„Niemals vergessen“ : Seminar in Yad Vashem für junge Journalisten

Damit zukünftige Generationen die Erinnerung an den Holocaust nicht verlieren: Mehrere deutsche Medienunternehmen schicken junge Journalisten zu einem Seminar nach Yad Vashem.

Holocaust-Gedenken: Stephan-Andreas Casdorff (l.) und Kai Diekmann mit einem Kranz in Yad Vashem.
Holocaust-Gedenken: Stephan-Andreas Casdorff (l.) und Kai Diekmann mit einem Kranz in Yad Vashem.Foto: Promo

Erstmals in der Geschichte entsenden Chefredakteure großer deutscher Medienunternehmen gemeinsam junge deutsche Journalisten zu der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel, um dort im April 2017 an einem besonderen Medienseminar teilzunehmen. Die Journalisten, die nicht älter als 30 Jahre sind, werden in dem einwöchigen Seminar Vorträge führender Experten zu den Themen Holocaust-Aufklärung, -Gedenken und -Dokumentation hören, Holocaust-Überlebende treffen und deren persönliche Geschichten erfahren, den Museumskomplex erkunden sowie hinter die Kulissen der Sammlungen von Yad Vashem blicken können.

Die Organisatoren des Seminars sind Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff und „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann. An der Initiative nehmen neben Tagesspiegel und „Bild“/„Bild am Sonntag“ auch „Berliner Morgenpost“, DPA, „Handelsblatt“, „Huffington Post“, JDB Media, „Kölner Stadt Anzeiger“, „Neue Osnabrücker Zeitung“, „Rheinische Post“, „Rhein-Zeitung“, „Sächsische Zeitung“, stern.de, Südwest-Presse und Yad Vashem teil.

Die Teilnehmer sind darüber hinaus zu den offiziellen Veranstaltungen anlässlich des Holocaust-Gedenktags eingeladen, bei denen auch der Premierminister und der Präsident Israels sowie internationale Würdenträger anwesend sein werden. „Heute besteht unsere größte Herausforderung darin, sicherzustellen, dass zukünftige Generationen die Erinnerung an den Holocaust nicht verlieren“, sagte Avner Shalev, der Vorsitzende von Yad Vashem, zu der Initiative. sag

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