START-UP des Tages : Greta & Starks App

Greta vertont Filme neu, um sie Sehbehinderten nahe zu bringen - Starks hilft Hörgeschädigten per Untertitel. Die App für ein neues Filmerlebnis.

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Die Gründerin von Greta & Starks
Die Gründerin von Greta & StarksFoto: promo

Für Seh- und Hörgeschädigte ist ein Kinobesuch schwierig. Als Seneit Debese einen Film über eine blinde Läuferin drehte, die ihr das sagte, entstand die Idee für „Greta & Starks“ – zwei Apps fürs Smartphone. „Greta“ flüstert Audiobeschreibungen über die Kopfhörer des eigenen Handys, „Starks“ schreibt Untertitel aufs Display. Die Apps synchronisieren sich mit dem Film und funktionieren auch offline. Über 130 Arthouse-Filme, wie die gerade angelaufene Komödie „Liebe Halal“, befinden sich in der Datenbank. Filmverleiher wie Universal bezahlen dafür, dass das Start-up ihre Filme für die wirtschaftlich interessante Zielgruppe zugänglich macht. Über neun Millionen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind von Hör- und Sehbehinderungen betroffen. Inzwischen arbeitet das Berliner Start-up mit Gewinn. Gerade ist eine Datenbrille für Untertitel in Erprobung.

Chefin: Seneit Debese (43)

Branche: Informationstechnologie

Mitarbeiter: 2,5

Gründungsjahr: 2013

Firmensitz: Schönhauser Allee 141 B

Internet: http://www.gretaundstarks.de/

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