Getippte Schülerlisten und selbstgebastelte Software, damit sollte es vorbei sein an Berlins Schulen. Das Senatsprojekt „eGovernment@school“ aber ist gescheitert. Ein teurer Flop, der symptomatisch ist für die Berliner Verwaltung. Ein Kommentar.
Peter Zühlsdorff ist nicht nur Aufsichtsrat von Vivantes und Messe Berlin, sondern betreibt auch eine Schule. Als Berater hat er sich einen bekannten Schulfachmann geholt - aus Neukölln.
Der Traum jedes Abiturienten: Da viele Schüler mit der letztjährigen Latein-Prüfung geübt haben, dürfte das Ergebnis des Grundkursabiturs 2015 ziemlich gut ausfallen. Die Bildungsverwaltung hat Humor: Eine Wiederholung soll es nicht geben.
Seit sechs Jahren gilt die UN-Behindertenrechtskonvention. Trotzdem kann die Bildungsverwaltung bis heute nicht sagen, wie teuer es wird, Berlins Schulen für die Inklusion fit zu machen.
Die Bildungsverwaltung hat rund 20.000 unkorrekte und schwer verständliche Briefe an Eltern verschickt. Ein Versehen, heißt es. Scheeres’ Behörde verspricht, an ihrer Sprache zu arbeiten.
Streit an der Spreewald-Grundschule in Tempelhof-Schöneberg. Elternvertreter der Schule werfen dem Träger des dortigen Horts vor, seinen Aufgaben nicht gerecht zu werden. Beide Seiten haben bereits Anwälte eingeschaltet.
Der Senat überlässt den Kita-Betreibern die Grundstücke für einen symbolischen Preis von einem Euro. Die feiern die Entscheidung als "Sensation". Nun sei der Weg frei für dringende Sanierungsarbeiten.
Die Nachfrage nach Plätzen an Privatschulen steigt - weil sich viele Eltern dort für ihre Kinder bessere Bedingungen als an staatlichen Schulen erhoffen. Doch nicht immer erfüllt sich dieser Wunsch.
Rund 30 Prozent der Erzieherinnen und Erzieher fühlen sich täglich "emotional ausgelaugt". Ihr Risiko an Burnout zu erkranken ist extrem hoch. Das zeigt eine Studie, die nun vorgestellt wurde.
Der Senat hat am Mittwoch ein umfangreiches Investitionsprogramm beschlossen. Unter anderem gibt es Geld für BVG, Schulen, Bäder und Flüchtlingsheime. Kritik von der Opposition kam vor allem wegen der neuen Spaßbäder.
Nur 3500 Plätze sind in Berlins Kindertagesstätten noch frei, suchende Eltern werden auf August vertröstet, und das zentrale Meldesystem funktioniert kaum. Aber jetzt sollen Kita-Investitionen erleichtert werden.
Der Aufschrei war groß, als letzte Woche bekannt wurde, dass eine Musiklehrerin aus Berlin-Köpenick ihre Schüler das Horst-Wessel-Lied habe singen lassen. Nun stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen die Frau ein.
Nachdem am Montag drei "mobile Unterrichtsräume" wegen Einsturzgefahr gesperrt werden mussten, lassen die Hochbauämter nun alle Schulgebäude diesen Bautyps in Berlin prüfen. Ein erster Zwischenstand.
Entwarnung am Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium in Berlin-Karlshorst: Einen Tag nach der vorsorglichen Räumung der Schule nach einem Unfall mit einer Chemikalie kehrte wieder der Alltag ein. Die Stadtreinigung untersucht die Substanz.
Drei Schulgebäude in Steglitz-Zehlendorf wurden jetzt gesperrt, nachdem Statiker mangelnde Standfestigkeit diagnostiziert hatten. Der Gebäudetyp war in den 80ern verbreitet in West-Berlin. Auch andere Bezirke überprüfen nun die Statik.
Bildungssenatorin Sandra Scheeres wollte den Geschichtsunterricht reformieren, doch die Lehrer begehrten auf. Jetzt lud Scheeres die Kritiker ein. Auch der Lehrer des Jahres Robert Rauh war dabei - und war nach dem Treffen optimistisch.
Millioneninvestitionen, kaum Anmeldungen. Das ist die Lage in der Schule am Staakener Kleeblatt. Aber auch andere Schulen leiden unter extrem schlechter Nachfrage. Die Gründe sind vielfältig.
Die Anmeldezahlen könnten Eltern bei der Schulwahl helfen. Die SPD-Fraktion fordert hier mehr Transparenz, doch die Bildungsverwaltung blockt ab – und auch die CDU hat Bedenken.
120 Millionen Euro umfasst das Sonderprogramm für die Sanierung von Schulen und Infrastruktur. Die Bezirke haben jetzt ihre Vorhaben angemeldet. Der Tagesspiegel zeigt exklusiv die Wunschliste.
Auf über 290 Millionen Euro wird der Sanierungsstau der Berufs- und Eliteschulen beziffert. Für sie sind nicht die Bezirke zuständig sondern das Land. Besser geht es ihnen dadurch offenbar nicht.