Der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Johannes Ebert, will die Krise in Osteuropa begleiten. Jüngst kündigte er an, dass er das Institut in Kiew personell verstärken wolle und neue Programme auflegen wolle.
Rüdiger Schaper

Bis in die Puppen: Der Berliner Volksbühnen-Chef Frank Castorf inszeniert an seinem Haus Ibsens „Baumeister Solness“, setzt Henry-Hübchen-Puppen in die erste Reihe und reist in die eigene Vergangenheit.

Der Blick auf die Dahlemer Sammlung zur achten Berlin-Biennale ist von großem Wert. Vor allem, da ein Neubeginn im Humboldtforum droht und lockt.

Der Volksentscheid zum Tempelhofer Feld zeigt, wie sehr sich die Berliner gegen urbanistischen Wandel und neues Bauen vor der eigenen Tür zur Wehr setzen. Das lässt auch Schlüsse auf den BER zu.

Juliette Binoche und Clive Owen streiten über die Frage, was wichtiger ist: das Wort oder das Bild. In „Words and Pictures“ von Fred Schepisi treffen sie sich im Klassenzimmer, als Kunstlehrerin und als Englischlehrer.

Du kannst den Hut aufbehalten: Der Rocksänger Joe Cocker wird 70.

Plagiate beim 51. Theatertreffen in Berlin? Warum es immer noch am sichersten ist, bei sich selbst zu klauen. Eine Bilanz.

Das Theater war für ihn Freiheit und innere Rettung. Und kein Theater ohne Literatur. Zum Tod des Schauspielers Rolf Boysen.

Nachos im Festspielhaus, Popcorn bei "Onkel Wanja"? Das geht doch nicht. Aber vor der Vorstellung und in der Pause will man nicht darben. Über den Frust im Foyer.

Stuttgarts trister Tschechow beim Berliner Theatertreffen.

Etwas Besseres ist dem Theatertreffen lange nicht passiert: Alexander Kluge spricht zur Eröffnung, und Heiner Müllers "Zement", die letzte Inszenierung von Dimiter Gotscheff, bringt kräftigen Wind auf die Bühne.

Mark Lammert schafft Architekturen für die Bühne mit doppeltem Vorzug: Sie sind abstrakt und konkret bespielbar. Mehr noch: Sie spielen mit.

Theatertreffen, Gallery Weekend, Lange Nächte: Das Kunstvolk strömt, die Buden sind voll. Was immer angeboten wird, es wird auch angenommen. Hat Berlin genug Kultur?

Die Geschichte spielt auf dieser Bühne immer mit: Beim 51. Theatertreffen in Berlin gibt es Stammgäste, neue Namen und einen renovierten Stückemarkt.

Die Aktuelle Viertelstunde im Berliner Abgeordnetenhaus dauert zwar nur gute zehn Minuten. Doch Tim Renner besteht sein Debüt als Kulturstaatssekretär - sogar mit einer Wortmeldung.

Vor zehn Jahren landete die erste Easyjet-Maschine in Berlin. Was keiner ahnte: Die Ära des Massen-Kurzzeittourismus begann. Billigflüge wurden zu den Ausflügen der Neuzeit, sie veränderten Berlin - zu seinem Vorteil?

Mit Tim Renner übernimmt zum ersten Mal ein Kreativer Verantwortung für die Kulturangelegenheiten Berlins. Höchste Zeit sich zu fragen, wie der Umgang mit Pop die staatlichen Institutionen verändert.

Auf gar keinen Fall würde er wieder das Burgtheater übernehmen, sagt Claus Peymann. Über einen, der sich in Erinnerung bringen will.

Kann man Wunder erklären? Wie das Theater auf die Welt gekommen ist: ein neuer Anfang für eine alte Geschichte, die von Aischylos bis Schlingensief reicht.

Diskutieren über ein Leben ohne Utopie: Herta Müller, Péter Nádas und Klaus Wagenbach auf dem Monte Verità.

Veronese, Dürer und der Luxus Venedigs: Die National Gallery in London lädt zu einem grandiosen Nord-Süd-Dialog der Renaissance.

Markus Hilgert, der neue Chef des Vorderasiatischen Museums, über Weltbilder, Baustellen und illegalen Kunsthandel.

Tim Renner wird Berlins neuer Kulturstaatssekretär. Mit ihm, diesem Quereinsteiger, hat Klaus Wowereit eine absichtsvolle Fehlbesetzung vorgenommen. Ein dialektischer Coup.

Lebendige Legende: Die Berliner Festspiele zeigen „Einstein on the Beach“, das Spektakel von Robert Wilson und Philip Glass.