
"Brookings", die renommierteste Denkfabrik der USA, hat mit Constanze Stelzenmüller jetzt eine deutsche Botschafterin – für transatlantisches und europäisches Denken. In Zeiten des NSA-Skandals ist das keine leichte Aufgabe.

"Brookings", die renommierteste Denkfabrik der USA, hat mit Constanze Stelzenmüller jetzt eine deutsche Botschafterin – für transatlantisches und europäisches Denken. In Zeiten des NSA-Skandals ist das keine leichte Aufgabe.

Das Sicherheitskonzept ist bisher aufgegangen - der erste Gipfeltag verlief ohne Vorfälle. Zwei Themen dominierten: Russland und die griechische Schuldenkrise. Am Montag stehen Klimagespräche und eine Debatte zum Terrorismus an. Lesen Sie die Ereignisse des Tages in unserem Ticker nach.

Der Tag vor dem G7 Gipfel verlief in Garmisch-Partenkirchen weitghehend friedlich. Es gab kleinere Ausschreitungen bei einer Demo von Gipfelgegner, aber für das größte Chaos sorgte das Wetter mit schweren Gewittern und starkregen. Eine Mini-Demo nahe Schloss Elmau wurde für Sonntag abgesagt. Alles zum G-7-Gipfel in unserem Ticker zum nachlesen

Die Lage rund um den G-7-Gipfel in Elmau ist bis auf ein paar kleine Rangeleien noch relativ ruhig, doch die Polizei rechnet mit mehreren Spontandemonstrationen. Das Protestcamp in Garmisch-Partenkirchen ist bereits fast voll. Alle Ereignisse vom Freitag zum Nachlesen.

Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy wird nicht aus der Partei ausgeschlossen, seine Mitgliedschaft muss er aber für drei Jahre ruhen lassen. Edathy will dagegen nun Berufung bei der Bundesschiedskommission einlegen.
Der US-Geheimdienst NSA muss wegen Auseinandersetzungen im Kongress vorerst auf die massenhafte Sammlung amerikanischer Telefondaten verzichten. Welche Konsequenzen hat das?

Seit Monaten läuft das Parteiausschlussverfahren gegen den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy. Heute soll es eine Entscheidung geben. Edathy selber wettet, dass die SPD ihn nicht ausschließt.

Gefängnis oder Verrat: Wie der frühere Fußball-Funktionär Charles Blazer seine ehemaligen Kollegen in der Fifa-Spitze in die Falle lockte.

Der britische Premierminister David Cameron hat seine Rücktrittsforderung an Fifa-Präsident Sepp Blatter wiederholt. Und die Kanzlerin? Die meldet sich spät zu Wort und bleibt defensiv. Das hilft nur einem. Ein Kommentar.

Fifa-Präsident Sepp Blatter hat den Kongress des Fußball-Weltverbands eröffnet - und das Wort Rücktritt dabei nicht in den Mund genommen. Vielmehr sieht er sich in der Verantwortung, "Lösungen zu finden". Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen im Ticker.

Zwei Tage vor der Präsidentenwahl erlebt der Fußball-Weltverband einen seiner größten Korruptionskandale. Sieben Spitzenmanager wurden festgenommen, sieben weitere sind angeklagt. Fifa-Chef Joseph Blatter lässt sich nichts anmerken. Doch auch für ihn steht viel auf dem Spiel. Die wichtigsten Fragen und Antworten

Angela Merkel habe nach bestem "Wissen und Gewissen" über das No-Spy-Abkommen informiert, sagte ihr Sprecher. Doch nach allem was man weiß, hat sie ihr Wissen entweder ignoriert oder ihr Gewissen hat sie verlassen. Beides wäre ein Vergehen. Ein Kommentar.
Erst das irakische Ramadi, jetzt die syrische Oasenstadt Palmyra: Der "Islamische Staat" rückt wieder vor. Wie stark ist die sunnitische Terrormiliz?

Die FDP ist vom Wahlerfolg in Bremen beflügelt und klettert in der Gunst der Wähler. Ganz anders sieht es laut Politbarometer für die AfD aus. Spuren in der Stimmung der Deutschen hinterlässt auch die BND-Affäre, was vor allem Thomas de Maizière zu spüren bekommt.

Mehr als hundert Dokumente Osama Bin Ladens wurden veröffentlicht. Dabei wird klar: Die USA haben die Rolle des Al-Qaida-Gründers nach den Terroranschlägen vom 11. September unterschätzt.

Selbst Präsidenten sahen neben ihm klein aus. Talkmaster David Letterman hört als spöttisches TV-Gewissen der USA auf.

Amerika will die Macht der NSA ein wenig beschränken - im eigenen Land. Doch global werden der Spionage kaum Grenzen gesetzt. Deutschland muss sich deshalb entscheiden, wie groß die Distanz zu den USA werden darf - und was eine offene Demokratie verträgt. Ein Kommentar.

Bremen, das kleinste Bundesland, hat am Sonntag eine neue Bürgerschaft gewählt. Rot-Grün kann weiterregieren - wenn auch nur knapp. FDP und AfD ziehen ebenfalls ins Parlament ein. Lesen Sie hier noch einmal den Live-Ticker vom Wahlabend nach mit allen Zitaten, Zahlen und Fakten.

Der ehemalige Kanzleramtsminister von Angela Merkel, Ronald Pofalla, hat die Öffentlichkeit offenbar über ein No-Spy-Abkommen mit den USA getäuscht. Der Druck auf ihn, aber auch auf die Kanzlerin wächst. Aus der Union gibt es nur wenige Reaktionen.

Für den Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, Christian Flisek, war das No-Spy-Abkommen von Beginn an nur ein Ablenkungsmanöver. Er fordert neue Standards und Aufklärung darüber, ob das Kanzleramt naiv war oder die Öffentlichkeit getäuscht wurde. Ein Interview.

Ronald Pofalla hatte die Zusicherung der Amerikaner, mit den Deutschen ein No-Spy-Abkommen abzuschließen, durchblitzen lassen. Neue Dokumente belegen nun, dass es nie eine Zusage der USA gab. Das ruft die Opposition aber auch die SPD auf den Plan.

Baltimores Polizei steht nach dem Tod des jungen Schwarzen Freddie Gray unter Beobachtung. Auch mit Körperkameras sollen die Sicherheitskräfte ausgestattet werden.

Sie ist der weibliche Gegenentwurf der Republikaner zu Hillary Clinton: Carly Fiorina. Anders ist sie vor allem in einem: Sie ist ganz und gar nicht perfekt. Die Geschäftsfrau hat nun angekündigt, für die Republikaner antreten zu wollen.

Jedes Jahr tötet die Polizei in den USA etwa 400 Menschen. Wie viele Schwarze von weißen Polizisten getötet werden, ist nicht genau zu ermitteln. Präsident Barack Obama spricht von einer „Krise“.
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