
Plötzlich und unerwartet: Wie die Bildungsverwaltung die Bezirke mit vier 1000-Liter-Kanistern überraschte.

Plötzlich und unerwartet: Wie die Bildungsverwaltung die Bezirke mit vier 1000-Liter-Kanistern überraschte.

Die Corona-Vorschriften fordern häufiges Händewaschen. Nun stoppt die Senatsverwaltung für Bauen ihre Praxis, Schulwaschbecken entsorgen zu lassen.

Nach harscher Kritik von Schülern, Eltern und Schulleitern: Für den Mittleren Schulabschluss reicht dieses Jahr die Präsentationsprüfung.

Das gab's noch nie: Alle zwölf Bezirkselternausschüsse votieren gegen die Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss. Bundesweit sind die nicht vereinbart.

Alleinerziehende und mehr Berufsgruppen als bisher haben ab Montag Anspruch auf Notbetreuung. Hortgebühren werden rückwirkend erstattet.

Der Vater plötzlich arbeitslos, die Wohnung klein, Schule und Bibliotheken geschlossen, lernen kaum möglich. Eine Kreuzberger Schülerin ging rechtliche Schritte.

„Mit jedem Tag wächst der Abstand“: Deutschlands führende Schulfachleute warnen davor, dass arme Schüler noch mehr abgehängt werden.

Ab dem 27. April sollen mehr Familien Anspruch auf Kinderbetreuung erhalten. Kitaträger warnen vor zu großem Zulauf.

Die Mutter einer Abiturientin gehört zur Corona-Risikogruppe, der Vater eines anderen ist Asthmatiker. Sie sehen die Abi-Prüfung als riskanten Massenauflauf.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres erklärt, wie sie sozial benachteiligte Schüler in der Krise fördern will und warum sie an den Prüfungen trotzdem festhält.

Lehrer sollen die Ressourcen auf Prüfungen fokussieren, Eltern lehnen das für den MSA ab. NRW verzichtet auf zentrale Zehntklässlerprüfungen.

Alle Prüfungen finden statt, Kernfächer gehen vor, Kitas sind erst ab August im Regelbetrieb: Was der Senat will - und wie Betroffene reagieren.

"Die eigentlich entscheidende Frage ist gerade, wie es mit dem MSA weitergeht", sagt SPD-Bildungsexpertin Maja Lasić. Den Zehntklässlern fehle Unterricht.

Die Kanzlerin, die Länder, die Kultusminister - sie alle wollen sich auf eine gemeinsame Linie einigen. Auch bei den Abiturprüfungen.

Der Landesausschuss verlangt bundesweite Abitur-Regeln. Er will Prüfungen nicht für alle, Unterricht in den Sommerferien und Lehrer, die besser erreichbar sind.

Am 20. April sollen die Berliner Abiturprüfungen beginnen. Der Landesschülerausschuss ist für einen Verzicht – und hofft auf Unterstützung von Michael Müller.

Was passiert nach dem 19. April? Grundschulverband und Kita-Träger machen dazu Vorschläge: Sie wollen mit kleinen Gruppen starten, die nur tageweise kommen.

Bei einer Schülerumfrage votieren 85 Prozent gegen diesjährige Prüfungen. Bezirkselternausschuss meldet sich zu Wort. Scheeres warnt vor einem Alleingang.

Müssen Schüler ein Attest bringen, wenn sie nicht zur Prüfung gehen? Wo soll das Desinfektionsmittel herkommen? Schulleiter sprechen von einer „Groteske“.

Eltern und Schüler bleiben weiter im Ungewissen: Vor dem 14. April gibt es in Berlin keine Klarheit. Die Regeln für die Abiturprüfungen werden überarbeitet.

Senatorin Scheeres will Siebtklässlern die Chance zu geben, ihre Leistungen noch zu verbessern – wegen der dreiwöchigen Schulschließungen.

Die fehlende IT-Infrastruktur wird zum Problem in der Krise. Nur 4000 der rund 100.000 Mitarbeiter könnten zurzeit parallel im Homeoffice arbeiten.

Der Zeitplan steht: Am 20. April soll es losgehen mit den Abiturprüfungen. Aber der Landesschülerausschuss kündigt Protest an und bekommt Unterstützung.

Verband spricht von „Totalausfall“ und bittet um ein Soforthilfeprogramm. Fast alle Einkünfte aus der Kita- und Schulspeisung sind weggefallen.
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