
Ein Berliner Kölner und ein Kölner Berliner verlieren gemeinsam. André Görke und Lorenz Maroldt über die Leiden des Abstiegskampfes aus Fan-Sicht.

Ein Berliner Kölner und ein Kölner Berliner verlieren gemeinsam. André Görke und Lorenz Maroldt über die Leiden des Abstiegskampfes aus Fan-Sicht.
Vom Hauen und Stechen und dem Machtkampf in der Berliner SPD

Hinter der Kampfkandidatur von Jan Stöß um den Parteivorsitz der Berliner SPD scheint kaum mehr zu stecken als die Lust eines abgelösten Bezirksstadtrats, mal etwas anderes zu machen. Es droht ein peinlicher Parteitag im Juni.
Premierenfieber: Was Berlins Innensenator am 1. Mai erwartet

Als Frank Henkel noch in der Opposition war, ätzte er gegen seinen Amtsvorgänger Ehrhart Körting. Jetzt muss er zeigen, dass er's besser kann.

Mit ihrem einmütigen Eindreschen auf die Piraten machen sich die anderen Parteien lächerlich. Obendrein helfen sie den Freibeutern damit nur, auf ihrem Mast weiter hochzuklettern. Nicht die Piraten sind das Problem der anderen Parteien, sondern deren Wähler.
Warum Gerald Asamoah sagen sollte, was er gehört hat
Über Rassismus im Fußball klagen Betroffene, seit der Ball rollt. Aber lange Zeit waren viele bemüht, solche Vorfälle herunterzuspielen. Jetzt ist die Debatte neu entbrannt. Nur die Beteiligten schweigen.

Wenn früher in der Politik geholzt und geschimpft wurde, galt das meist nur für den Moment. Heute ist alles in der digitalen Ewigkeit gespeichert. Das hätte Sigmar Gabriel bedenken sollen, bevor er seine Sätze über Hebron postete.
Gerhard Schröder hält eine Ehrenrede auf Recep Tayyip Erdogan

Gerhard Schröder hält eine Ehrenrede auf Erdogan. Es ist ja das eine, von Staatsmann zu Staatsmann zum Wohl der Wirtschaft vernünftig miteinander umzugehen. Aber wo genau liegt der Sinn des demonstrativen Schulterklopfens?

Joachim Gaucks Thema ist Freiheit. Auch er hat Freiheit - die Freiheit nämlich, Fehler zu machen. Aber er ist vorsichtiger geworden.
Mit zunehmendem Alter lässt die Sehkraft nach; die meisten behelfen sich mit Lesebrillen, andere mit Lupen. Der Starrsinn dagegen nimmt zu, ohne dass man dagegen viel tun kann.

Gerhard Schröder bescheinigt seinem Freund Wladimir Putin wiederholt, ein "lupenreiner Demokrat" zu sein. Offensichtlich hat der Ex-Kanzler auf seinem geistigen Auge an Sehkraft eingebüßt.
Ein größeres und wichtigeres Projekt als die Neuordnung der Berliner Flughafenlandschaft hat die Stadt seit mehr als zwanzig Jahren nicht gesehen, findet Lorenz Maroldt. Umso verwunderlicher, dass der Senat sich verblüffend wenig darum kümmert.
Berlin – eine Stadt wehrt sich gegen ihre Besucher
Berlin – eine Stadt wehrt sich gegen ihre Besucher.

Gast, Freund, Schuft: Viele Berliner reagieren zunehmend gereizt auf den Touristenboom. Denn Touristen sind, wie alle Menschen, durchaus verschieden.

Die Linke geht mit der Nazi-Jägerin Klarsfeld in die Bundespräsidentenwahl. Dabei passt sie gar nicht zur Partei: Sie ist viel zu israelfreundlich. Margot Honecker wäre ein glaubwürdigerer Vorschlag gewesen.
Die Linke geht mit der Nazi-Jägerin Klarsfeld in die Bundespräsidentenwahl. Dabei passt sie gar nicht zur Partei: Sie ist viel zu israelfreundlich. Margot Honecker wäre ein glaubwürdigerer Vorschlag gewesen.
Wie Abgeordnete Werte abschöpfen, statt welche zu schaffen
Wie Abgeordnete Werte abschöpfen, statt welche zu schaffen.

Woher kommt in Berlin eigentlich die Wertschöpfung? Außerhalb des politischen Betriebes würde doch niemand arbeiten, empört sich der CDU-Abgeordnete Philipp Mißfelder. Lorenz Maroldt kontert: Anstößig ist hier etwas anderes.
Übergangsgelder und Altersbezüge für Politiker sind ein großes Thema. Es an Christian Wulff zu exemplifizieren ist allerdings wohlfeil und klein.
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