Als Süßwarenverkäufer im Kino hat Arne Höhne angefangen, jetzt ist er Miteigentümer des erfolgreichen Filmverleihs Piffl Medien
Andreas Conrad
Chefsache Kino: Dank gezielter Förderung entwickelte sich Berlin zur florierenden Medienmetropole
Mehr Glamour: Am Freitag wird wieder einmal zur Verleihung des Deutschen Filmpreises gebeten Die Gala wurde aufgerüstet, mit längerem roten Teppich, Projektionsflächen und gepolsterten Stühlen
Es stimmt schon, die jüngere Vergangenheit hat uns hier einiges beschert, den Aufstieg Berlins zur Hauptstadt etwa, diesen und jenen Neubau, das ist alles nicht zu bestreiten. Nur die Berlin-Zulage, auch Zitterprämie genannt, ist unwiderruflich dahin – ohne jeden Versuch, die so geschlagene Lücke irgendwie zu überbrücken.
20 Jahre nach der Premiere kommt „Der Himmel über Berlin“ wieder ins Kino
Die größtmögliche Personalisierung einer politischen Idee ist dem Sonnenkönig gelungen: „L’etat c’est moi – der Staat bin ich“, der Grundgedanke des Absolutismus. Man könnte auch von einer Atomisierung des Politischen sprechen: Ein Einzelner birgt den ganzen Staat in sich.
Wenn der Neandertaler es sich gemütlich machen wollte, warf er noch ein paar Scheite ins Lagerfeuer und kuschelte sich noch tiefer in sein Mammutfell ein. Heute undenkbar, nicht allein, weil es keine Mammuts mehr gibt und Naturpelze ohnehin verpönt sind.
Wunder gibt es immer wieder“, sang Katja Epstein, und das wird auch der verstockteste Pessimist jetzt glauben müssen. Denn wie anders als wunderbar soll man es deuten, dass ein Gesetz, mit dem ein Dauerärgernis behoben oder doch entschärft werden sollte, tatsächlich Wirkung zeigt.
Man sollte seine Nase nicht überall reinstecken, der Mann mit dem Messer hatte ganz recht. Denn was droht naseweisen Leuten?
Den ersten Grad intellektueller Reife erreicht ein Mensch, wenn er von 1 bis 10 zählen kann. Um ein Telefon zu bedienen, kann er auf die 10 zugunsten der 0 sogar wieder verzichten.
Es ist Tradition in Berlin, nur Menschen als Ehrenbürger zuzulassen. Möglich, dass es Bestimmungen gibt, die Tiere in dieser Rolle ausschließen, aber gerade eine Stadt, deren Wappentier der Bär ist, sollte hier Ausnahmen tolerieren.
Tom Cruise als Hitler-Attentäter Stauffenberg? Einem Filmdreh in Berlin stünde nichts im Wege
Die Gefahren des Reisens: Rowan Atkinson stellte seinen neuen Spielfilm vor
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Berlins ältestes Filmtheater, das Moviemento in Kreuzberg, feiert seinen 100. Geburtstag
Er hatte kaum geschlafen, die Neuigkeiten aus der Umweltzone hatten ihn in tiefe Zweifel versetzt. Nicht wegen seines prähistorischen Golf.
Renft-Gitarrist bei Autounfall getötet
Der neue Blick: Früher wurde die Stadt meistens gezaust, heute gepriesen – so in der Titelgeschichte des neuen „Spiegel“
Mehr Licht!“ Das haben wir uns hier seit langem gewünscht.
Man liest ja allenthalben, dass der von den DDR-Oberen unterstellte Wohnraumbedarf der Gegenwart nicht mehr angemessen sei, man viele der auf die grüne Wiese montierten Wohnkästen somit nicht mehr brauche. Also verschwinden sie reihenweise in gewaltigen Staubwolken oder werden zumindest ihrer oberen Stockwerke beraubt.
Es war einmal eine Zeit, da war dies die Stadt der Zäune und Mauern. Quer hindurch hatte man sie gezogen, erst in bescheidener Höhe, dann immer höher und unüberwindbarer.
Eine Ausstellung in der Nikolaikirche erinnert an den 400. Geburtstag des barocken Kirchenlieddichters
Saugen oder blasen – das ist hier die Frage. Man wird den englischen Erfinder Hubert Cecil Booth zumindest eine Mitschuld an dem Missgeschick anlasten müssen, das jetzt einen Mann beim Betanken seines Fahrzeugs ereilte.
Nach der Premiere ist vor der Premiere: Nächste Woche wird der rote Teppich mehrfach ausgerollt – zuerst für den Film „Rudi Rüssel“