
Sommerposse: Torsten Münchow inszeniert am Berliner Ensemble Rolf Hochhuths „Sommer 14“ – und macht das beste draus. Der Autor aber vermisst Bärte und historische Kostüme - und warnt vor dem Besuch des Stücks.

Sommerposse: Torsten Münchow inszeniert am Berliner Ensemble Rolf Hochhuths „Sommer 14“ – und macht das beste draus. Der Autor aber vermisst Bärte und historische Kostüme - und warnt vor dem Besuch des Stücks.
Beinahne 40 Jahre arbeitete Joachim Fischer als Statist an der Deutschen Oper. Seine Arbeit war für ihn weit mehr als nur ein Job: Fischer war ganz nah dran an der großen Kunst

Zwei Einakter überzeugen in der Kammeroper Schloss Rheinsberg – aber dem Festival fehlt der Diskurs

Die Kammeroper Schloss Rheinsberg überzeigt mit einem russischen Abend aus zwei Einaktern. Aber das Festival bleibt eine Insel, die zu wenig ins Städtchen ausstrahlt.

Ein Zeppelin schwebt majestätisch in der Höhe, dann geht er in Flammen auf. Am Ballhaus Rixdorf in Neukölln hat das Künstlerkollektiv Planetenexport daraus eine Luftschiffoper gemacht.

Humboldts Studentische Philharmonie begibt sich in der Heilig-Kreuz-Kirche auf die Spuren amerikanischer Musik.

Das wäre ein Salzburg unvorstellbar: Peter Lund inszeniert „Jedermann“ als Rockoper bei den Domstufenfestspielen in Erfurt.

Israel ist für vieles bekannt, nicht unbedingt für Oper. Aber auch die gibt es hier, allerdings muss sie immer wieder hart errungen werden. Eine Reise ans Tote Meer und nach Akko.
Elisabeth Leonskaja und das Konzerthausorchester spielen Beethoven und Berlioz.

Beim Jubiläumskonzert verzichtet Marek Janowski auf die großen Kracher und interpretiert mit seinem Rundfunk-Sinfonieorchester und dem Rundfunkchor Berlin stattdessen lieber leise Werke von Richard Strauss..

Eruptionen der Leidenschaft: Das Kammerensemble Neue Musik (KNM) führt „The Photographer“ von Philip Glass im Berliner Museum für Fotografie auf.
„Il re pastore“: Die Komische Oper führt ein frühes Gelegenheitswerk von Mozart konzertant auf.

Jährlich im Frühsommer macht Israel die Festung Masada zur Opernbühne. In dieser Saison wird „La Traviata“ inszeniert.

Ein todesnaher, "moderner" Schubert und Sirenengesänge enormer Sinnlichkeit: Das Artemis Quartett und Gautier Capuçon spielen Schubert und Kurtág im Kammermusiksaal.

Eine Wahlverwandschaft? Oder doch nur ein Experiment? Immer häufiger vertanzen Choreographen Stücke, die dafür gar nicht geschrieben worden waren. Jetzt sind Bundesjugendorchester und Bundesjugendballett gemeinsam in der Philharmonie aufgetreten.

Rolando Villazón ist nicht nur Sänger, sondern auch begnadeter Entertainer. Jetzt ist er in der Berliner Philharmonie mit Konzertarien von Mozart aufgetreten.

Die Geige spielt er, seit er drei ist. 2009 wurde Daishin Kashimoto Konzertmeister der Berliner Philharmoniker.

Nach vier Jahrzehnten verabschieden sich die Berliner Konzertveranstalter Renate und Otfried Laur von ihrem Publikum: Zum Abschied gestaltet Katharine Mehrling einen Abend im Konzerthaus am Gendarmenmarkt.

"Der Liebestrank" gilt als Geniestreich von Gaetano Donizetti. Irina Brook serviert ihn jetzt an der Deutschen Oper eher lauwarm.

Daniel Barenboim und Martha Argerich sind Weltstars, jeder für sich. Und sie kennen sich seit langem. Bei den Festtagen der Berliner Staatsoper sind sie jetzt zusammen aufgetreten.

Zu Ostern bietet die Musikakademie Rheinsberg immer eine Opernrarität. Diesmal hat Maximilian Ponader „Merlins Insel“ von Christoph Willibald Gluck inszeniert. Dabei lernt man den Komponisten von seiner unbekannten, komischen Seite kennen.

Gerümpel und Gedümpel: Die Akademie der Künste treibt die Debatte über das Kulturforum an.

Bequem kann es sich hier keiner machen: Thomas Goerge inszeniert in der Werkstatt des Schillertheaters zwei Einakter von Paul-Heinz Dittrich nach literarischen Vorlagen von Franz Kafka und Maurice Maeterlinck.

Die Regisseurin Irina Brook siedelt die Handlung von Gaetano Donizettis opera buffa „Der Liebestrank“ im Schausteller-Milieu an. Ein Besuch bei den Proben in der Deutschen Oper Berlin.
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