
Die wichtigsten Oscars gehen 2022 an zwei Regisseurinnen – und zwei Streamingdienste. Die Gala verläuft chaotisch, findet aber ein versöhnliches Ende.

Die wichtigsten Oscars gehen 2022 an zwei Regisseurinnen – und zwei Streamingdienste. Die Gala verläuft chaotisch, findet aber ein versöhnliches Ende.

Hollywood hat ein unübersehbares Problem: Gleich drei Streamingproduktionen gehören zu den Top-Ten-Kandidaten für den besten Film.

Michael Bay ist berüchtigt für laute, sinnlose Actionfilme. In „Ambulance“ schickt er Yahya Abdul-Mateen II und Jake Gyllenhaal auf eine Nonstop-Verfolgungsjagd.

Er ist ein schonungsloser Chronist bürgerlicher Lebenswelten. Der österreichische Regisseur Michael Haneke, der sein Publikum zum Hinsehen zwingt, wird 80.

Martin Koerber hat zahlreiche deutsche Filmklassiker restauriert. Nun geht er nach 35 Jahren an der Kinemathek in den Ruhestand.

Der israelische Regisseur und Bären-Gewinner Nadav Lapid kritisiert in „Aheds Knie“ die Politik seiner Regierung. Ein Film wie eine Schocktherapie.

Auf einen Typus wollte er sich nicht festlegen lassen. Der Oscar-Preisträger konnte eigentlich alles spielen.

Fünfzig und keinen Tag weiser. Das Stehaufmännchen Johnny Knoxville und seine Schmerzensclowns schonen auch in „Jackass Forever“ ihre Körper nicht.

Nach zwanzig Jahren kommt Claire Denis' schockierender Vampir-Liebesfilm „Trouble Every Day“ endlich in die Kinos. Die französische Regisseurin war ihrer Zeit voraus.

Paul Schrader untersucht in seinem Thriller „The Card Counter“ das Verhältnis von Krieg und Poker. Im Casino wird Amerikas Schuld beglichen.

Maryna Er Gorbachs Film „Klondike“ lief gerade auf der Berlinale. Ein Gespräch mit der ukrainische Regisseurin den Krieg, Putin und Boykotte.

Robert Pattinson ist als Batman die Hauptattraktion in der Neuverfilmung um den dunklen Rächer. Aber die Politik des Superhelden bleibt problematisch.

Im US-Kino gilt Josephine Decker als hoffnungsvolle neue Stimme. Jetzt hat sie den Jugendroman „Über mir der Himmel“ verfilmt.

Mit Fleiß und Disziplin nach oben: Will Smith spielt den Vater von Venus und Serena Williams. Doch „King Richard“ ist mehr Familiendrama als Sportfilm.

Und was bleibt von den 72. Berliner Filmfestspielen? Magic Moments, coole Sprüche – und eine Gürteltasche. Die Berlinale von A bis Z.

Der Goldene Bär geht nach Spanien, die deutsche Komikerin Meltem Kaptan gewinnt den Preis für die beste Hauptrolle. Das Publikum hat diese Berlinale angenommen.

Elizabeth Banks glänzt im Abtreibungsdrama „Call Jane“. Und wie ist der Wettbewerb sonst bisher? Ein Halbzeit-Bilanz.

Im Labyrinth der Geschichte und der Gegenwart: Der Enzyklopädist, Schriftsteller, Filmemacher und Medientheoretiker Alexander Kluge wird 90 Jahre alt.

Hart, aber herzlich: Eine Begegnung mit Claire Denis, der Grande Dame des französischen Kinos.

Frauen unter sich: Das mexikanische Drama „Robe of Gems“ und die Schweizer Tragikomödie „La ligne“ verhandeln die Themen Familie und Gewalt.

„Nobody’s Hero“ ist Alain Guiraudies Version einer Verwechslungskomödie. Wie immer wird viel gevögelt, diesmal für den Weltfrieden.

François Ozons zeigt zum Auftakt der Berlinale seinen Spielfilm „Peter von Kant“. Der französische Regisseur hat den Klassiker des deutschen Kinos neu interpretiert.

1999 gelang M. Night Shyamalan mit dem Mystery-Thriller „The Sixth Sense“ der Durchbruch in Hollywood. Jetzt leitet der Regisseur die Jury der Berlinale.

Die Berlinale wird am Donnerstag trotz steigender Inzidenzzahlen und kritischer Stimmen eröffnet. Brauchen wir im Moment ein Filmfestival – oder gerade jetzt?
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