
Im Jahr 2014 hat sich die Zahl der Einserabiturienten nochmals erhöht. Über die Gründe sprach der Tagesspiegel mit dem langjährigen Gymnasialleiter Wolfgang Harnischfeger.

Im Jahr 2014 hat sich die Zahl der Einserabiturienten nochmals erhöht. Über die Gründe sprach der Tagesspiegel mit dem langjährigen Gymnasialleiter Wolfgang Harnischfeger.

Die Abiturnoten 2014 toppen die guten Ergebnisse der Vorjahre sogar noch. 221 Berliner Schüler schafften eine 1,0. Aber auch in Brandenburg gab es so viele Spitzennoten wie noch nie.

Auch dieses Jahr sind viele Siebtklässler am Probejahr des Gymnasiums gescheitert - zu viele um sie auf die Sekundarschulen aufzuteilen. Deshalb müssen erneut etliche Rückläuferklassen her.

Klaus Brunswicker, langjähriger Direktor der Schöneberger Sophie-Scholl-Schule, geht in Pension. Schüler, Eltern und Kollegen sind sich einig: Das ist ein großer Verlust.

Die Auswertung der Früheinschulung lässt viele Fragen offen. Die SPD-Bildungssenatorin liefert der CDU damit Wahlkampfmunition - so viel steht schon jetzt fest.

Eine Studie zur Früheinschulung untersucht die Folgen. Anfängliche Rückstände bei der Leistung verschwinden. Zumindest statistisch.

Nur jeder zehnte angehende Lehrer will sein Referendariat an einer Grundschule antreten. Die Gewerkschaft fordert mehr Gehalt und mehr Aufstiegschancen – denn es fehlen auch Rektoren.

Böse Überraschung in Wilmersdorf: Eine anerkannte Schule verliert plötzlich Lehrerstellen. Und andere Lücken entstehen, weil das Nachbarland auch nicht schläft. Aber einen Lichtblick gibt es doch.

Vor vier Jahren startete die Sekundarschulreform. Jetzt gibt es die ersten Absolventen. Eine vorsichtige Zwischenbilanz an der Johanna-Eck-Schule in Tempelhof.

Über 4800 Familien stellen Anträge gegen die Früheinschulung ihrer Kinder – so viele wie noch nie. CDU und Grüne wollen spätere Schulpflicht. Auch Neuköllns SPD-Bildungsstadträtin kritisiert das Verfahren.
Als nur noch zehn Prozent der Berliner Schüler eine Hauptschule besuchen wollten, war klar, dass diese "Restschule" aufgelöst werden sollte. Aber wie?
70 Realschulen und 50 Hauptschulen wurden im Jahr 2010 zu Sekundarschulen umgewandelt. Wie sehen sie die Reform, nachdem der erste Jahrgang fertig geworden ist?

Die Berliner CDU will die Früheinschulung noch vor 2016 kippen. In der Kritik steht vor allem die ansteigende Rückstellung der schulpflichtigen Kinder. Die Bildungsverwaltung stellt diesen Zusammenhang aber infrage.

Eigentlich war die Sache mit dem Turbo-Abitur nach zwölf Jahren anders gedacht. Denn besonders Gymnasiasten lassen sich Zeit, weil sie die elfte oder zwölfte Klasse wiederholen - aus Angst vor schlechten Noten.

Die CDU will den Schulen mit viel Geld personell und baulich auf die Sprünge helfen. Schulleiterposten sollen attraktiver werden, damit vakante Stellen endlich besetzt werden können.

Auch die Schüler der Silberstein-Schule in Neukölln wollen kein WM-Spiel verpassen. Ein Lehrerin erzählt, wie sie mit müden Kindern umgeht, und was die Schule darüber hinaus während der WM organisiert hat

An der Silberstein-Grundschule in Neukölln sind alle im WM-Fieber. Später mit dem Unterricht anzufangen, wurde aber nicht diskutiert. Eine Klassenlehrerin erzählt.

Bayern wollte die junge Oberschullehrerin Susanne Löhlein nicht, darum zog sie vor vier Monaten nach Berlin. Inzwischen unterrichtet sie kleine Kinder mit großen Problemen – und findet Gefallen daran.

Lieber ein Ende mit Schrecken? Die Bildungsbehörde erwägt eine Kehrtwende bei ihrem IT-Projekt zur Modernisierung der Verwaltung. Die Schulen müssen sich weiter gedulden.

Pankower Eltern wollen sich nicht abspeisen lassen: Am Mittwoch demonstrierten sie für eine Hochbegabtenklasse, die ihnen der Senat nicht genehmigen will. Dabei geht es auch ums Prinzip.
Schlechte Vorzeichen für die Inklusion: In den Regelschulen fehlt genügend Personal für die steigende Zahl der Kinder mit Behinderungen.

Der Schrank mit den Prüfungsaufgaben war verschlossen, trotzdem wurde es den Dieben zu leicht gemacht. Dennoch will Potsdam von der bestohlenen Schule keinen Schadensersatz. Berlin überlegt noch.

In Berlin beklagen die Unternehmen den Mangel an geeigneten Bewerbern und sind Schulnoten gegenüber zunehmend skeptisch. Es fehlt das sprachliche Vermögen und mangelt an "elementaren Rechenfertigkeiten". Aber auch die Betriebe machen Fehler.

Ja, nein, vielleicht: Die Bildungsverwaltung korrigiert sich abermals. Teilzeitbeschäftigte erhalten kaum Altersentlastung. Die GEW kritisiert "Organisationschaos".
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