
Schwarze Afghanistan-Kassen und giftige Chemie: Christoph Hochhäuslers neuer Politthriller wirft hochaktuelle politische Fragen auf und zeichnet eine beunruhigende Zukunftsvision Berlins.

Schwarze Afghanistan-Kassen und giftige Chemie: Christoph Hochhäuslers neuer Politthriller wirft hochaktuelle politische Fragen auf und zeichnet eine beunruhigende Zukunftsvision Berlins.

Viele deutsche Filme, aber wenig kulturell Aufregendes: Eigentlich sind die Lolas dazu da, mutige Filme zu stärken - mit Fördergeldern. Dummerweise entscheidet die Branche selber über die Preise, per Mehrheitsentscheidung. Ein Kommentar

Harry Rowohlt war der Mann mit der Mähne, dem Zausebart und den famosen Lese-Auftritten. Nach seinem Tod verabschieden sich Fans und Weggefährten im Netz.

... und ein Kammermusiksaal für Berlin: Das Richtfest bei der Barenboim-Said-Akademie mit Monika Grütters, Tim Renner und dem Maestro. Und mit einer Videobotschaft des Architekten Frank Gehry.

Philipp Stölzl wuchs mit Goethe, Wagner, Karl May und Tim und Struppi auf. Warum er Placido Domingo als Serienkiller sah und wie Madonna am Telefon war.

Das Berliner Schloss feierte am Freitag Richtfest. 2019 soll das „Humboldtforum“ eröffnet werden

Beim Richtfest am Schloss haben sich schon alle auf das Humboldtforum gefreut. In gut vier Jahren - am 14. September 2019 - soll es eröffnet werden.

Zum Richtfest kamen 1500 Gäste pünktlich. Draußen turnt ein nackter König im Lustgarten. Und ein Handwerker reimt. Hier ist der Schloss-Ticker.

Manfred Rettig managt als Chef der Schloss-Stiftung die Baustelle des Humboldt-Forums. Hier spricht er über seine Vision eines offenen Orts und über die Kunst, ein Großprojekt im Zeit- und Kostenrahmen zu halten.

Pisa-Nation Finnland will der Schreibschrift an den Kragen. Und auch wenn damit theoretisch die Handschrift bliebe, würden so doch die Schlenker und Schnörkel fehlen, die sie erst zu unserer eigenen machen.

David Afkham debütiert bei der Staatskapelle. Die Musik kommt stellenweise nicht vom Fleck.
Bei der Premiere von Johann Kresniks "Die 120 Tage von Sodom" an der Volksbühne sind drastische Szenen zu erwarten. Kinofilme haben Altersbeschränkungen. Aber wie warnen eigentlich Theater und Museen ihre Zuschauer?

Karneval der Kulturen gibt es auch in klein und eckig, in einem Schaufenster in Friedenau. Der Besitzer ist nämlich Lego-Fan und baut den Berliner Alltag mit bunten Bauklötzen nach.

Bei der Biennale Venedig schließt die Stadt ein Moschee-Kunstprojekt des Schweizers Christoph Büchel. Die Begründung: Die Kirche, in der die Moschee-Installation untergebracht ist, darf nicht für religiöse Zwecke genutzt werden.

Zwingt die Kleiderordnung beim Filmfestival in Cannes Frauen zum Tragen hoher Schuhe? Alles halb so wild und eher un peu éxagéré, kann unsere Autorin aus eigener Erfahrung berichten.

Ein Benefiz-Theaterabend gegen Zensur wird zensiert: Das vom Erzbistum mitfinanzierte New Yorker Sheen Center setzt einen Mohammed-Monolog des renommierten Dramatikers Neil LaBute vorzeitig ab.

Die Geigerin Hilary Hahn gastiert mit Beethovens Violinkonzert beim DSO - und das Publikum in der Berliner Philharmonie liegt ihr zu Füßen.

Die unglaubliche Violinistin Hilary Hahn gastierte in Berlin – beim Deutschen Symphonieorchester

Beim ersten Konzert der Philharmoniker nach der geplatzten Wahl eines Rattle-Nachfolgers geht es turbulent zu. Nicht wegen des Orchesters, sondern wegen Schostakowitsch, Prokofjew - und Yuja Wang.

Was ist los mit den Berliner Philharmonikern? Ein neuer Chefdirigent ist bislang nicht gefunden, die Reaktionen schwanken zwischen Wut, Diplomatie und Heiterkeit.

Die Auswahlkommission der Deutschen Filmakademie hat die Nominierten für den Deutschen Filmpreis bekannt gegeben. Der Berlin-Thriller "Victoria" zählt zu den Favoriten, ärgerlicherweise fehlt Dominik Grafs großartiger Historienfilm "Die geliebten Schwestern".

Fassbinder auf allen Kanälen: eine RWF-Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau, Veranstaltungen beim Theatertreffen, neue Dokumentarfilme. Er drehte 44 Filme, starb mit 37 Jahren, geliebt und gehasst. Versöhnt sich die Nation jetzt mit dem streitbaren Filmemacher? Wird der Bürgerschreck nun zum Schöngeist?

In der Dokumentation "Neuland" befasst sich die Schweizer Dokumentarfilmerin Anna Thommen mit dem Alltag von Flüchtlingen in der Alpenrepublik - und mit denen, die sich um sie kümmern.

Die Gegenwart der Vergangenheit: Gerd Kroskes Dokumentarfilm „Striche ziehen“ erzählt eine unglaubliche Ost-West-Geschichte von Jugend und Verrat, Kunst und Protest. Ein Treffen mit den Protagonisten.
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