
In vielen Ämtern, Kitas und Schulen ruht am Donnerstag die Arbeit. Der öffentliche Dienst tritt erneut in den Warnstreik. Besonders für Schüler in der Abi-Prüfung wird das zum Problem.

In vielen Ämtern, Kitas und Schulen ruht am Donnerstag die Arbeit. Der öffentliche Dienst tritt erneut in den Warnstreik. Besonders für Schüler in der Abi-Prüfung wird das zum Problem.

Von Charlottenburg über Auschwitz nach Thessaloniki und zurück: Wie Berliner Schüler Geschichte und Gegenwart verbinden.

Lehrermangel in Berlin: In Mathematik bestreiten Fachkräfte an den Grundschulen lediglich 60 Prozent der Stunden, in der Deutsch-Sprachförderung sogar nur ein Fünftel. Auch andere Fächer sind betroffen. Schlusslicht ist Neukölln.

Volle Planetarien, leere Touri-Hotspots, kreative Schüler und zum Glück nur ein paar kurzzeitig Geblendete: Die Sonnenfinsternis war ein helles Vergnügen. Da machte auch der Physik-Unterricht Spaß.

Erstmals diskutierten die Abgeordneten über die neuen Rahmenpläne. Nicht nur die Opposition hat manches auszusetzen.

Spektakel am Himmel: Die Sonnenfinsternis hat die Berliner in die Parks und auf die Dächer gelockt. Lesen Sie nach, wie die Stadt die Sofi erlebt hat, und teilen Sie Ihre Bilder mit uns. Außerdem im Ticker: 100 Tage Michael Müller, Lufthansa-Streik. Diskutieren Sie weiter mit!

Der Streit über die Rahmenpläne erreicht die Parlamente. Die Bitte um Fristverlängerung wird der CDU schon mal abgeschlagen.

Na, geht doch: Schul- und Bauamt von Friedrichshain-Kreuzberg haben einen Weg gefunden, wie ihre Schulen vom 7000-Euro-Programm profitieren können.

Das Fichtenberg-Gymnasium in Steglitz wurde zum Symbol des Sanierungsstaus. Jetzt gibt es endlich Geld für das marode Gebäude – und einen neuen Schulleiter. Auch weitere Schulen im Bezirk sollen von einem neuen Förderprogramm profitieren.

Ab nächsten Dienstag gibt es in Berlin und anderen Bundesländern wieder Warnstreiks. Das kündigten die Gewerkschaften in Potsdam nach den bisher ergebnislosen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder an.

Berlins Kita-Angebot wächst, aber der Bedarf auch. Vor allem in Brennpunktkiezen soll mehr gebaut werden. Aber ein Neubauplatz kostet 25.000 Euro.

In den Mittelschichtbezirken müssen Eltern bis zu drei Monate auf einen Termin warten, nachdem die Bildungsverwaltung das Personal neu verteilt hat.

Wenn Kinder oder Jugendliche gewalttätig sind, müssten das sowohl die Schule als auch die Polizei erfahren, fordern Gewerkschafter. Die Realität sieht anders aus.

Auf zum Alex! Rund 17.000 Streikende nahmen am Mittwoch am Protestmarsch von der Friedrichstraße zum Alexanderplatz teil. Erzieherinnen fürchten besonders um ihre Alterssicherung, Lehrer drohen mit dem Weggang in Länder, die besser zahlen.

8o Schüler des Zehlendorfer Schadow-Gymnasiums werden auf Tuberkulose getestet. Entwarnung gibt es dagegen nach den Masernfällen an der Carl-Zeiss- und der Wald-Schule.

Die SPD will einheitliche Rahmenlehrpläne für alle Schüler von Klasse 1 bis 10. CDU-Chef Henkel sagt: "Das lehnen wir absolut und entschieden ab." Und auch bei anderen Bildungsthemen ist die Partei auf Konfrontationskurs.

Die CDU sorgt sich um die Zukunft des Gymnasiums. Der Bildungsparteitag heute zeigt den Konflikt mit dem Koalitionspartner SPD.

Schmutz und mangelnde Hygiene passé. Der Berliner Senat will in den kommenden drei Jahren alle maroden Schultoiletten sanieren. Dafür stellt er noch mehr Geld zur Verfügung.

Die Anmeldezahlen für die weiterführenden öffentlichen Schulen zeigen, was Eltern wichtig ist. Sekundarschulen ohne Oberstufe haben es schwer. Unbeliebte Standorte sollen nun sogar Räume abgeben.

Vier Schulen in Steglitz-Zehlendorf bekommen neue Sanitäranlagen. Bei einer Demonstration von Schülern des Paulsen-Gymnasiums sicherte Baustadtrat Michael Karnetzki den Schülern am Mittwoch ein baldige Sanierung zu. Die Schüler planen weitere Demonstrationen.

Steglitzer Schüler protestieren am Mittwoch vor dem Amtssitz von Baustadtrat Michael Karnetzki (SPD). Ihm wird vorgeworfen, bewilligte Gelder nicht verbaut zu haben, was er mit Personalmangel begründet.
Berlin – Die Streikbereitschaft war größer als erwartet: 1460 Lehrer sowie 740 Erzieherinnen und Sekretärinnen haben sich am Dienstag an einem ganztägigen Warnstreik beteiligt. Erwartet hatte die Bildungsgewerkschaft GEW 1500 bis 2000.

Etwa 2200 angestellte Lehrkräfte, Schulsekretärinnen und Erzieherinnen sind am Dienstag nicht in den Schulen erschienen. Der nächste Streik am 11. März soll noch größer werden.

Die Kritik an den neuen Rahmenlehrpläne reißt nicht ab. Der Lehrer des Jahres, Robert Rauh, unterbreitet drei Gegenvorschläge.
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