
Die Republikaner wollten partout keine minimale Neu-Besteuerung für Superreiche. Damit war die Kompromissbereitschaft des Premiers umsonst. Lehren aus einem Polit-Krimi.

Andrea Nüsse schreibt über Frankreich, Nordafrika und die Arabische Welt. Sie war Nahostkorrespondentin in Amman und Kairo sowie Projektleiterin einer Stiftung in Rabat. Geschichte und Arabisch hat sie in Paris, Oxford und Kairo studiert.

Die Republikaner wollten partout keine minimale Neu-Besteuerung für Superreiche. Damit war die Kompromissbereitschaft des Premiers umsonst. Lehren aus einem Polit-Krimi.

Belarus hat am Samstagabend die prominentesten Gefangenen freigelassen. Dafür hoben die USA Sanktionen auf Düngemittel auf. Experten sehen einen möglicherweise größeren Plan – in dem auch die Ukraine vorkommt.

Die erste Gondelbahn im Großraum Paris ist am Samstag eröffnet worden. Die Begeisterung für dieses Transportmittel ist im Nachbarland groß. Es ist schon die fünfte Strecke.

Der französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy hat 21 Tage im Gefängnis verbracht. Dort hat er gelitten und zu Gott gefunden. Das alles hat er in seiner Zelle aufgeschrieben. Und einige brisante politische Botschaften.

Emmanuel Macron sucht die Nähe der Großen der Tech-Branche. Doch zugleich will er die Jugend vor dem Bildschirm schützen. Was treibt den französischen Präsidenten an?

Frankreichs Präsident schlägt ein Transparenzsiegel für Medien vor. Die Sender des rechten Milliardärs Vincent Bolloré sprechen von „totalitärer Gefahr“. Ein Vorgeschmack auf kommende Wahlkämpfe.

Die an Paris grenzenden Städte Saint-Denis und Saint-Ouen bieten junge Kultur, aufstrebende Gastronomie und moderne Architektur. Lohnt sich der Ausflug in den Norden?

Der Vorsitzende der französischen Rechtsextremen bereitet sich vor: 2027 könnte Jordan Bardella Präsident Frankreichs werden. Dann stünden die Zeichen auf Konfrontation – mit der EU und Deutschland.

Jetzt konnte der Autor nach Berlin ausreisen. Bundespräsident Steinmeier ist offenbar das gelungen, was Frankreich verwehrt blieb. Das stimmt aber nur auf den ersten Blick.

Ex-Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire will nicht der Buhmann sein, der Frankreichs enorme Staatsverschuldung verantworten muss. Aber gewarnt hat er auch nicht. Rekonstruktion eines Versagens.

Beim Juwelenraub im Louvre glaubten viele an die Tat von Meisterdieben. Nun wurde ein lokaler Social-Media-Star aus der Pariser Vorstadt verhaftet. Sein Künstlername: Doudou Cross Bitume.

Nach dem Scheitern der Vermögenssteuer im französischen Parlament könnten die Sozialisten der Regierung ihre Unterstützung entziehen. Drei Erkenntnisse aus einer turbulenten Woche.

Experten sehen keine technische Notwendigkeit für neue Atomtests. Sie vermuten daher ein politisches Signal des US-Präsidenten. Besorgt sind sie dennoch.

In Paris wurden vier Bulgaren verurteilt. Die Ermittler vermuten hinter ihren Taten russische Drahtzieher – konnten sie das im Prozess beweisen?

Seit Jahren wird behauptet, die französische Präsidentengattin sei ein Mann. Ihre Tochter berichtet vor Gericht, wie sich das anfühlt. Die Angeklagten verstehen den Wirbel nicht.

Der Einbruch im Louvre wird politisch instrumentalisiert. Die Pariser Linke greift Kulturministerin Dati an, sie will Bürgermeisterin der Hauptstadt werden.

Binnen Minuten entwenden Diebe Kronjuwelen von unschätzbarem Wert aus dem Louvre. Warum ist das größte Museum der Welt nicht besser geschützt? Und wo kann der Schmuck jetzt sein?

Frankreichs Sozialisten verzichten auf den Sturz der Regierung von Premier Lecornu – doch sie wollen eine Reichensteuer. Zugleich ist es die letzte Chance auf einen politischen Kompromiss.

Zwei aufeinander folgende Attacken auf das gleiche Ziel – so definieren Experten die „Double-Tap“-Methode. Israels Beschuss des Nasser-Krankenhauses fällt womöglich in diese Kategorie. Das Völkerrecht verbietet dieses Vorgehen.

Paukenschläge sind seine Art nicht: Doch nun will der Regierungschef noch vor den Haushaltsverhandlungen die Vertrauensfrage stellen. Es könnte der Schlusspunkt seiner politischen Karriere sein.

Noch im Ferienmonat August wirbt Frankreichs Regierungschef François Bayrou für seinen Sparhaushalt. Es gehe ums „Überleben“ – auch sein eigenes. Denn nun will er zügig die Vertrauensfrage stellen.

Erst Algerien, dann Madagaskar, jetzt Kamerun: Der französische Präsident setzt auf einen Neustart mit Afrika durch Aufarbeitung der Vergangenheit. Sein Erfolg ist gering. Warum?

Nach dem Sturz des Assad-Regimes wollen viele Syrer zurückkehren. Doch Europa unterstützt viel zu wenig, sagt Flüchtlingshelfer Jan Egeland. Was er in Syrien erlebt.

Am 10. September wollen viele Franzosen ihren Unmut gegen den Sparhaushalt ausdrücken. Der diffusen Bewegung hat sich jetzt die erste Partei angeschlossen. Was kommt auf Premier Bayrou zu?
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