Roma sind Sklaven, Gesindel. Woher kommt nur dieser Hass? „Aferim!“, ein Schwarzweiß-Western aus Rumänien.
Christiane Peitz

Interview mit einem Weltbürger: Wim Wenders erhält dieser Tage auf der Berlinale den Ehrenbären für sein Werk - und zeigt „Every Thing Will Be Fine“.

Natalie Portman trifft sich vielleicht auf einen Drink mit Darren Aronofsky - Christian Bale besänftigt die Fotografen. Lesen Sie alles zur Berlinale hier im Blog nach.

Politik und Poesie: „The Pearl Button“ ist die einzige Dokumentation, die im Wettbewerb läuft. Der Film von Patricio Guzmán besticht durch poetische Bilder - und ist eine Zumutung im besten Sinne.

„Superwelt“, „Atom Heart Mother“ und „Histoire de Judas“ - drei Filme im Forum beschäftigen sich mit überirdischen Fragen. Der Allmächtige selbst zeigt sich dabei auf ziemlich unterschiedliche Arten.

Vom wüsten Winde verweht: Im Berlinale-Wettbewerb sorgt Werner Herzog mit „Queen of the Desert“ für ungläubige Lacher. Nicole Kidman kann die Schmonzette nicht retten.

Jede Menge Promis sind an diesem Abend über den Roten Teppich flaniert, um beim Start der Berlinale dabei zu sein. Was während der Gala gesagt wurde, und worum es in dem Eröffnungsfilm geht, können Sie hier nachlesen.

Startschuss mit Schauwert: Der Berlinale-Eröffnungsfilm "Nobody Wants the Night" hat eine resolute Regisseurin, eine großartige Hauptdarstellerin - und ein bisschen viel Mystik.

Zehn Tage lang Berlinale - das ist Ausnahmezustand und wuselige Utopie. Vor allem aber ist es ein politisches Festival. Weil Filme verteidigen, was Gewalt und Terror nicht zulassen wollen: Widerrede, Schönheit, Witz, Träume. Ein Kommentar.

Fremde Ufer, wilde Frauen und träumende Androiden: Das FORUM der Berlinale lädt in verbotene Räume. Mit dabei: Ein deutscher Spielfilm - und eine Krisen-Etüde auf Basis der Blade Runner-Geschichte.

Berlinale-Direktor Dieter Kosslick über die Sicherheit auf dem Festival, „Shades of Grey“, politische Filme - und den Schienenersatzverkehr zum Potsdamer Platz.

Der regimekritische iranische Filmemacher Jafar Panahi hat trotz Berufsverbot wieder einen Film gedreht: "Taxi" läuft im Februar im Wettbewerb der Berlinale. Im Iran werden die Berlinale und Panahis Filmschaffen deshalb diffamiert.

Christian Thielemann nimmt mit den Berliner Philharmonikern Beethovens Eroica-Symphonie unter die Lupe und treibt sie in die Abstraktion.

Die aussichtsreichsten Kandidaten für den Oscar als "Bester Film" sind "Birdman", "The Grand Budapest Hotel" und "The Imitation Game". Auch Golden Globe-Gewinner "Boyhood" ist noch im Rennen.

Scheidung unmöglich: Der israelische Film „Get - Der Prozess der Viviane Amsalem“ thematisiert das Eherecht vor einem Rabbinatsgericht. Ein Stellungskrieg der Worte.

Heute erscheint die erste Ausgabe von „Charlie Hebdo“ nach dem Massaker in der Redaktion. Sie versammelt Zeichnungen der ermordeten Karikaturisten und ihrer Kollegen, die überlebt haben. Selbst die weltweite Solidarität verschont sie nicht mit Spott.

Kein Biopic, sondern ein Experiment, eine Komödie: Jessica Hausner arrangiert in „Amour fou“ den Doppelselbstmord von Kleist und Henriette Vogel zum Sittenbild einer verstörten Epoche.

Hollywood liebt Arthouse-Filme: Bei den Golden Globes wurde der Film „Boyhood“ ausgezeichnet. Er war auf der Berlinale vom Publikum und der Kritik gefeiert worden, nicht aber von der Jury.

Anita Ekberg badete nachts im Trevi-Brunnen und war schlagartig weltberühmt. Am Sonntag ist die schwedische Schauspielerin, Leinwandikone aus "La dolce vita", im Alter von 83 Jahren in der Nähe von Rom gestorben.
Der Anschlag auf die Zeitschrift „Charlie Hebdo“ ist der bislang blutigste Angriff auf die Meinungsfreiheit. Aber seit langem werden Künstler und Satiriker angefeindet, wenn sie an religiöse und gesellschaftliche Tabus rühren.

Der neue Bond, 70 Jahre Weltkriegsende, 500 Jahre Lucas Cranach d.J. – das Kulturjahr 2015 kann sich sehen lassen. Wer die Vorschauen fürs neue Jahr liest, kommt gleich wieder ins Staunen über die blühende hiesige Kulturlandschaft, trotz knapper Kassen. Museen, Konzerthäuser, Bühnen, Festivals – die Kulturnation Deutschland ist nicht zuletzt eine Frage der Vielfalt. Eine kleine Auswahl

Acht Jahre leitete Franziska Nentwig die Stiftung Stadtmuseum. Zum Abschied spricht sie über die Höhepunkte und Hürden in ihrer Amtszeit, über gescheiterte Pläne, die Platznot und die Zukunft der Sammlungen.

Die skandalumtoste Nordkorea-Satire „The Interview“ ist in den USA jetzt doch zu sehen. Der krawallige Film rechnet mit der Fernsehbranche ab.

Der Neurophysiologe Eckart Altenmüller spricht im Interview über Ohrwürmer und andere Rätselphänomene der Musik sowie über Musikerkrankheiten - und darüber, wie man Ohrwürmer wieder los wird.