
Zwischen Trash und Tiefsinn: Daniel Zillmann macht Musik, tritt vor der Kamera auf, spielt an der Volksbühne. Wenn es sein muss, auch mit Bänderriss.

Zwischen Trash und Tiefsinn: Daniel Zillmann macht Musik, tritt vor der Kamera auf, spielt an der Volksbühne. Wenn es sein muss, auch mit Bänderriss.

Die Südpanke in Berlin-Mitte ist ein lichtscheuer Fluss, der schon 1830 ein Imageproblem hatte. Den besten Ruf hat er bis heute nicht, aber er ist Teil vieler Anekdoten.

Theaterferien? Nur an den großen Häusern. Bei den Open-Air-Bühnen dagegen ist jetzt Hochsaison.

Konsens ist öde. Volksbühnen-Intendant Frank Castorf setzt lieber auf Rausch, Exzess - und Theaterkrach. Am Sonntag wird er 65.

Wie Philipp Harpain, der neue Leiter der Grips-Theaters, mit Gründer und Übervater Volker Ludwig zurechtkommen will.

Lasst uns reden: Das Malta-Theaterfestival in Posen spiegelt ein Land wider, das sich immer mehr aufspaltet. Ein Besuch in Polen.

Popkultureller Einfallsfuror und höchste Kunstanstrengung: Eine Zwischenbilanz der Autorentheatertage am Deutschen Theater.

Diskurstheater: Kiriakos Hadjiionannou erforscht die Aktualität des Filmklassikers „Kuhle Wampe“.

Dschungellandschaften, versunkene Welten, wilde Videos: Das Festival Theaterformen in Braunschweig zeigt politische Stücke aus Südostasien.

Beim Theatertreffen der Jugend zeigen sie eine Büchner-Sause. P 14 heißt die junge Truppe der Volksbühne – ihre Zukunft ist ungewiss.

Warum die Besten in Berlins freier Theaterszene ihre Basisförderung nicht verlieren dürfen.

Berlins freie Theaterszene präsentiert sich beim Performing Arts Festival - und kuratiert eben jenen Wildwuchs, der bisher den Charme ausgemacht hat.

Konfliktmaterial und Dauerbrenner: Der Stückemarkt des Theatertreffens versucht die großen Menschheitsfragen zu klären.

Die Berliner Autorentage im Juni sind so etwas wie die Frischzellenkur der deutschsprachigen Theaterszene. Gesellschaftspolitische Relevanz zeigt sich nicht nur bei den Gastspielen, sondern auch bei den Siegern des Autorenwettbewerbs.

Hundert Jahre im Leben einer bayerischen Wirtsfamilie: Anna-Sophie Mahlers „Mittelreich“ der Münchner Kammerspiele beim Theatertreffen Berlin.

Horrorszenarien als Mittel der Aufklärung: Ersan Mondtags Parabel „Tyrannis“ vom Staatstheater Kassel. Er ist der Jüngste des Debütantenkreises des diesjährigen Theatertreffens.

Hort des Hehren, Wahren, Schönen? In „Stolpersteine Staatstheater“ entdeckt Hans-Werner Kroesinger eine Bühne im Nazi-Rausch.

Albert Ostermaier über Kultur in Krisenzeiten und die Macht des Fußballs.

Theater der Welt in Berlin: Das Festival Internationale Neue Dramatik FIND an der Schaubühne versammelt Gastspiele von Serbien bis Syrien.

"Das Universum krankt an sich selbst und an uns", schreibt Rymond Roussel in seinem Roman "Locus Solus". Krzystof Garbaczewski hat ihn jetzt an der Volksbühne inszeniert.

Ist es ein Stück über die Pfandflaschen-Problematik in Prekariats-Haushalten? Nein, es ist vor allem anstrengend. Immerhin: Bei Douglas Gordons "Bound to Hurt" geht nichts zu Bruch.

Unmöglichkeit der Wahrheitsfindung: „Entartete Kunst“, das Stück von Ron Harwood zum Fall Gurlitt mit Udo Samel in der Hauptrolle, hat der Wirklichkeit nichts hinzuzufügen.

Mutterschaft und andere Widernatürlichkeiten: Sybille Bergs Eltern-Kind-Farce „Und dann kam Mirna“ am Berliner Gorki Theater.

Berlins Kulturetat soll kräftig steigen. Es gibt mehr Geld für fast alle. Allein die Kinder- und Jugendtheater gehen leer aus.
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