Am Kaiserdamm ist am Mittwoch der Dachstuhl eines Wohnhauses in Brand geraten. Die Rauchwolke war weithin sichtbar.
Andreas Conrad

Lokalpatriotismus kann sehr sauber sein. Zum Beispiel wenn man zur Körperpflege Seife mit Berliner Motiven benutzt.

Im kommenden Jahr einen Monat lang nur Elektrofahrzeuge im Helmholtzkiez - das könnte unerwartete Probleme geben. Dürfen jetzt auch Elektroautos für Kinder auf die Straße, fragt unser Autor.

Pflastersteine, Molotowcocktails, Schwarzer Block? Von solchem Quatsch lässt sich die Führung der Berliner Polizei nicht die Stimmung verderben. Stattdessen gibt es vergnügte Tweets aus der Eisdiele. Unser Autor singt ein Loblied der heiteren Gelassenheit.

40.000 Menschen feierten auf dem MyFest. 19.000 Teilnehmer waren bei der "revolutionären" Mai-Demo - doppelt so viele wie von der Polizei erwartet. Am Rande der meist friedlichen Demo gab es Auseinandersetzungen - die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Lesen Sie die Ereignisse des 1. Mai in unserem Blog nach.

Am 1. Mai 1987 eskalierte die Gewalt nach einem Straßenfest in Kreuzberg. Menschen plünderten und randalierten, Autos brannten und ebenso mehrere Läden. Die Polizei war überfordert. Es folgten alljährliche Unruhen. Ein Rückblick.

Plakate von Blockbuster-Filmen werden gern „nationalisiert“. Seit gestern darf daher Godzilla Berlin am Eastgate in Marzahn plattmachen.
Am Dienstag kehrte die Victoria-Statue nach sieben Jahren auf den Kreuzberger Mehringplatz zurück. Doch der restaurierte Engel ist beileibe nicht der einzige Hinweis auf die Siegesgöttin.

Mit seinem Sohn Sean drehte Regisseur Leo Penn in Berlin einst einen Film über eine Flugzeugentführung. Am 29. April 1944, vor 70 Jahren, war er schon einmal hier – als Bombenschütze bei einem Luftangriff der Amerikaner.

Das erste steinerne Gotteshaus machte Berlin erst bekannt - durch die Kirchenlieder seines Pfarrers Paul Gerhardt. Es entstand im 13. Jahrhundert auf einem Friedhof, der noch älter ist.
Jessica Schwarz hatte auf dem roten Teppich Probleme mit der Elektrizität. Da sollte sie den neuen "Spider-Man"-Film meiden oder sich mit Gummisohlen schützen.

Im Bikini Berlin stürzten gleich mehrere Gäste die Treppe hinab. Die Stufen waren zunächst kaum zu erkennen. Es ist nicht die erste Stolperstelle dieser Art in einem Neubau.

Nicht nur die neue Treppe im Biniki-Haus hat wegen der anfangs schlecht sichtbaren Stufen Probleme bereitet – Solperfallen gibt es immer wieder in Berlin.

Seit dem Mauerfall hat die norwegische Gemeinde Frogn Jahr für Jahr Berlin einen Christbaum spendiert. Das wird ihr jetzt zu teuer.
In der Liebermann-Villa in Wannsee gibt’s was zu feiern: Der Garten sieht jetzt wieder aus wie zu Zeiten des Malers

Das Studio Babelsberg hat Volker Schlöndorff für seine Verdienste um den Filmstandort geehrt. Der Regisseur war dort in den neunziger Jahren Geschäftsführer.

1946 gründete Earl E. Albers in Berlin-Zehlendorf den ersten "German Youth Activities"-Klub. Jetzt erhielt der 2013 Verstorbene von damals betreuten Jugendlichen einen Gedenkstein.

Für Berlin war die „Wetten, dass..?“-Zeit schon 2008 vorbei. Begonnen hatte sie 1983 mit Frank Elstner und dem schlagkräftigen Duo Terence Hill und Bud Spencer.

Obwohl die Werkschau des chinesischen Künstlers Ai Weiwei im Gropiusbau mit Spannung erwartet wurde, hält sich der Andrang bislang in Grenzen.

Lange sah es schlecht aus mit Kinos am Kurfürstendamm und der City-West. Aber mit der Neueröffnung des Zoo-Palasts im November kehrt alter Glamour zurück.

Anna Funders grandioser Roman über einen Mord der Gestapo an zwei Berliner Exilantinnen 1935 in London erinnert an den expressionistischen Schriftsteller Ernst Toller.

Zwei Palmen am neuen BND-Sitz sehen aus wie schlecht kaschierte Antennen, sollen aber nur Kunst sein. Das zu glauben fällt schwer.

Mehr als 26 Jahre tat das Zeiss-Großplanetarium seinen Dienst. Jetzt wird es für gut ein Jahr geschlossen – und auf den neuesten Stand der Technik gebracht

Die Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz wird im Sommer enthüllt, der Turm daneben aber verpackt. Wie lange er verkleidet bleibt, ist ungewiss. Bei der Kapelle weiß man es genauer.