Erst gab es Streit, dann schlugen drei Männer am S-Bahnhof Neukölln auf einen Mann ein. Das Opfer randalierte danach aus Frust und verschwand.
Tanja Buntrock
Dem mutmaßliche Doppelmörder von Wedding, Mehmet Y., soll vor seiner Tat die Abschiebung gedroht haben. Daraufhin soll der Mann, der die Mutter und Schwester seiner Ex-Frau getötet haben soll, sich an die Berliner Härtefallkommission gewandt haben.
In der Nacht zum Montag stand wieder ein Auto in Flammen. Nach zwei Nächten ohne Brandstiftungen, haben Unbekannte in Schöneberg einen Golf angezündet - allerdings liegt das Motiv im privaten Bereich.
Ein neunjähriger Junge ist am Donnerstag bei einem Unfall in Steglitz schwer verletzt worden. Er liegt jetzt im Krankenhaus.
Nachdem es in den vergangenen Tagen weniger oder keine Autobrände gab, ging am Donnerstagabend in Dahlem ein Porsche in Flammen auf. Die Polizei sieht hier aber kein politisches Motiv.
Am Morgen brannte wieder ein Auto - doch ob es angezündet wurde, oder ein technischer Defekt die Ursache war, ist noch unklar.
Das kürzlich eröffnete Neonazizentrum in Rummelsburg ist am Donnerstagmorgen beschädigt worden. Die Täter flüchteten. Der Staatsschutz ermittelt.
Wenn das SEK klingelt, dann fällt es meistens mit der Tür ins Haus: So auch am Mittwoch in Lichterfelde. Die Spezialkräfte der Polizei stürmten eine Wohnung, weil dort ein Mann vom Balkon geschossen haben soll.
Wegen seines "hellbraunen Teints und seiner Rastalocken", wie es bei der Polizei hieß, ist ein Junge in Prenzlauer Berg fremdenfeindlich beleidigt worden.

Am Mittwochnachmittag trat Klaus Wowereit in der Karl-Marx-Straße in Neukölln auf. Die linke Szene hatte zuvor dazu aufgerufen, dem Regierenden "die Tour zu vermiesen". Doch der blieb cool.
In Tempelhof sind in der Nacht zu Mittwoch zahlreiche Anwohner um den Schlaf gebracht worden: Ein Gruppe junger Randalierer war durch die Straßen gezogen. Für einen 19-Jährige endete die Nacht im Gewahrsam.
Vorerst ist sie beendet, die Serie von Autobrandstiftungen, die vor zwei Wochen begann. Doch Nachahmungstäter seien gewarnt: Noch immer sind jede Nacht rund 650 Polizisten im Einsatz. Zwei Gefasste haben gestanden.
Autobrände: 27-Jähriger und 23-Jährige in Tatortnähe gefasst
Oft sind die Urteile milde. Eine Haftstrafe bekam bisher erst ein Autobrandstifter. Bei einer mutmaßliche Serientäterin, mangelte es der Justiz drei Mal an Beweisen.
In der Ibsenstraße in Prenzlauer Berg fassten Beamte eine 27-Jährige und einen 23-Jährigen. Ob sie auch für weitere Brände als Täter infrage kommen, ist bisher unklar.
In der vergangenen Nacht wurden wieder zwei Autos angezündet - diesmal gelang es der Polizei, zwei Tatverdächtige festzunehmen.
Als die Verkäuferin den Diebstahl bemerkte, schlug der 14-Jährige auf sie ein. Doch ein Zeuge hielt den Tatverdächtigen fest, bis die Polizei kam.
Update. In der vergangenen Nacht wurden wieder zwei Autos angezündet - diesmal gelang es der Polizei, zwei Tatverdächtige festzunehmen.

Nach dem tödlichen Schuss im Märkischen Viertel wird Tathergang ermittelt Präsidium: Hilfe von Spezialeinheit SEK wurde nicht als notwendig erachtet
Die 53-Jährige Andrea H. starb bei einem Polizeieinsatz durch einen Schuss in den Oberkörper. Nachbarn schildern sie als psychisch verwirrt. Gegen den Polizisten, der schoss, wird ermittelt, wie in solchen Fällen üblich.
Nachdem die Polizei am vorherigen Freitag einen 29-jährigen Zeitungszugszusteller festnehmen konnte, brannte in der Nacht zum Donnerstag erneut ein Kinderwagen.
Trotz starker Regenfälle in der Nacht zum Donnerstag ist die Serie der Autobrandstiftungen nicht abgerissen. Wieder wurden drei Fahrzeuge in Brand gesteckt und dabei vier weitere Autos beschädigt.
Jede Nacht kreisen Hubschrauber über der Stadt, 100 Bundespolizisten und 150 Berliner Beamte sind im Einsatz: Schon 508 Autos haben Brandstifter in diesem Jahr beschädigt. Die Brände sind längst Wahlkampfthema.
Nach einem Überfall während seiner Schicht, hat ein Taxifahrer in der Nacht zu Mittwoch in einem Krankenhaus einen Herzinfarkt erlitten.