
Kritiker in der Türkei fürchten ein Eskalation mit Assad. Ministerpräsident Erdogan könnte diese forcieren, um von innenpolitischen Problemen abzulenken. Die Kritik am Twitter-Verbot ebbt nicht ab.

Kritiker in der Türkei fürchten ein Eskalation mit Assad. Ministerpräsident Erdogan könnte diese forcieren, um von innenpolitischen Problemen abzulenken. Die Kritik am Twitter-Verbot ebbt nicht ab.

Recep Tayyip Erdogan lässt Twitter verbieten. Sein Versuch sich vor den anhaltenden Korruptionsvorwürfen zu retten ist kläglich gescheitert. Der Ministerpräsident der Türkei demontiert sich selbst und erweist sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit als dünnhäutiger Autokrat.

Premier Erdogan steht unter Korruptionsverdacht - und lässt in der Türkei den Kurznachrichtendienst Twitter sperren. Doch etliche Nutzer finden Wege, das Verbot zu umgehen. Und selbst Staatspräsident Gül twittert weiter.

Der türkische Meister hofft auf eine Chance gegen Chelsea heute Abend in der Champions League. Die Türken setzen dabei vor allem auf die letzten 20 Minuten.
Galatasaray Istanbul hofft im Achtelfinale der Champions League im Rückspiel beim FC Chelsea auf ein Wunder. Doch die Statistik spricht gegen die Türken. Trainer Roberto Mancini könnte ein Ausscheiden den Job kosten.

Eine Trauerfeier für das jüngste Opfer der Gezi-Unruhen ist in einen Massenprotest gegen die Regierung Erdogan gemündet. In mehreren Städten der Türkei kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei. Dabei soll es zwei Tote gegeben haben.

Nicht nur für Didier Drogba ist es das Highlight: In der Champions League trifft der Stürmer mit Galatasaray Istanbul auf dessen Ex-Klub Chelsea und Ex-Trainer Mourinho. Doch im Vorfeld empörten Drogbas Manieren die Fans, die Spieler drohten mit Trainingsstreik.

Die türkische Regierung hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der dem Geheimdienst mehr Befugnisse geben soll. Kritiker werfen Premier Erdogan vor, immer autoritärer vorzugehen.

Nach den Protesten gegen das neue Internetgesetz in der Türkei lenkt die Regierung ein: Präsident Gül und Premier Erdogan wollen jetzt doch umstrittene Passagen entschärfen. Geplant war etwa die Möglichkeit, Internetseiten innerhalb von vier Stunden zu sperren.

Weil er sich beleidigt fühlte, sorgte er dafür, dass er nicht weiter öffentlich kritisiert wird: Der türkische Premier gab zu, dass er sich während der Gezi-Proteste beim Nachrichtensender Habertürk beschwerte. Habertürk nahm daraufhin kritische Stimmen der Opposition vom Band.

Eigentlich schien die Meisterschaft in der Türkei schon entschieden. Doch inzwischen ist es wieder enger geworden an der Tabellenspitze. Und das liegt nach Ansicht von Tabellenführer Fenerbahce nicht nur an der eigenen Formschwäche.

In Istanbul kommen wieder Tränengas und Gummigeschosse zum Einsatz. Das neue Internetgesetz löst heftige Kritik aus. Die Szenen erinnern an die Gezi-Proteste vom Sommer vergangenen Jahres.

Die türkische „Süper-Lig“ dominieren die drei Spitzenvereine Fenerbahce, Galatasaray und Besiktas. Doch schon auf Platz Fünf folgt mit Kasimpasa ein weiterer Istanbuler Club, dessen gute Position in der Tabelle zunächst weniger logisch erscheint.
Der türkische Ministerpräsident will am Dienstag die Kanzlerin und potenzielle Wähler treffen. Welchen Zweck hat der Besuch?

Die Fed fährt ihr Anleiheprogramm um zehn Milliarden Dollar zurück. Anleger ziehen ihr Geld aus den Aktienmärkten ab. Schwellenländer steuern mit Zinserhöhungen gegen.

Das Gedenken an den Ersten Weltkrieg dreht sich in der Türkei um das zweite Kriegsjahr. Die Gallipoli-Schlacht gehört zum Gründungsmythos der modernen Türkei. Doch es gibt noch ein dunkles Kapitel: der Völkermord an den Armeniern.

Der türkische Regierungschef Erdogan muss sich gegen neue Korruptionsvorwürfe wehren. Es geht um ein umstrittenes Bauprojekt, zwei Villen für seine Familie und eine Kulturstiftung.

Mit neuen Einkäufen will Galatasaray Istanbul seine Saison retten. Das Problem für Trainer Roberto Mancini: Er darf nicht das Ausländer-Limit der türkischen Liga überschreiten.
Istanbul - Einwände der Europäischen Union und von Staatspräsident Abdullah Gül haben die schnelle Verabschiedung einer heftig umstrittenen Justizreform in der Türkei verhindert. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ließ wichtige Teile der Reform, die als Angriff auf die Gewaltenteilung gesehen wird, am Freitag vorerst einfrieren.

In der Türkei ist die umstrittene Justizreform von Ministerpräsident Erdogan zwar vorerst stillgelegt worden. Doch der Machtkampf zwischen dem türkischen Staatschef und der Opposition geht weiter. Das bekommt jetzt auch die Wirtschaft zu spüren.

Aziz Yildirim wittert eine Verschwörung und hofft darauf, dass der Prozess gegen ihn neu aufgerollt wird. Dem Präsidenten von Fenerbahce droht im schlimmsten Fall eine erneute Gefängnisstrafe wegen Bestechung.

Die türkische Opposition wirft Erdogan vor, Syriens Rebellen militärisch zu unterstützen – der wittert eine Justizverschwörung.

Das Schicksal der Kinderbraut Kader Erten wühlt die türkische Öffentlichkeit auf. Ihre Hochzeit im Alter von elf Jahren, bei der ein Imam seinen Segen gegeben hatte, war illegal. Unklar ist, wer sie jetzt erschossen hat.

Der türkische Präsident Abdulah Gül geht erstmals auf Konfrontation zu Premier Erdogan – und warnt vor unkontrollierter Macht.
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