Ohne oder gar gegen Klaus-Rüdiger Landowsky lief in der Berliner Politik lange nichts. Zehn Jahre lang, von 1991 bis 2001, führte er die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus.
Lorenz Maroldt

SPD und Grüne wollen eine "Thinktank" gründen, um die Regierungsübernahme 2013 vorzubereiten. Lorenz Maroldt über einen Koalitions-Knast und die Berliner Wahlkämpferin Künast.

Politik in Deutschland hat sich auf eine derart bizarre Art losgelöst, ja abgekapselt von jenen, für die sie eigentlich da sein sollte, dass man sich wirklich fragen muss, wie lange das noch gut gehen kann.

Leute, lasst euch nicht von Tigermüttern und Blockflötenlehrerinnen verunsichern, fordert Chefredakteur Lorenz Maroldt im "Kontrapunkt". Vertraut eurem Gefühl, eurer Erfahrung, euren Kindern!
Bestechung, Besetzung: Viele Senatschefs sind über Immobilien gestürzt – und Wowereit?
Bestechung, Besetzung: Viele Berliner Regierende Bürgermeister sind über Immobilien gestürzt – und Klaus Wowereit? Welches Omen ist die Räumung der Liebigstraße 14 für ihn? Und für die Grünen?
Die S-Bahn hat den Notfallplan zum Normalzustand erklärt, und so kürzt sie jetzt auch die Entschädigungsleistung für die Fahrgäste Richtung Normalzustand ein. Lorenz Maroldt fragt, was eigentlich der Senat macht.
In acht Schritten zur erfolgreichen Affäre: Nichts leichter (und perfider) als das
Die Sarrazins können erfreut feststellen, dass derselbe Trick gleich zweimal funktioniert. Lorenz Maroldt beschreibt, wie die Familie Sarrazin eine Kampagne startet.

Sauerland, Speer, Strieder, Landowsky: Trotz der Einstellung von Ermittlungen bleibt das Nachbohren von Journalisten notwendig. In allen Fällen ist erhebliches Fehlverhalten aufgedeckt worden.
Diese Messe ist anders und hat eine enorme Bedeutung: Chefredakteur Lorenz Maroldt über die Bread & Butter, den Flughafen Tempelhof - und die Sonderseiten des gedruckten Tagesspiegels zur Modemesse.

Lorenz Maroldt fragt im aktuellen Kontrapunkt, ob sich der Linken-Vorsitzende Klaus Ernst in seinem Porsche womöglich auf den Weg zum Kommunismus ein bisschen verfahren hat.
Die S-Bahn fährt nicht überall? Prima, dann bauen wir die A 100 aus, denkt sich der Senat. Aber erst nach der Wahl, und so, dass es keiner merkt. Chefredakteur Lorenz Maroldt über Berliner Stadtpolitik, die man nicht verstehen muss.
Die S-Bahn hat vor sich selbst kapituliert. Ganze Strecken wurden vom Netz genommen, Taktzeiten nochmals ausgedünnt. Und die Politik der Stadt kultiviert ihren Fatalismus und nimmt es hin, sich verhöhnen zu lassen.

Ein Teil von Sarrazins Weihnachtsbotschaft ist ganz offensichtlich, dass der Oberkritiker der gesellschaftlichen und politischen Zustände die Folter der Kritik nicht erträgt.

Schnute und Maxi leben seit Jahren gemeinsam in der Rungestraße, aber jetzt sollen sie ausgewiesen werden. Lorenz Maroldt wünscht sich im "Kontrapunkt", dass die Stadtbären am Köllnischen Park bleiben dürfen und dafür endlich gegen wirkliche Tierquälerei vorgegangen wird.
Den Berliner Winterdiensten schneit es zu viel – man sollte sie in die Wüste schicken. Dass sie ihren Job miserabel oder gar nicht erledigen, wird immer mehr zur Regel. Ein Kommentar.
Den Berliner Winterdiensten schneit es zu viel – man sollte sie in die Wüste schicken

Manöver an der Medienfront: Wie die Guttenbergs eine deutsche Kriegsweihnacht inszenieren

Die Medienresonanz auf den Afghanistan-Besuch der Guttenbergs ist verhalten bis verhämend und verheerend - Zeit für Lorenz Maroldts "Kontrapunkt" über einen Familienausflug an die Front mit Propagandamoderator.
Die Koalition hat sich gerade vom prätentiös angekündigten Herbst der Entscheidungen in die Winterferien der Entrückung verabschiedet, da schmettert einer aus der zweiten Reihe der Liberalen doch noch mal schnell das Lied vom kleinen Trompeter.

Die Wikileaks-Affäre wird immer skurriler. Was ist eigentlich so "cyber" an dem angeblichen "war"? Womöglich, dass FDP-Chef Westerwelle demnächst nicht mehr als Sicherheitsrisiko dargestellt wird, sondern als Super-Guido, der die Welt rettet?

Wohl kaum ein anderer Landesverband der FDP hat so oft Verheerungen erlebt wie der Berliner. Chefredakteur Lorenz Maroldt schreibt im "Kontrapunkt" über eine Partei, die trotz allem noch wichtig werden könnte.
Na klasse, ganz toll, kaum ist Renate Künast Regierende Bürgermeisterin von Berlin, geht gar nichts mehr. Eine Verkehrshorrornachricht jagte am Montag die nächste. Ein Kommentar.