Die Karstadt-Mitarbeiter protestieren mit Mahnwachen und Unterschriftenlisten gegen die drohende Insolvenze des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor. Sie hoffen auf ein gutes Ende. Eine Reportage aus Berlin.
Tanja Buntrock

Die meisten Kindersitze bieten dem Nachwuchs guten Komfort. Doch viel wichtiger ist der Schutz bei Unfällen - der ist nicht bei allen Modellen optimal.
Sie lebten im Haus seiner Eltern in Zehlendorf zusammen und wollten bald heiraten: Auch ein Berliner Paar ist unter den Verunglückten.

Ein Passagiersitz, eine Boje, Metallteile, Spuren von Öl und Kerosin: Die brasilianische Luftwaffe hat auf der Route der im Atlantik verschollenen Air-France-Maschine Wrackteile entdeckt. Mehrere Schiffe nehmen derzeit Kurs auf die mögliche Unfallstelle. In dem Unglücksflieger saßen offenbar auch zwei Berliner und eine fünfköpfige Familie aus Süddeutschland.
Berlin - Hilflosigkeit aller Orten: Bei der Frage, wie mit der ständig wachsenden Romagruppe umgegangen werden soll, schieben sich die Behörden nun gegenseitig die Verantwortung zu. „Wir sind als Bezirk raus aus der Angelegenheit“, sagt Holger David, Mitarbeiter bei der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg.

Die Polizei fahndet seit Dienstag mit einem Phantombild nach einem Zwölf- bis 14-Jährigen. Der Junge soll am 1. Mai Brandsätze auf Polizisten geworfen haben.
Polizeibeamte haben in der Nacht zu Dienstag einen 27-Jährigen festgenommen, der eine Bankfiliale mit Farbbeuteln beworfen hat. Es soll ein Bekennerschreiben vorliegen. Der Mann soll als Fotograf für die linke Szene und für das Internetportal "Indymedia" arbeiten.
Der 44-jährige Kampfsportlehrer, der eine 24-Jährige getötet haben soll, hat ein Geständnis abgelegt. Ein Beziehungsstreit zwischen ihm und seiner Freundin sei eskaliert, hieß es. Gegen ihn erging Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge.
Die Zahl der Attacken mit Stichwaffen stieg im vorigen Jahr auf 2470 Fälle. 582 Mal waren die Tatverdächtigen jünger als 21 Jahre.
Polizei rät Bankkunden zur Vorsicht am Automaten Auch eine Sparkassen-Filiale wurde manipuliert.
Es war doch kein herrenloser Schäferhund, der am 24. April dem zweijährigen Santino (Name geändert) in Tegel ins Gesicht gebissen hat. Der Labrador-Mischling der Babysitterin hat das Kind attackiert.
Nach der Freilassung einer mutmaßlichen Brandstifterin kritisieren sich Polizei und Justiz gegenseitig: War die Anklage nicht hart genug, oder die Arbeit der Polizei zu oberflächlich? Derweil brennen wieder Fahrzeuge.
Im Fall des kleinen Jungen, der im April von einem Hund ins Gesicht gebissen worden war, gibt es eine Wendung: Eine Bekannte, die auf das Kind aufgepasst hatte, gestand, dass es ihr Hund war, der den Zweijährigen angegriffen und schwer verletzt hatte.
50-Kilogramm-Sprengkörper wurde neben einer Kita und einem Seniorenheim in Berlin-Spandau entdeckt
Im Kampf gegen die Brandanschläge auf Luxusautos in Berlin hat die Polizei einen seltenen Triumph verbucht: Sie ertappte eine junge Frau auf frischer Tat, als sie in der Nacht zu Montag ein Auto anzünden wollte.
Die Bewohner im Spandauer Ortsteil Hakenfelde sind offenbar nur knapp einer Katastrophe entkommen: Bei Bauarbeiten ist einem Bagger eine 50-Kilogramm-Weltkriegsbombe von der Schaufel gerollt. Neben der Fundstelle befinden sich eine Kita und ein Seniorenheim.
Die fünf Männer flogen bei einer groß angelegten Razzia auf. Sie sollen rund 300 per Farbkopierer hergestellte Falschgeldscheine in Umlauf gebracht haben, unter anderem auch um Drogen zu kaufen.
Ein Mai-Randalierer aus dem Jahr 2008 wurde jetzt von einer Jugendrichterin schuldig gesprochen und verwarnt. Die Gewerkschaft der Polizei kritisierte das Urteil. Wegen der diesjährigen Krawalle könnte jetzt der erste Prozess beginnen.
Die Zahl der Gaunereien per Internet nimmt stetig zu. Die Täter nutzen Scheinadressen und falsche Konten. Die Polizei hat noch nicht das richtige Konzept dagegen gefunden.
Einer der Verdächtigen, die nach den Maikrawallen in Haft sitzen, ist vorbestraft. An der Polizeistrategie wird nach wie vor heftige Kritik geübt.
Einer der vier jungen Männer, die nach den Maikrawallen wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft sitzen, ist einschlägig vorbestraft. Der 19-jährige wurde zu zehn Monaten Jugendstrafe verurteilt, weil er in der Walpurgisnacht 2007 eine Flasche auf einen Polizisten geworfen hatte - auf Bewährung.
Ermittler rechnen mit einer Geldbuße für Herthas Profi, weil er nach seiner Geburtstagsfeier Autos demoliert haben soll. Weil sich die Höhe nach seinem Einkommen richtet, könnte es für Ebert teuer werden.
Nach den mutmaßlich homophoben Beleidigungen eines Eisdielenwirtes in der Maaßenstraße in Schöneberg sind weitere Vorfälle bekannt geworden – der Mann soll sogar handgreiflich geworden sein. Im Internet wird jetzt zu einer Protestaktion aufgerufen.
Ein Eisdielenwirt im Nollendorfkiez soll mehrfach Homosexuelle beleidigt haben. Ein lesbisches Pärchen wurde sogar aus dem Vorgarten seines Ladens geworfen. Der Geschäftsmann verteidigt sein Vorgehen mit dem Schutz von Kindern und Migranten.