
Den Berliner Grund- und Oberschülern fehlen grundsätzliche Fähigkeiten. Mit dem Hamburger Konzept „Leseband“ und einer konsequenten Dokumentation der Lernergebnisse will Bildungssenatorin Günther-Wünsch gegensteuern.

Den Berliner Grund- und Oberschülern fehlen grundsätzliche Fähigkeiten. Mit dem Hamburger Konzept „Leseband“ und einer konsequenten Dokumentation der Lernergebnisse will Bildungssenatorin Günther-Wünsch gegensteuern.

Wer glaubte, es könne nicht mehr schlechter werden, hat sich geirrt. Die neuen Ergebnisse der Vergleichsarbeiten offenbaren einen neuen Tiefststand.

15 Monate ist der Jugendstaatssekretär im Amt. Schon jetzt ist klar: CDU-Politiker Liecke will Spuren hinterlassen – und scheut keinen Konflikt.

Die Koalition erwägt Einsparungen und Abstriche bei neuen Schulgebäuden. Wie das angesichts zahlloser gesetzlicher Vorgaben und vorgeschriebener Standards gehen soll, ist völlig unklar.

Die Abi-Durchfallquote stieg in diesem Jahr von 3,6 auf 6,2 Prozent. Die Durchschnittsnote der Berliner Abiturientinnen und Abiturienten lag erneut bei 2,3.

Ausgerechnet ein Milliardenprogramm des Bundes wird zur Finanzierungsfalle für die Lernbegleiter von Teach First. Betroffen sind einige der hilfsbedürftigsten Schulen der Stadt.

Marode Schulen und Kinder, die Mindeststandards nicht erfüllen: Es könnte kaum schlimmer laufen. Experte Warnke erklärt, was besser gemacht werden könnte – und warum das nicht passiert.

Früher streng geheim, jetzt plötzlich zugänglich: Bildungssenatorin Günther-Wünsch lässt Transparenz bei den Anmeldezahlen der weiterführenden Schulen walten.

Orcun Ilter vom Gabriele-von-Bülow-Gymnasium übernimmt den Vorsitz im Landesschülerausschuss. Sein Vorgänger war nur wenige Tage im Amt.

Genzenlose Regelungswut, lange Wartezeiten, fehlendes Knowhow: Berliner Betriebe beklagen Ressourcenverschwendung und benennen, was sich ändern müsste.

Sie dachten, es könne nicht mehr schlimmer kommen: Zehn Jahre dauerte die Brandschutzsanierung der Kurt-Schumacher-Grundschule. Aber dann tauchte ein ganz unerwartetes Problem auf.

Unbekannte haben einen Brandanschlag auf die Schule verübt. Dem vorausgegangen waren Konflikte um geplante pro-palästinensische Bekenntnisse bei der Abiturfeier.

Fünf Monate Zeit wollte sich der umstrittene Vorsitzende für seinen Rückzug vom Amt nehmen. Am Freitag ging unter dem Druck der Kritiker alles ganz schnell.

Die Eltern der 280 Kitas der Eigenbetriebe in Berlin können aufatmen: Die Gewerkschaft Verdi setzt ihre Arbeitsniederlegung zum Ferienbeginn aus. Der Landeselternausschuss fordert gerichtliche Überprüfung des Streiks.

Der Landesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat seinem Vorsitzenden das Vertrauen entzogen. Jetzt wird darüber gestritten, wann er den Weg für Neuwahlen freimacht.

Die Bildungsgewerkschaft ist schon lange zerstritten. Nun wurde von einer Kritikerin des Vorsitzenden Tom Erdmann heimlich ein internes Statement aufgenommen.

Auf ihrer Klausurtagung hat die CDU beschlossen, der mangelnden Berufsorientierung der Berliner Schüler entgegenzusteuern. Das Fach „Wirtschaft, Arbeit, Technik“ gewinnt mehr Bedeutung.

Notbetreuung, Kita-Schließungen: Ab Montag herrscht an den 280 öffentlichen Kitas wieder Ausnahmezustand. Verdi wird wegen einer angekündigten Kundgebung vor notbetreuten Kindern kritisiert.

Die Schulzeit der diesjährigen Berliner Absolventen hatte es in sich. Was das für die Abiturergebnisse bedeutet, ist noch nicht bekannt. Aber es gibt Vermutungen.

Um die Schülerinnen und Schüler „nicht zu gefährden“, will das Gymnasium Tiergarten am Freitag den Schulschluss vorverlegen. Vermieden werden soll ein Aufeinandertreffen mit Demonstranten.

Eine ganze Woche sollen Berlins kommunale Kitas bestreikt werden, weil Verdi einen „Entlastungstarifvertrag“ durchsetzen will. Eltern reagieren immer gereitzer. Das bekommt auch Verdi zu spüren.

Eine Schule sagt aus Sorge vor Palästina-Protest ihre Abschlussfeier ab – und erntet bundesweit Aufsehen. Doch Abiturienten waren stets die falschen Adressaten für amtliches Auftrumpfen.

Nach der Absage der feierlichen Zeugnisvergabe im Kino „Delphi“ und zwei missglückten Kompromissvorschlägen haben sich die Abiturienten des Gymnasiums Tiergarten jetzt zum dritten Vorschlag positioniert.

Das Gymnasium Tiergarten hat dem Abiturjahrgang einen Kompromiss zur Rettung der Zeugnisverleihung präsentiert. Der Demonstration von Israelgegnern will es aber zuvorkommen.
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