Brandenburgs Bildungsminister Baaske kippt die Murks-Reform seiner Vorgängerin Münch. Das Landesschulamt soll zurück ins Bildungsministerium. Auch sonst macht er einiges anders
Thorsten Metzner
Hartmut Mehdorn nicht mehr BER-Chefmanager. Er verabschiedete sich leise – nach den Gewittern um die Finanzen

Der Aufsichtsrat des Hauptstadtflughafens BER empfiehlt den Eigentümern, 1,1 Milliarden Euro für den Weiterbau des Flughafen freizugeben - ein Teilerfolg für Hartmut Mehdorn, der jedoch auf einen letzten öffentlichen Auftritt verzichtete.

Aufsichtsratsitzung in Berlin-Tegel: BER-Tagung seit 10 Uhr: "Der Flughafen braucht Klarheit"
Hartmut Mehdorn bleibt zwar noch am BER, gibt aber seinen Chefposten ab. Auf der heutigen Sitzung geht es ums Geld. Treffpunkt am Morgen: der Flughafen Berlin-Tegel.

Der scheidende Flughafenchef Hartmut Mehdorn mahnt dringend noch mehr Geld für den BER an. Der Aufsichtsrat findet's übertrieben. Tatsächlich haben sich die Kosten innerhalb von sechs Jahren fast verdreifacht.

Auf der BER-Baustelle geht das Geld aus. Davor warnt der scheidende Flughafenchef Hartmut Mehdorn. Wenn nicht alsbald die gesperrten 1,1 Milliarden Euro fließen, droht ein Baustopp.

Die Schmiergeldaffäre am BER setzt die Flughafengesellschaft und Hartmut Mehdorn unter Druck. Die Anti-Korruptionschefin Elke Schaefer weist den Vorwurf der Untätigkeit von sich. Es habe schon damals eine interne Untersuchung gegeben.

Keiner ist so lange im Flughafen-Aufsichtsrat wie er: Der Unternehmer Michael Zehden vertritt die Tourismuswirtschaft Berlin. Hier spricht er über den jüngsten Korruptionsskandal, seine Pläne und den Ausbau von Tegel.

Millionenüberweisungen an eine Baufirma, mangelnde Kontrolle und Verdachtsmomente ohne Folgen – im BER-Korruptionsfall sehen auch Flughafenchef Hartmut Mehdorn und Ex-Baumanager Horst Amann nicht gut aus. Der Vertrag mit Amann wurde inzwischen aufgehoben.
Ein neuerlicher Korruptionsfall erschüttert den unfertigen Flughafen BER. Ein Manager soll Geld entgegengenommen haben, damit er bei Abrechnungen von Dienstleistern ein Auge zudrückt. Wie wurde der Skandal aufgedeckt?

Ein Drama in vielen Akten. In der Hauptrolle: Manager. Einer poltert, einer tönt, einer ist korrupt … und so geht das nun schon seit 3. Juni 2012, jenem Tag, an dem BER hätte eröffnet werden sollen. Die Chronik der Baustelle Schönefeld.

Der Kommunalexperte Ihno Gebhardt hält acht Landkreise in Brandenburg für ausreichend. Sie könnten wie Tortenstücke auf Berlin zugeschnitten sein. Aber er befürchtet ein „Kreisreförmchen“.

Ein Drama in vielen Akten. In der Hauptrolle: Manager. Einer poltert, einer tönt, einer ist korrupt … und so geht das nun schon seit 3. Juni 2012, jenem Tag, an dem BER hätte eröffnet werden sollen. Die Chronik der Baustelle Schönefeld.
In Brandenburg wird die Bevölkerung voraussichtlich drastisch zurückgehen. Das ist ein Grund für notwendige Verwaltungsreformen, meint Inho Gebhardt, Professur für Rechts- und Einsatzwissenschaften. Im Interview erklärt er, warum die neuen Kreise zudem auf Berlin zugeschnitten sein sollen.

Das Haushaltsjahr 2015/16 soll ein üppiges werden in Brandenburg. Unter anderem soll in Kitas, Schulen, die Polizei und marode Straßen investiert werden. Auch der BER bekommt ein Stück vom Kuchen ab.

Der designierte Berliner Flughafenchef Karsten Mühlenfeld gerät schon vor der Amtsübernahme zwischen die politischen Fronten der Anteilseigner. Mühlenfeld selbst verhandelt noch mit seinem jetzigen Arbeitgeber um seine Freistellung.

Luftfahrtindustrie, Berlin und Brandenburg streiten über die ILA Berlin Air Show. Die Messe ist in der bisherigen Form zu teuer.

Für den Fußball: Wegen des besonderen öffentlichen Interesses dürfen in der Nacht des Champions-League-Finales Flugzeuge auch nachts Berlin anfliegen.
Der BER hat einen neuen Manager. Ein neuer Chef für den Aufsichtsrat ist auch im Gespräch. Und doch rumort es ganz gewaltig. Im Mittelpunkt: Frank Henkel und Axel J. Arendt.
die Folge von Hartmut Mehdorn. Der Bund wollte die Entscheidung vertagen – doch Müller und Woidke blieben hart

Berlin und Brandenburg haben sich entschieden: Der frühere Rolls-Royce-Manager Karsten Mühlenfeld ist neuer BER-Chef. Der Aufsichtsrat hat ihn am Freitagabend gewählt. Jetzt will der Neue das Chaos ordnen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist dagegen, trotzdem wollen Berlin und Brandenburg heute einen neuen Geschäftsführer für den BER ernennen - per Mehrheitsentscheid in der Aufsichtsratssitzung.

Beim BER ist die Trendwende gelungen: Mit Karsten Mühlenfeld und Michael Clausecker bewerben sich zwei angesehene Manager den Chefposten. Es wäre deshalb fatal, die Nachfolgesuche für Hartmut Mehdorn erneut zu vertagen. Ein Kommentar.

Michael Müller und Dietmar Woidke beraten am Freitagmorgen über den Nachfolger für Hartmut Mehdorn. Dem früheren Rolls-Royce-Manager Karsten Mühlenfeld werden gute Chancen eingeräumt. Der Bund will die Entscheidung dagegen vertagen.