
Die EU kann sich nicht auf eine Linie bei Waffenlieferungen an die syrische Opposition verständigen. Die SPD nennt das ein Fiasko für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union.

Die EU kann sich nicht auf eine Linie bei Waffenlieferungen an die syrische Opposition verständigen. Die SPD nennt das ein Fiasko für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union.

Die syrische Opposition ist zerstritten. Der Zoff kurz vor der für Juni geplanten Syrien-Konferenz ist nicht nur peinlich für die syrischen Oppositionellen selbst, sondern auch für deren westliche Unterstützer.
Istanbul - Als Konsequenz aus dem Bombenanschlag von Reyhanli verstärkt die Türkei die Sicherung ihrer Grenze zu Syrien. In der Nähe des Übergangs Cilvegözü einige Kilometer östlich von Reyhanli soll die Grenze teilweise mit einer Mauer abgeriegelt werden.
Regierungschef Erdogan ermuntert seine Landsleute zu mehr Nachwuchs und gesundem Sexualleben.

Die Türkei will die Alkoholverbote verschärfen – auch die Werbung soll verboten werden. Doch die Pläne der Regierung stoßen auf Kritik.

Der Vorsitzende des NSU-Ausschusses Sebastian Edathy spricht bei der letzten Sitzung von einem Totalversagen der Behörden. Die Ombudsfrau Barbara John forderte Konsequenzen aus den Versäumnissen.

Der Syrienkonflikt greift auf die Türkei über. Nach dem Terroranschlag in Reyhanli fürchten türkische Alawiten Racheakte.

Es war nach Medienberichten der schlimmste Terroranschlag in der Geschichte der Türkei. Die nun festgenommenen Verdächtigen sollen Verbindungen zum syrischen Geheimdienst haben. Einige Beobachter rechnen mit einer militärischen Antwort der Türken.

Ein Doppelanschlag hat in der türkischen Grenzstadt Reyhanli 46 Menschen in den Tod gerissen. Für die Regierung in Ankara scheint klar: Die Täter haben Verbindungen zum Regime von Baschar al-Assad. Nun gab es erste Festnahmen

Der türkische Premierminister Erdogan erhöht den Druck auf US-Präsident Obama. Eine US-Flugverbotszone über Syrien sei unabdingbar. Außerdem fordert er den Machtinhaber Assad auf, Syrien zu verlassen. Ansonsten würde ihn das gleich Schicksal ereilen wie den früheren libyschen Staatschef Gaddafi.
Beobachter aus Ankara fordert Entfernung.

Ein kleines, braunes Holzkreuz beim Prozess gegen Beate Zschäpe hat einen türkischen Parlamentarier empört. Doch die Forderung, es abzuhängen weisen vor allem Kirchenvertreter und Unionspolitiker zurück. Auch die FDP hält die Forderung für überzogen.

Mit dem Abzug der PKK-Rebellen aus der Türkei erreicht der türkisch-kurdische Friedensprozess eine neue Dimension. Dennoch: Viele Kurden bleiben skeptisch und vertrauen ausschließlich ihrem inhaftierten PKK-Chef Abdullah Öcalan.

Auch in der Türkei trifft der Prozess gegen Beate Zschäpe auf großes Medieninteresse. Neben Zschäpes Kleidung und ihrem Kaugummi wurde aber auch die Kritik der Türkei am Verhalten der deutschen Polizei in den Jahren der NSU-Morde thematisiert.

Nach dem 1:3 im Rückspiel in Lissabon herrscht Enttäuschung beim türkischen Spitzenklub Fenerbahce Istanbul. Auch ein fußballverrückter Nobelpreisträger konnte die Niederlage nicht abwenden.

In der Türkei fiebern viele mit Fenerbahce Istanbul mit und hoffen auf Fenerbahces erste Finalteilnahme im Europapokal, Mitte Mai in Amsterdam. Doch einige sehen das ganz anders.
In der Türkei verkaufen Fahrschulen Führerscheine, ohne dass die Fahrschüler etwas gelernt haben. Manche wissen nicht einmal, wo die Handbremse ist. Jetzt wollen die Behörden durchgreifen.

Kaum näher sich Türkei und Israel zaghaft wieder an, gibt es neues Konfliktpotential im Dreieck Türkei-USA-Israel: den Gaza-Besuch des türkischen Premiers. Zumal die Gespräche ohnehin nur auf amerikanischen Druck stattfinden. Die Sticheleien gehen weiter.

Wie der deutsche Außenminister um eine Position zu Syrien ringt.

Istanbuler Gericht bestraft Pianist Fazil Say.

Der türkische Pianist Fazil Say hatte auf Twitter mehrere spöttische Äußerungen verbreitet, jetzt hat ein Gericht in Istanbul eine Bewährungsstrafe verhängt. Kritiker beklagen einen Schlag gegen die Meinungsfreiheit

durch zu schnelles Eingehen auf den US-Wunsch.
Die Türkei hofft auf den Europäischen Gerichtshof: Er könnte die Einreise in die EU erleichtern. Doch ein wichtiges Gutachten kommt nun zu einem anderen Ergebnis. Wie wird darin argumentiert?

Der Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im türkischen Parlament drängt auf Plätze für türkische Vertreter beim NSU-Prozess in München. Die bisherige Platzvergabe des Gerichts sei unverständlich, sagte Ayhan Sefer Üstün.
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