Samoa, gastiert zum ersten Mal in Berlin

Vierzig amerikanische Milliardäre haben erklärt, dass sie wenigstens die Hälfte ihres Portfolios für humanitäre Zwecke spenden. Vielleicht macht Geld doch glücklich. Wenn man das Format hat, es zu verschenken.