Drei Mitglieder des nationalistischen russischen Motorradclubs „Nachtwölfe“ durften am Flughafen Berlin-Schönefeld nicht einreisen. Moskau protestiert nun gegen die Entscheidung. Die drei "Nachtwölfe" hatten gültige Schengen-Visa - ausgestellt von der deutschen Botschaft in Moskau.
Wer dem früheren "Buchhalter von Auschwitz" zuhört, bekommt eine Ahnung davon, warum so viele Deutsche mithalfen beim Massenmord an den Juden. Warum der Prozess gegen Oskar Gröning so wichtig ist, auch jetzt noch. Ein Kommentar.
Nebenkläger im Auschwitz-Prozess betonen, dass sie Oskar Gröning nicht einfach verzeihen - die Auftritte einer anderen Überlebenden sehen sie mit Unbehagen.
Vor dem Landgericht Lüneburg berichtet Oskar Gröning, der Buchhalter von Auschwitz, lakonisch über die Abläufe des Mordens im Konzentrationslager. Lesen Sie hier seine wichtigsten Aussagen im Überblick.
Der frühere SS-Unteroffizier Oskar Gröning beschreibt vor dem Landgericht Lüneburg die Abläufe an der Rampe von Auschwitz-Birkenau – und hebt hervor, dass das Morden "ordentlich" ablief.
70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz erzählt der ehemalige SS-Mann Oskar Gröning vor Gericht seine Geschichte - und gibt eine "moralische Mitschuld" am Massenmord zu. Die Nebenklägerin Eva Pusztai hat lange auf einen solchen Prozess gewartet.
Wenn vor dem Landgericht Lüneburg heute der Prozess gegen den „Buchhalter von Auschwitz“ beginnt, spielen die Nebenkläger eine besondere Rolle. Sie wollen ihren in den Gaskammern ermordeten Verwandten eine Stimme verleihen.
Am Dienstag startet in Lüneburg der Prozess gegen den 93-jährigen früheren SS-Mann Oskar Gröning, der als "Buchhalter von Auschwitz" bekannt wurde. Gegenwärtig gibt es zwölf Vorermittlungsverfahren in Deutschland gegen weitere NS-Täter.
Polen und Deutsche befürworten laut einer Umfrage, dass ihr Land die Ukraine wirtschaftlich unterstützt. Aber in beiden Ländern wird Militärhilfe von einer Mehrheit abgelehnt. Die Sanktionen gegen Russland treffen auf breite Zustimmung.
In der Ostukraine wird der Waffenstillstand von beiden Konfliktparteien immer wieder gebrochen. So waren auch die Erwartungen an das Außenministertreffen am Montagabend in Berlin zur Lage in der Konfliktregion gedämpft
Die russische Desinformationskampagne, die den Krieg in der Ukraine begleitet, hat Europa kalt erwischt. Nun überlegt die EU, was sie der Propaganda aus Moskau entgegensetzen kann. Die Antwort aber darf nicht Gegenpropaganda heißen. Ein Kommentar.
Die OSZE will schnell weitere 500 Beobachter in die Ukraine schicken. In Deutschland sucht das Zentrum für internationale Friedenseinsätze geeignetes Personal für die Mission.
Russlands Präsident Wladimir Putin trat zehn Tage lang nicht öffentlich auf – der Kreml verschwieg nicht nur den Grund, sondern die Abwesenheit selbst. Um keinen Preis will Putin als schwacher Staatschef gelten.
Beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko mahnt die Kanzlerin indirekt Russland. Eine Lockerung der Sanktionen soll an die Erfüllung des Plans von Minsk geknüpft werden.
Der russische Präsident Wladimir Putin ist seit einer Woche nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetaucht. Der Kreml dementiert Berichte über eine Krankheit des Staatschefs mit Nachdruck - und nährt damit Spekulationen.
Eine Woche nach dem Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow wurde ein prominenter Regierungsgegner aus Tadschikistan, einem anderen postsowjetischen Staat, ermordet. Umarali Kuwatow wurde in Istanbul erschossen.
Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und andere Berater sollen einen Reformplan für die Ukraine erarbeiten. Bezahlt wird das Projekt von dem ukrainischen Oligarchen Dmitro Firtasch und anderen umstrittenen Geschäftsleuten.
Bill Browder ist einer der schärfsten Kritiker Putins. Als sein Anwalt Sergej Magnitski in russischer Haft stirbt, wird der Investor zum Menschenrechtsaktivisten.
Die Linken-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke und Andrej Hunko brachten Medikamente in die Ostukraine. Die Separatisten in Donezk machen damit Propaganda. Kiew protestiert jetzt in Berlin.
In Berlin demonstrierte Tural Sadigli mit anderen Aserbaidschanern gegen den Besuch von Präsident Alijew. Nun sitzt sein Bruder in Haft. Auch Angehörige anderer Teilnehmer bekamen Besuch von der Polizei.
Im Ukraine-Konflikt kommt der OSZE eine besondere Rolle zu, doch es fehlt an Zugang und Personal. Unterdessen erobern die Separatisten weite Teile der umkämpften Stadt Debalzewe.