Die Luft für Brandenburgs Wirtschaftsminister Christoffers scheint dünner zu werden. Er steht wegen weiterer Unregelmäßigkeiten bei der Fördermittelvergabe in der Kritik. Firmenverantwortliche sitzen inzwischen sogar in Untersuchungshaft. Ermittler finden fingierte Rechnungen.
Thorsten Metzner

Hartmut Mehdorn ist in den vergangenen Tagen gleich mit mehreren Ankündigungen vorgeprescht, unter anderem der, dass der Bau des BER noch 2014 fertig sein soll. Doch offenbar sieht der Aufsichtsrat das anders - und ebenso einer der größten Auftragsnehmer.

Brandenburgs Innenminister Ralf Holzschuher (SPD) will „mindestens 150 Polizisten“ mehr auf Streife schicken. Das kündigte er am Mittwoch in Potsdam an.
In Brandenburg sind zu wenige Polizisten unterwegs. Innenminister Holzschuher will das ändern.
In Brandenburg sind zu wenig Polizisten unterwegs. Minister will das ändern.

Der Flughafen BER wird langsam fertig - und sehr schnell immer teurer. Air Berlin hat die Flughafengesellschaft auf mindestens 48 Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Der zuständige Richter regte einen Vergleich zwischen den beiden Parteien an.

In der Diskussion um umstrittene Porträtausstellung mit verfremdeten Bildern von Hitler und Stalin im Potsdamer Landtag bemüht sich dieser nun um Schadensbegrenzung. Während die CDU die Absage der Ausstellung fordert, plädiert die SPD für eine historische Einordnung.
Nach Anruf des Verfassungsgerichtes durch CDU und Grüne lenkt Rot-Rot ein. Untersuchungsausschuss vernimmt neue Zeugen

Fünf Untersuchungsausschüsse gab es seit 1999 in Brandenburg. In keinem haben die Regierungsfraktionen so gemauert wie SPD und Linke im Streit um die riesige Kaserne im Norden Potsdams. Eine Bilanz.
Neben dem Regierungschef setzte Mehdorn einen Paukenschlag im BER-Ausschuss: Er will Mängel im Terminal noch 2014 beheben

Seit 2010 prüft ein Untersuchungsausschuss, ob in Brandenburg Immobilien des Landes zu billig verkauft wurden. Nun streiten sich Regierung und Opposition erbittert um die Fortsetzung der Arbeit.

Flughafenchef Hartmut Mehdorn will den neuen Hauptstadt-Airport in Schönefeld Ende 2014 fertig gebaut haben. Das hat Mehdorn am Montag überraschend im BER–Sonderausschuss des Brandenburger Landtages verkündet.

Flughafen-Chef Mehdorn will den BER im Sommer teilweise eröffnen. Doch mit dieser Idee sind noch viele Fragen verbunden - und zum Beispiel der Schallschutz ist eine echte Hürde.
Mehdorns BER-Pläne werfen einige Fragen auf

Hartmut Mehdorn macht ernst. Bereits ab dem 1. Juli 2014 will der Berliner Flughafenchef am BER in Schönefeld die ersten Flugzeuge starten und landen lassen.

Hartmut Mehdorn macht ernst. Bereits ab dem 1. Juli 2014 will der Berliner Flughafenchef am BER in Schönefeld die ersten Flugzeuge starten und landen lassen.

Es geht voran am neuen Flughafen im Süden von Berlin. Die Unterlagen sind vollständig und offenbar gut. Eine Teileröffnung wäre nun möglich – der Landrat von Dahme-Spree ist erstaunt:„Es hat einen richtigen Qualitätssprung gegeben.“

Erst so, nun so: Innenminister Holzschuher (SPD) lobt Polizeireform: „Sicherheit überall gewährleistet“.

Kaum zu glauben - am künftigen Flughafen BER ist etwas fertig: Die Bauunterlagen sind jetzt vollständig.

Läuft ab Frühjahr der Testbetrieb am BER? Noch steht dieser Plan von Hartmut Mehdorn auf der Kippe. Das Bauordnungsamt musste lange auf den notwendigen Antrag warten.

In der Odersun-Affäre rügt Brandenburgs Rechnungshof Wirtschaftsminister Christoffers – die CDU fordert sogar seinen Rücktritt.
Rekordplus im Brandenburger Haushalt: Die Regierung will nun Kredite bedienen und Rücklagen aufstocken.
Potsdam - In Brandenburgs rot-roter Regierung wird es für Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) wegen der Odersun-Affäre enger. Nach dem abschließenden Prüfbericht des Landesrechnungshofs hat Christoffers gegen das Haushaltsrecht verstoßen, als er dem fast insolventen Solarhersteller im Februar 2012 eine Rettungshilfe von drei Millionen Euro bewilligen ließ.

Brandenburgs neuer Justizminister Helmuth Markov lässt sich nicht umstimmen. Er will seinen Posten im BER-Aufsichtsrat entgegen Woidkes Wünschen aufgeben.