
Kann man die Apokalypse tanzen? Das preisgekrönte Drama „Sirât“ findet hypnotische Bilder für ein existenzielles Freiheitsgefühl – vor dem Hintergrund einer globalen Katastrophe.

Kann man die Apokalypse tanzen? Das preisgekrönte Drama „Sirât“ findet hypnotische Bilder für ein existenzielles Freiheitsgefühl – vor dem Hintergrund einer globalen Katastrophe.

Das Künstler-Duo Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor arbeitet zwischen den Disziplinen Film und Anthropologie. Die Berliner Ausstellung „Breathing Matters“ im Silent Green will die Sinne überwältigen.

Der Bestsellerautorin Raynor Winn wird vorgeworfen, die Hintergründe ihrer Reisegeschichte erfunden zu haben. Die Verfilmung mit Gillian Anderson hat aber noch ein anderes Problem.

Die Kritik am Vorgehen der Berliner Polizei bei propalästinensischen Demos hält an. Der Konfliktforscher Jannis Julien Grimm spricht über die mediale Darstellung und die Ohnmacht der Teilnehmenden.

Willy Hans erzählt in seinem bemerkenswerten Regiedebüt „Der Fleck“ von jugendlicher Autonomie, kurz bevor es ernst wird im Leben. Ein Film wie ein berauschender Sommertag.

Auf James Gunn ruhten große Hoffnung für die Wiederbelebung des DC-Universums. Aber sein Superman muss sich erst noch selbst finden. Der Spaß hält sich dabei in Grenzen.

Dass Sean Combs in nur zwei Anklagepunkten schuldig gesprochen wurde, ist kein salomonisches Urteil. Die Musikbranche kann den Hip-Hop-Mogul damit als einen Einzelfall abstempeln.

Im siebten Film des „Jurassic Park“-Franchises geht Scarlett Johansson auf Saurier-Jagd. Die Wiedergeburt erweist sich aber bloß als Hommage an das Original von Steven Spielberg.

Tausende junge Menschen schließen in diesen Tagen die Schule ab. Unsere Kulturredaktion empfiehlt Filme, die den Spirit dieser besonderen Zeit noch einmal heraufbeschwören.

Die Rechte für Agent 007 gehören jetzt Amazon und immer noch ist kein Nachfolger für Daniel Craig gefunden. Aber dass Denis Villeneuve beim neuen Bond-Film Regie führen wird, stimmt hoffnungsvoll.

In der Pandemie wurde die südkoreanische Netflix-Serie „Squid Game“ zu einem globalen Hit. Aber die dritte und letzte Staffel zeigt, dass solche Phänomene nicht planbar sind.

Der Rennfahrerfilm „F1“ zeigt nicht nur Brad Pitt in den Spuren von Tom Cruise. Die Crossover-Produktion zwischen der Formel 1, Apple und Hollywood könnte künftig auch Schule machen.

Kalifornischer Sonnenpop, eine raue Ausnahmestimme, retrofuturistischer Elektro-Funk, fröhlich rumpelnder Boogie-Blues und Indiepop mit Niedlichkeitsalarm – so klingt unser Soundtrack für die heißen Tage.

Im neuen Pixar-Film „Elio“ muss ein Elfjähriger erst in eine andere Galaxie, um zu verstehen, dass er nicht allein ist. Es mangelt nicht an skurrilen Figuren und großen Gefühlen.

Jungs, die sich in toxische Dinosaurier verwandeln, eine epische Kriegserzählung aus Australien und Neues von Lena Dunham: Diese zehn Serien starten im Sommer.

Der ehemalige Hollywood-Mogul ist in New York in mindestens einem von drei Anklagepunkten der sexuellen Nötigung für schuldig befunden worden. Aber das Strafrecht bleibt ungenügend.

Beim ersten Deutschland-Konzert seiner aktuellen Tour begnügt sich Springsteen nicht mit der Pflege seines Gesamtwerks. Er spielt Rock ‘n’ Roll für gefährliche Zeiten – und legt sich mit US-Präsident Trump an.

Von Ex-Nazis mit Herz und Heimatverlusten. Die zweite Ausgabe des Filmfestivals Dokumentale präsentiert die eindrucksvolle Bandbreite des internationalen Dokumentarfilms.

Der fragwürdige Boom von Real-Action-Remakes beliebter Animationsfilme hält an. Beim Kinder-Fantasyfilm „Drachenzähmen leicht gemacht“ geht die Rechnung ausnahmsweise auf.

Nach den Schlussplädoyers diese Woche wird ein schnelles Urteil im wieder aufgenommenen Weinstein-Prozess erwartet. Die Umstände sind andere als vor fünf Jahren, als er bereits einmal schuldig gesprochen wurde.

Stockhausen als Comic, schwule Operetten, Enthüllungen über Freddy Quinn: Die Musikredaktion empfiehlt Bücher über Musik, die sofort zum Hören anregen.

„On Swift Horses“ mit Daisy Edgar-Jones und Jacob Elordi ist ein überwältigend schönes Porträt über die 1950er Jahre in Amerika – solange die Gefühle gesellschaftlichen Normen entsprechen.

Vom Passauer Dom über John Coltrane bis Samantha Harvey: Die Tagesspiegel-Kulturredaktion empfiehlt anlässlich des Himmelfahrtstags Musik, Literatur, Kunst und anderes zum Thema.

Der Regisseur Marcel Ophüls hat in seinen Dokumentarfilmen die Schuld an der europäischen Judenvernichtung aufgearbeitet. Jetzt ist er mit 97 Jahren in Frankreich gestorben.
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