
Beim Filmfestival in Cannes herrscht Business as usual, nur Trumps Zollpolitik bewegt die Branche noch. Für einen Realitäts-Check musste man schon ins Kino gehen. Das sorgt für Kritik.

Beim Filmfestival in Cannes herrscht Business as usual, nur Trumps Zollpolitik bewegt die Branche noch. Für einen Realitäts-Check musste man schon ins Kino gehen. Das sorgt für Kritik.

Die Goldene Palme für den iranischen Regisseur Jafar Panahi ist eine Ermutigung, die Freiheit des Kinos zu verteidigen. Und der Preis für die Berlinerin Mascha Schilinski macht Hoffnung für das deutsche Kino.

Die Regiedebüts von Kristen Stewart und Scarlett Johansson werden an der Croisette gefeiert. Es geht ihren Filmen um Erinnerung und Traumata, ansonsten sind sie aber grundlegend verschieden.

Eine deutsche Regie-Hoffnung, die Rückkehr des iranischen Dissidenten Jafar Panahi und von Wes Anderson plus Kristen Stewarts Regie-Debüt. Auf diese Cannes-Highlights müssen wir nicht lange warten.

Wenn die Eltern Nazis sind. Fatih Akin hat mit „Amrum“ die Kindheitserinnerungen seines Freundes Hark Bohm verfilmt. Ein Gespräch über Heimatgefühle und die deutsche Sprache.

Mascha Schilinski debütiert mit „In die Sonne schauen“ auf der Croisette, und die internationale Kritik ist begeistert. Ein Treffen mit der Berliner Regisseurin, mitten im Festivaltrubel.

Der Hollywoodstar erklärt in Cannes seine Liebe zum Kino – und hat seinen neuen Film „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ mitgebracht. Darin kämpft er gegen eine Künstliche Intelligenz. Das Festival steht natürlich Kopf.

Das Urteil gegen den Schauspieler Gérard Depardieu wegen sexueller Nötigung hat auch für die französische Gesellschaft weitreichende Folgen. Spricht sie künftig anders über sexualisierte Gewalt?

Die US-Komikerin Chelsea Handler hält sich mit ihrer Meinung nicht zurück. Ein Gespräch über amerikanische Politik, Comedy im Ausnahmezustand, Cancel Culture und ihren bevorstehenden ersten Berlin-Auftritt.

In unsicheren Zeiten beginnen die Filmfestspiele in Cannes am Dienstag dennoch mit stolzgeschwellter Brust. Es wird wieder ein Spektakel.

Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises mit dem Premierenauftritt des neuen Kulturstaatsministers Wolfram Weimer geht es um Zivilcourage und ein Zusammenstehen der Kulturszene. Auf die starken Worte sollten aber auch Taten folgen.

„Systemsprenger“ als Neunjährige, dann Golden-Globe-Nominierung und Hollywood-Produktionen mit 15. Wenn nur der Neid-Faktor nicht wäre.

Am 8. Mai ist der 80. Jahrestag der Befreiung von der NS-Herrschaft. Mit dem „Trümmerfilm“ begann auch das deutsche Nachkriegskino. Eine Zeitreise an die Anfänge der Bundesrepublik.

„Richard III.“ im Neuköllner Clan-Milieu, kann das gut gehen? Burhan Qurbani erweist sich mit seinem großspurigen Drama „Kein Tier. So Wild“ erneut als herausragender Gegenwartsregisseur.

Donald Trump irritiert mit seiner Forderung, 100 Prozent Zölle auf internationale Produktionen zu veranschlagen, eine ohnehin verunsicherte Filmindustrie. Ob das überhaupt funktionieren kann, ist zweitrangig.

Machen Sie es sich gemütlich: Die Kulturredaktion feiert den Tag der Arbeit mit Empfehlungen für Sachbücher, Romane, Filme und Serien über die Kunst des Müßiggangs.

Die Krise der Weltenretter greift in Hollywood um sich, gesucht werden Nachfolger für Captain America und Iron Man. Die Lösung ist unerwartet: Diese Superhelden dürfen auch menschliche Schwächen zeigen.

Über 30 Jahre pflegte er als Leiter des Zeughauskinos und Direktor der Kinemathek die deutsche Filmgeschichte in Berlin. Zuletzt wurde Rainer Rother mit der Berlinale Kamera geehrt.

Nach über 20 Jahren dürfen die Gründungsmitglieder der Sugababes wieder unter ihrem Bandnamen zusammenspielen. Das Konzert in Berlin erzählt auch die Geschichte einer Freundschaft.

Einen Monat lang beschäftigt sich das Berliner Maxim Gorki Theater mit dem Erinnern an den Armenien-Genozid und den Spuren des Bergkarabach-Kriegs in der armenischen Kultur. Die historischen Kontinuitäten sind erschütternd.

In „Julie bleibt still“ sucht eine junge Tennisspielerin nach Worten, als in ihrem Verein Missbrauchsvorwürfe bekannt werden. Naomi Osaka hat das sensible Drama koproduziert.

Die Serie „Star Wars: Andor“ ist das erwachsene Pendant zur märchenhaften Skywalker-Saga. Auch die zweite Staffel behandelt das Verhältnis von Realpolitik und bewaffnetem Widerstand.

In New York beginnt fünf Jahre nach dem ersten Urteil die Neuauflage des Prozesses gegen Harvey Weinstein. Das kulturelle Klima ist heute ein anderes – gut für verurteilte Sexualstraftäter.

Der Norweger Dag Johan Haugerud hat eine Trilogie über Liebe, Sex und Sehnsucht gemacht, mit „Träume“ gewann er den Goldenen Bären. Jetzt kommt der erste Teil ins Kino.
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