Die Frage, welchen Stellenwert die deutsche Sprache in Berlins internationalen Schulen haben soll, gewinnt zunehmend an Brisanz. Die Bildungsverwaltung des Senats will eine Deutschquote einführen. Mit einer Diskussionsveranstaltung wollen sich die freien internationalen Schulen wehren.
Die angestellten Lehrer wollen von Dienstag an streiken. Grund sind die vorerst ergebnislosen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Betroffen sind auch Grundschulen. In Berlin sollen sich bis zu 2.000 Lehrer beteiligen.
Nach der zweiten Schulschließung wegen Masern warnt die Gesundheitsverwaltung vor übertriebenen Reaktionen. Kinderärzte können Eltern indes nicht mehr impfen. Die Kassenärztliche Vereinigung bezahlt das nicht mehr.
Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales waren bis Donnerstag weitere 28 Masernerkrankungen im Vergleich zur Vorwoche aufgetreten. Insgesamt erkrankten seit Beginn der Masernwelle im Herbst 637 Menschen in Berlin.
In Berlin wächst die Zahl der Schulen, die über 50 Prozent Schüler aus armen Familien haben. Das führt Raed Saleh (SPD) vor allem auf die Flüchtlingswelle zurück. Nun muss das Brennpunktprogramm aufgestockt werden.
Am Wald-Gymnasium ist am Mittwoch wegen eines Masernfalls der Unterricht abgebrochen worden. Wer ab Donnerstag ins Schulgebäude will, muss seinen Impfausweis vorlegen. Ungeimpfte bleiben erst einmal außen vor.
Ein 17-Jähriger verletzte sich bei einem an sich harmlosen Experiment schwer. Eigentlich passieren in Berlin aber kaum Unfälle im Chemieunterricht. Es gelten starke Sicherheitsvorschriften. Viel häufiger sind Unfälle in den Schulpausen.
Am traditionsreichen Rathenau-Gymnasium in Grunewald zeichnet sich eine Trendwende ab: Für 2015/16 haben sich fast 50 Siebtklässler angemeldet, womit die Eröffnung einer zweiten Klasse realistisch erscheint. Doch woanders sieht es schlechter aus
Polizei, Arzt und Feuerwehr wurden am Dienstag in das Schliemann-Gymnasium in Prenzlauer Berg gerufen: Ein 17 Jahre alter Schüler erlitt bei einem Experiment schwere Verbrennungen.
Seit Tagen diskutiert Berlin über die Masern. Nun ist ein Lehrer an Tuberkulose erkrankt. Seine Schüler werden jetzt vorsorglich untersucht. Bundesweit steigen die Tuberkulose-Fälle wieder an.
Am Montag hatte der Leiter der Zeiss-Sekundarschule in Lichtenrade den Unterricht ausfallen lassen – wegen eines an Masern erkrankten Schülers. Nun ist die Schule wieder geöffnet, doch fünf Schüler und ein Lehrer mussten zu Hause bleiben. Ihnen fehlte der Impfnachweis.
Soll es eine Impfpflicht gegen Masern geben? Das Thema ist umstritten. Derweil schließt heute in Berlin gleich eine ganze Schule wegen der Krankheit - was das Gesundheitsamt für überzogen hält.
Ein Rabbi, ein Imam und viele neugierige Kinder: Das Projekt meet2respect schickt Geistliche für "Stunden der Toleranz" in Berliner Schulen. Ein Bericht aus Kreuzberg.
Die Charlottenburger Friedensburg-Sekundarschule hat große Ziele: Sie will Deutschlands beste Schule werden. Unter den Top 20 ist sie als einzige Berliner Schule jetzt bereits gelandet.
Friedrichshain-Kreuzberg steht eine Million Euro aus dem neuen Toilettensanierungsprogramm zu. Doch kann das Geld überhaupt verbaut werden? Es fehlt an Personal - genau wie bei einem anderen 380.000-Euro-Sanierungsbudget, auf das der Bezirk womöglich verzichtet. In dieser Angelegenheit aber gibt es nun Bewegung.
Nach der Weigerung des Bezirks, kleinere Sanierungen abzuwickeln, kontern die Schulleiter mit einem eigenen Vorschlag. Doch der Senat hält sie für inkompetent, wenn es um Bauarbeiten geht.
Friedrichshain-Kreuzberg verzichtet auf 380 000 Euro, weil es unwirtschaftlich sei, das Geld zu verbauen. Das sorgt für Empörung bei vielen Schulen, denn die hatten fest mit dem Geld gerechnet.
Am Montag beginnt für Schüler und Lehrer das zweite Schulhalbjahr: Die Zweifel am Kurs der Bildungsverwaltung mehren sich. Und eine Schule wird übertölpelt.