
Deutschland und Frankreich sind schon lange nicht mehr der Motor für Europa. Die Bundesregierung braucht eine Doppelstrategie: mehr Kooperation und einen Plan B, falls Frankreich scheitert.

Deutschland und Frankreich sind schon lange nicht mehr der Motor für Europa. Die Bundesregierung braucht eine Doppelstrategie: mehr Kooperation und einen Plan B, falls Frankreich scheitert.

Die Annexion von Gaza und Westjordanland samt Zwangsaussiedlung der Menschen wäre völkerrechtswidrig. Die Geschichte kennt jedoch Beispiele, in denen Konflikte auf die Art entschieden wurden.

Die aktuelle Bundeswehr ist zu klein, um einen seriösen Beitrag zu Sicherheitsgarantien in Europa zu leisten. Aber sie konnte das schon mal – weil Politik und Gesellschaft es wollten.

Die einen fordern einen Lieferstopp, den es längst gibt. Die anderen verurteilen eine Politikwende, die es nicht gibt. Warum spielen Fakten in dieser Kontroverse kaum eine Rolle?

Auch die neue Koalition aus Union und SPD gibt ihren jeweiligen Lieblingsprojekten Vorrang vor der Realität. Darin zeigt sich vor allem ihre Angst vor Machtverlust.

Der Kremlchef manipuliert den US-Präsidenten erfolgreich. Die Folgen für Deutschland und Europa sind bitter – und führen in einen moralischen Zwiespalt.

Parallel zum Amtsantritt des nationalpopulistischen Präsidenten Nawrocki entlässt die Regierung den vielfach ausgezeichneten Breslauer Historiker Krzysztof Ruchniewicz.

Nächster Koalitionskrach: In Deutschland arbeitet ein viel kleinerer Teil der Kriegsflüchtlinge als anderswo. Union und SPD streiten, statt aus den Erfahrungen seit Kriegsbeginn klug zu werden.

Staats- und Regierungschefs benutzen in der Nahostpolitik große Worte, handeln dann aber vorsichtiger, als sie reden, sagt Konfliktforscher Stephan Stetter. Kanzler Merz agiere energischer als Vorgänger Scholz.

Mit der Beförderung des populären Konservativen Sikorski wappnet sich Tusk für den Amtsantritt des rechtspopulistischen Präsidenten Nawrocki – und rückt Polens nationale Sicherheit in den Fokus.

Regierungssprecher Kornelius erläutert, warum Deutschland die internationale Erklärung zum Ende des Gaza-Kriegs und zur Versorgung der Zivilbevölkerung nicht unterzeichnet hat.

Strafzölle, Verteidigungsausgaben, Ukrainekrieg: Unter dem Druck der USA finden die meisten EU-Staaten näher zusammen. Der Versuch einer Bilanz.

Die EU-Kommission plant drastisch höhere Ausgaben, kann sie aber nicht über steigende Einnahmen decken. Unter Trumps Druck geht die Schere immer weiter auseinander.

Die Kehrseite der Unberechenbarkeit: Wäre auf das Wort des US-Präsidenten Verlass, könnten die Ukraine und Europa jetzt aufatmen. Doch niemand weiß, wann Trump es sich wieder anders überlegt.

Im Mehrheitswahlrecht der USA ist es nahezu unmöglich, das System der zwei großen Lager aufzubrechen. Musk kann die Republikaner aber von innen verändern – so wie Trump. Eine Analyse.

Warum schreckt das Worst-Case-Szenario von Nato-Generalsekretär Rutte Europa erst jetzt auf? Experten diskutieren es schon länger. Falls es so kommt, ist Europa gegen Putin auf sich gestellt.

Die Kommissionspräsidentin verändert die EU energisch, erst in der Klima-, nun in der Sicherheitspolitik. Aber sie lässt sich dabei ungern kontrollieren. Das rächt sich jetzt.

„Klammheimlich hoffen wir auf eine Überraschung“: Bei der diesjährigen Fußball-EM der Frauen ist Polen zum ersten Mal dabei. Wo sich Landsleute in Berlin zum Anfeuern ihrer Mannschaft treffen.

Der US-Präsident triumphiert im Ringen um niedrige Steuern, Sozialkürzungen und mehr Geld für Sicherheit. Der Erfolg wird ihn auch außenpolitisch weniger nachgiebig machen.

Die Regierungen Merz und Tusk brauchen sich gegenseitig zur Eindämmung irregulärer Migration. Sie sollten den Mut zu mehr deutsch-polnischer Kooperation finden, statt einseitig zu agieren.

Eine große Mehrheit befürwortet angesichts von Putins Kriegen das Fünf-Prozent-Ziel. Linkspartei, AfD, BSW und der linke Flügel der SPD liegen mit ihrer Hoffnung auf Erfolg mit Anti-Militär-Populismus daneben.

Wisconsin ist ein einflussreicher Swing State. Die Wahlkreisgrenzen begünstigen die Republikaner, müssen nun aber wohl neu gezogen werden. Zwei Pro-Trump-Abgeordnete rechnen bereits mit ihrer Niederlage.

Über kurz oder lang werden die USA und der Iran weiter über den Stopp des Atomprogramms verhandeln. Keiner von ihnen will den großen Krieg riskieren, vor dem die Europäer warnen.

Welche Chancen und Risiken gehen mit dem Sturz einer Diktatur wie im Iran einher? In der Historie gibt es einige Beispiele: Was der Iran von Irak, Libyen und Afghanistan lernen kann.
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