
Seit Jahren verspricht die Verwaltung Berlins Schulen digital auszurüsten - 30 Millionen Euro wurden ausgegeben, aber nur knapp jede sechste Schule ist bisher vernetzt.

Seit Jahren verspricht die Verwaltung Berlins Schulen digital auszurüsten - 30 Millionen Euro wurden ausgegeben, aber nur knapp jede sechste Schule ist bisher vernetzt.

Berlins Schulverwaltung wollte mit elektronischen Klassenbüchern und einer Schülerdatei das digitale Zeitalter erreichen. Doch laut Rechnungshof ist das Ganze bislang nur eine große Geldverschwendung.

Besonders Alleinerziehende bekommen zu wenig Unterstützung durch flexible Betreuungsangebote, kritisiert der Familienbeirat. Schichtarbeiter finden kaum Betreuungsangebote, und Kitas verlangen neuerdings „Darlehen“.

Einen Schüler, der seine Mitschülerin geschlagen, getreten und schließlich an Jacke und Haaren durch den Klassenraum geschleift hatte, wollte die Klassenkonferenz nicht behalten. Der 15-Jährige zog vor Gericht.

Berlin braucht wegen der Pensionierungswelle 2000 Lehrer auf einen Schlag. Um genug neue Pädagogen zu bekommen, lässt die Stadt fast nichts unversucht – und besinnt sich dabei auf touristische Attraktionen.

Knapp 1000 künftige Siebtklässler haben kein Glück gehabt – weder mit Erst-, Zweit- noch Drittwahl. Die Suche wird schwierig, denn es gibt keinen Überblick über die freien Plätze. Die ersten Eltern legen schon Widerspruch ein.

Weil bei der Fußball-WM in Brasilien viele Spiele abends laufen, wird Schulen freigestellt, erst später mit dem Unterricht zu beginnen. Die Berliner Bildungsverwaltung sieht's gelassen - aber an anderer Stelle dürfte die Idee Probleme machen.
Die Gemeinschaftsschulen sind längst zu einem etablierten Bestandteil des Berliner Schullandschaft geworden. Inzwischen liegt einer neuer Zwischenbericht vor.

95,3 Prozent der Berliner Siebtklässler bekommen einen Platz an der Schule ihrer Wahl. Für knapp 1000 Schüler müssen aber Alternativen gefunden werden. Und ein Bezirk sorgt für Verwirrung.

Die Pankower Gemeinschaftsschule hat sich zu einer der besten Schulen der Stadt entwickelt und bekam Spitzenwerte bei der Inspektion. Eine eigene Oberstufe aber hat die Schule bisher nicht. Das soll anders werden.

Bildungspolitiker der Regierungsfraktionen fordern Auskunft über die Neuregelungen zum Erreichen der Berliner Schulabschlüsse. Stimmt es, dass es für schwache Schüler mehr "Hintertürchen" gibt denn je?

Sie backten Kuchen, um Stolpersteine in ihrer Nachbarschaft finanzieren zu können: An diesem Donnerstag erinnerten Schüler und Lehrer der Grunewaldschule an Deportierte in der Delbrückstraße.

Die Pannenserie reißt nicht ab. Jetzt mussten die Bildungsbehörden auch noch vor einer Aufgabe warnen, die bei etlichen Schülern Verwirrung auslöste. Es handelte sich um eine Ersatzaufgabe - deren Niveau ebenfalls kritisiert wird.

Nach dem Diebstahl der Aufgabenblätter für die zentralen Prüfungen, äußert sich nun zum ersten Mal die Schulleiterin Julia Romano der bestohlenen Schule in Oranienburg. Nach mehreren Einbrüchen in diesem Jahr rüstete die Schule in Sicherheitsfragen bereits nach. Nun vermutet die Schulleiterin einen Sabotageversuch.

Der Berliner Grundschulforscher Jörg Ramseger, der jetzt mit dem Grundschulpreis geehrt wurde, warnt vor einer Krise der öffentlichen Schulen. Eltern der "Generation Y" wichen zunehmend auf Privatschulen aus. Auch die Inklusion führe zu Verwerfungen.

Sie lasen sich durch Akten und verkauften Waffeln, um Stolpersteine zu finanzieren: Schülerinnen des Walther-Rathenau-Gymnasiums gedenken am Sonntag Wilmersdorfer Holocaust-Opfer – gemeinsam mit einer Enkelin aus Israel.
Der Senat ist offenbar krampfhaft bemüht, die neu gestartete Sekundarschule via Abschlussquoten zum Erfolgsmodell puschen zu wollen. Viele Lehrer fühlen sich an DDR-Zeiten erinnert, als Erfolgsquoten vorab festgeschrieben wurden.
Nach der umfassenden Schulreform in Berlin gibt es weiterhin viele Probleme: Die Quoten stimmen zwar, aber das Niveau sinkt. Damit ist weder den Schülern noch den Arbeitgebern gedient.

Die ersten Klausuren für den Mittleren Schulabschluss sind geschrieben. Die Kritik daran, dass Standards bei der Zulassung zur Prüfung gesenkt wurden, hält an. Premiere für die Prüfung zur Erweiterten Berufsbildungsreife.
Viele "Hintertürchen" und weichere Zulassungskriterien: Die Berliner Bildungsverwaltung versucht, die Zahl der Schul-Durchfaller zu senken. Die Wirtschaft ist skeptisch und setzt vermehrt auf eigene Aufnahmetests.

SPD-Bildungspolitiker Lars Oberg und Lehreraktivist Florian Bublys über Chancen und Risiken von Seiteneinsteigern in Schulen.

Die Bildungsverwaltung hat im Kampf gegen den Mangel an Pädagogen eine neue Idee: Gymnasiallehrer werden gebeten, vorübergehend an Grundschulen zu wechseln und ihre begehrten Arbeitsplätze für neue Bewerber frei zu machen.

Sollen Schüler nach 12 oder 13 Jahren ihr Abitur machen? Der Streit darüber ist in vielen Bundesländern neu entfacht. Der Stress für die Kinder sei zu groß, sagen die Verfechter von G9. Doch das größere Problem ist die Sprunghaftigkeit der Zuständigen.

Berlins Schulen wurden getestet. Die Bildungsverwaltung hat jetzt ihren Abschlussbericht vorgestellt. Daraus geht hervor: Jede zweite Schule braucht Hilfe und Beratung.
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