
Die Stadt Cannes ist eine Bastion im äußerst Le-Pen-freundlichen Süden des Landes. Dagegen muss sich an der Croisette auch das französische Kino positionieren.

Die Stadt Cannes ist eine Bastion im äußerst Le-Pen-freundlichen Süden des Landes. Dagegen muss sich an der Croisette auch das französische Kino positionieren.

Das Filmfestival von Cannes erkundet Fleisch und Psyche: Körperhorror von David Cronenberg und Kriegshorror von Sergej Loznitsa.

Modisch ist das diesjährige Filmfestival in Cannes eine Enttäuschung, findet unser Kolumnist.

Humor ist seit einigen Jahren im Wettbewerb von Cannes gesellschaftsfähig. Aber der stärkste Film ist bisher eine Sozialdrama aus Rumänien.

Emily Atef erzählt in „Mehr denn je“ von einer kranken Architektin. Kirill Serebrennikow ist persönlich zurück in Cannes und zeigt „Tchaikovsky’s Wife“.

Er starb im Krieg: Der Dokumentarfilm „Mariupolis 2“ des erschossenen litauischen Regisseurs Mantas Kvedaravičius zeigt Bilder aus der belagerten Stadt.

Der Hollywoodstar erobert das Filmfestival Cannes – und den Himmel über der Stadt. Doch was hat der Blockbuster über das Kino in Kriegszeiten zu erzählen?

Hommage an die Goldene Ära des Slasherfilms: In Ti Wests Horrorfilm X mischt ein irrer Killer einen Pornodreh auf.

Bei der Eröffnungsgala des Cannes Filmfestivals hat der ukrainische Präsident einen Überraschungsauftritt via Videoschalte. Ein Vorgeschmack auf die kommenden zwei Wochen.

Tiktok-Sponsoring und Ukrainekrieg. Die Zeitenwende geht auch am 75. Cannes Festival nicht spurlos vorüber. Zum Glück gibt es da auch noch Tom Cruise.

Das Brasch-Biopic „Lieber Thomas“ und Andreas Dresens Kurnaz-Film dominieren die Lola-Nominierungen. Zwei internationale Filme sorgen aber für Irritation.

Der Dokumentarfilmer Hartmut Bitomsky hat mit „Reichsautobahn“ und „Der VW Komplex“ eine alternative Kulturgeschichte geschrieben. Zum 80. Geburtstag des Pioniers.

Das einzigartige Kino des thailändischen Regisseurs Apichatpong Weerasethakul folgt einer Traumlogik. Tilda Swinton begibt sich in „Memoria“ in diesen Bewusstseinszustand.

Regisseur Sam Raimi hat sichtlich Spaß im Marvel-Kosmos. In „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ geht jede Logik über Bord und endet im bloßen Staunen.

Der Franzose Gaspar Noé ist für sein Kino der Schockeffekte berüchtigt. Sein Demenzdrama „Vortex“ ist nun ein stiller Liebesfilm über ein langsames Verdimmen.

Polizeigewalt und Korruption: „The Wire“-Macher David Simon kehrt mit der Miniserie „We Own This City“ nach Baltimore zurück. Und zu seinen journalistischen Wurzeln.

Die Berliner Dokumentarfilmerin Serpil Turhan porträtiert in „Köy“ drei Frauen und deren Bezug zu ihrer Heimat. Ein sensibler Film über ein schwer zu fassendes Gefühl.

In der Krankenhaus-Komödie eskalieren die Gelbwesten-Proteste von 2019. Vor der Präsidentschaftswahl besitzt der Film wieder eine erstaunliche Aktualität.

David Cronenberg, Valeria Bruni Tedeschi, Kirill Serebrennikow, Claire Denis: Cannes versammelt wieder die Größen des Weltkinos. Plus Tom Cruise.

Konkurrenz für Marvel: Im norwegischen Horrorfilm „The Innocents“ muss eine Gruppe Kinder lernen, dass Superkräfte moralische Verantwortung mit sich bringen.

Sophie Marceau spielt in François Ozons Tragikomödie „Alles ist gut gegangen” eine Tochter, die vor eine schwere Prüfung gestellt wird. Eine Begegnung.

Schauspielerin Noémie Merlant mag Frauen, die sich ihre Freiheit nehmen. Eine solche spielt sie jetzt in „Wo in Paris die Sonne aufgeht“.

Das Kino Arsenal zeigt eine Werkschau über den Regisseur und Schauspieler Mathieu Amalric. Der französische Star kommt dafür selbst in Berlin vorbei.

Der Regisseur Asghar Farhadi ist ein Kritiker der iranischen Gesellschaft. Im preisgekrönten Familiendrama „A Hero“ löst eine gute Tat eine tragische Kettenreaktion aus.
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