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Susanne Güsten

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Verwitwet, verwaist, verarmt, verbittert: Zehntausende sind in der Türkei in den letzten 25 Jahren beim Kampf gegen die PKK gestorben. Doch der Staat dankt es ihren Angehörigen schlecht. Kaum sind die Toten unter der Erde, sind sie vergessen. Die Armee wird verehrt, die einfachen Soldaten gelten nichts

Von Susanne Güsten

Vor gerade einmal drei Wochen sang ganz Ankara Loblieder auf Barack Obama. Dann gab dieser eine Stellungnahme zum Jahrestag der Massaker an den anatolischen Armeniern ab. Nun ist der US-Präsident für viele Politiker und Medien ein Buhmann.

Von Susanne Güsten

Wie die EU den Frieden in der Türkei bedroht: Kalte EU-Richtlinien auf ein bisher reibungslos funktionierendes Zusammenleben von Christen und Moslems angewendet, führen zu Spannungen.

Von Susanne Güsten

Obama ist mit seinem Europabesuch zufrieden. Auch in der Türkei ist er zum Abschluss gut angekommen

Von Susanne Güsten
Obama in Ankara

Als Barack Obama am Nachmittag um kurz nach drei Uhr das Parlamentsplenum von Ankara betrat, da wurde er von den Abgeordneten höflich begrüßt. Als er kurz vor vier wieder ging, wurde er gefeiert.

Von Susanne Güsten

Die zwei Schüler, die nach einem Trinkgelage auf einer Klassenreise in die Türkei ins Koma fielen, werden zurück nach Deutschland gebracht. Ein Mitschüler war an dem Alkohol verstorben. Auch die türkische Seite geht jetzt davon aus, das dieser Methanol enthielt.

Von Susanne Güsten

Er will Recep Tayyip Erdogan im Amt des türkischen Ministerpräsidenten beerben: Kemal Kilicdaroglo, der auf den ersten Blick wie ein grauer Finanzbeamter wirkt, hofft, bei den anstehenden Kommunalwahlen die Wähler auf seine Seite ziehen zu können.

Von Susanne Güsten

Der mutmaßliche Mörder der kleinen Kardelen hat sich in der Türkei der Polizei gestellt und soll nicht an Deutschland ausgeliefert werden, obwohl sich die Tat hier ereignet hat. Wie ist das möglich?

Von
  • Susanne Güsten
  • Jost Müller-Neuhof

Wehende Fahnen im Nachtwind, Jubelrufe und Sprechchöre: Als der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am frühen Freitagmorgen aus Davos kommend auf dem Atatürk-Flughafen in Istanbul eintraf, erwartete ihn ein Heldenempfang. Als „Eroberer von Davos“ wurde Erdogan von mehreren tausend Menschen gefeiert, weil er beim Weltwirtschaftsforum in Davos wutentbrannt eine Podiumsdiskussion mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres abgebrochen hatte.

Von Susanne Güsten

Sie sind 20 Jahre alt oder 22 oder 25. Sie gehen nach Istanbul, um Geld zu verdienen, 300 Euro im Monat. Mit Sandstrahlern bearbeiten sie Jeans, damit die das schicke aufgehellte, abgewetzte Design bekommen. Was sie nicht wissen: Die Arbeit bringt sie um. Sie zerstört die Lungen

Von Susanne Güsten

Internationale Beobachter in den Gazastreifen - nur wer? Die Türkei gehört zu den wenigen Ländern der Nahostregion, die sowohl gute Beziehungen zu Israel als auch enge Kontakte zu den Palästinensern haben. Hinzu kommt: Die türkische Regierung wäre zur Entsendung von Soldaten bereit.

Von
  • Susanne Güsten
  • Albrecht Meier

Türkische Intellektuelle wollen im Internet die Debatte um den Massenmord an Armeniern entfachen - über 2000 haben bereits unterschrieben, darunter auch ein deutscher Obergrüner.

Von Susanne Güsten

Noch vor drei Jahren war Recep Tayyip Erdogan bei vielen Kurden in der Türkei ein Held. Inzwischen setzen sie in den Premier keine Hoffnung mehr

Von Susanne Güsten
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Zum ersten Mal betritt ein türkisches Staatsoberhaupt armenischen Boden. Anlass für den Besuch Abdullah Güls in Eriwan ist ein Fußballspiel.

Von Susanne Güsten

Eine bessere Bühne kann sich die Literaturszene eines Landes eigentlich nicht wünschen: Die Türkei wird in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse sein – das größte türkische Kulturereignis seit der Verleihung des Nobelpreises an Orhan Pamuk. Und doch gibt es Krach am Bosporus, denn der Machtkampf zwischen Laizisten und gemäßigten Islamisten in der Türkei hat die Kulturszene erreicht.

Von Susanne Güsten
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