
Ein Vierteljahrhundert wird das Musical an diesem Sonnabend alt. Das Grips feiert das 25-jährige Jubiläum mit einer Gala. Nach geheimen Plänen der Theaterleitung soll es zu einem „Linie 1“-Karaoke kommen.

Ein Vierteljahrhundert wird das Musical an diesem Sonnabend alt. Das Grips feiert das 25-jährige Jubiläum mit einer Gala. Nach geheimen Plänen der Theaterleitung soll es zu einem „Linie 1“-Karaoke kommen.
Gottesnarr, Asket, Revolutionär: Symeon, der Säulenheilige, verharrte 37 Jahre auf einem Fleck. Eine syrische Ostergeschichte.
Drei Wochen ist der chinesische Künstler nun schon spurlos verschwunden. China hat Zeit, während sich die Demonstranten müde protestieren.

Das Berliner Ensemble zeigt Robert Wilsons gut hundert Jahre alte Tragödie „Lulu“. Angela Winkler stirbt in ihrer Titelrolle gleich mehrere schöne Theatertode. Das Drama geriet seinerzeit in die Fänge der Zensoren.
Die Reise durch die Stadt in den Theaterbussen ist ein Abenteuer – reich an Entdeckungen und Neuigkeiten. Und eine logistische Herausforderung.
So manch eine Reaktion auf die Verhaftung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei verstört und zeigt doch nur: In der Kulturszene geht Marketing vor Moral. Ein Kommentar.

Welche Legitimation hat die deutsche Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ in Peking nach der Verschleppung von Ai Weiwei und der Ausladung von Tilman Spengler? Soll die Schau abgebaut werden? Zwei Positionen.

Am Rand der Wüste, am Rand des Sturms: Während sich in der übrigen arabischen Welt eine demokratische Avantgarde erhebt, gibt man sich im reichen Saudi-Arabien westlichen Kulturgütern hin.
Joachim Sartorius zum 65. Geburtstag

Libyens Staatschef Gaddafi tut alles, was man von einem Staatsverbrecher erwartet. Jetzt droht er den Libyern und dem Rest der Welt mit verbrannter Erde, mit einer Katastrophe. Aber wird der Westen deshalb militärisch eingreifen?
Dass nicht nur einzelne Künstler, sondern auch Künstlerpaare geehrt werden, hat beim Berliner Theaterpreis bereits Tradition. Erstmals wird aber in diesem Jahr eine ganze Gruppe ausgezeichnet.
WETTBEWERB „The Forgiveness of Blood“ aus Albanien
Träume sind auch dazu da, verwirklicht zu werden. Christoph Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso nimmt Gestalt an.

Nurkan Erpulat und das Junge Deutsche Theater Berlin spielen "Clash", ein hinreißendes Stück über eine Gottheit namens Thilo.

ARD und ZDF rühmen sich gerne ihres Korrespondentennetzes. Jetzt wäre Gelegenheit, diese Ressourcen auszuschöpfen, doch anstatt den Ernst der Lage zu begreifen und zu dokumentieren, regiert bei den deutschen TV-Flaggschiffen bürokratisches Phlegma.

Auch wenn es seit Mittwoch nicht mehr friedlich ist: Der 1. Februar in Kairo war mehr als nur ein Wimpernschlag der Geschichte. Er hat dem Westen gezeigt, dass Demokratie und Freiheit auch ohne ihn obsiegen können. Das erinnert an 1989.

Außer Schlesien nichts gewesien: Michael Thalheimer hat im Deutschen Theater in Berlin wieder einen Klassiker im Verhör.

Geschmackssache und Glaubensfrage: Apple ist ein Mythos. Man merkt es daran, dass der Erfolg nicht zu erklären ist.
In diesen Tagen ist Zeitenwende. Das alte Jahr macht sich davon, das neue macht von sich reden.
Humboldt-Forum, Festspiele, die globalisierten Künste: Viel österreichische Farbe und Erfahrung in der Kulturpolitik des Bundes für Berlin.

Thomas Oberender wird neuer Intendant der Berliner Festspiele. Er tritt im Januar 2012 die Nachfolge von Joachim Sartorius an, der die Festspiele seit 2001 leitet.
Die Bilanz des Goethe-Instituts: Für die auswärtige Kulturpolitik Deutschlands war 2010 kein gutes Jahr.

Sexarbeiterinnen an der Schaubühne: Volker Lösch ruft "Lulu - die Nuttenrepublik" aus - er hat eine seltsame Vorstellung von Erotik.
In Athen eröffnet die Onassis Foundation ein prächtiges Kulturzentrum – mit einer Konferenz über unsere Zivilisation. Mit seinem inspirierenden Gedankenaustausch könnte es ein Vorbild für das Berliner Humboldt-Forum sein.
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