"Hier sind Terroristen am Werk": Angesichts der Serie von Brandanschlägen auf Autos und Gebäude in Berlin hat die Deutsche Polizeigewerkschaft die Bundesanwaltschaft aufgefordert, die Ermittlungen an sich zu ziehen.
Hannes Heine

Berlin - Die Bundeshauptstadt kommt nicht zur Ruhe. Nachdem in der Nacht zum Sonntag in Berlin erneut sechs Autos in Brand gesteckt worden sind, hat sich die Zahl der im Jahr 2009 abgefackelten Fahrzeuge auf mindestens 212 erhöht.
Wer darf Darmspiegelungen vornehmen?

Ärzte, Verbraucherschützer und Gewerkschafter warnen vor achtloser Ernährung
Diabetes verursacht regelmäßig schwere Folgekrankheiten Wer sich nicht beobachtet, dem drohen Augen- und Herzleiden
Im Laufe eines Lebens können Blutbahnen durch Ablagerungen verstopfen – wer das zu spät bemerkt, dem droht ein Infarkt Mit einem Katheter dringen Ärzte ins Herz vor – Medikamente oder winzige Drahtgeflechte können die Adern wieder weiten.

Das Herz ist eine Pumpe, die immer arbeitet, ohne Pause, jahrzehntelang. Die größte Gefahr: Stress.
Neue Techniken könnten Katheter und Stent in der Kardiologie bald ersetzen, sagen Forscher.
Das HI-Virus greift das Immunsystem an – schwere Medikamente halten es in Schach. Besiegt werden kann es nicht. Dennoch leben Infizierte noch viele Jahre – wenn sie sehr diszipliniert sind. Grund zur Entwarnung gibt es aber nicht. Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag
Der Aids-Erreger überlebt nicht an der Luft – doch ist er einmal im Körper, bleibt er für immer. Der Krankheitsausbruch lässt sich aber lange verhindern.
Im öffentlichen Raum sind Beschäftigte immer wieder Angriffen ausgesetzt – Frauen wie Männer werden von Patienten, Kunden oder Fahrgästen beleidigt, bedroht, geschlagen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi lädt für den heutigen Dienstag zu einer Sicherheitskonferenz.
In der Berliner Charité ist am Sonntag eine mit dem Schweinegrippe-Virus infizierte Patientin gestorben. Die 64-jährige Frau war vor knapp zwei Wochen mit einer schweren bakteriellen Lungenentzündung in die Klinik gekommen.
Berlin - Nach mehreren Brandanschlägen auf Autos in der Nacht zum Montag hat die Berliner Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 23-jährige Mann stehe in dringendem Verdacht, zwei von drei Autos in Berlin-Friedrichshain angezündet zu haben, teilte die Polizei am Montag mit.
In Friedrichshain ist am Nachmittag mindestens ein ehemals besetztes Haus durchsucht worden. Zuvor hatten Fahnder einen 23-Jährigen festgenommen, der verdächtigt wird, mehrere Autos angezündet zu haben. Er soll in einem der Häuser gewohnt haben.
UPDATE In der Nacht zu Montag sind in Friedrichshain drei Autos angzündet worden. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen und spricht in zwei Fällen von einer eindeutigen politischen Motivation.
Der Streik hat sich gelohnt, Deutschlands Gebäudereiniger bekommen mehr Geld. Überraschend haben sich die Gewerkschaft IG Bau und der Arbeitgeberverband der Reinigungsbranche am Donnerstag in Frankfurt am Main auf Tariferhöhungen zwischen 4,9 Prozent im Westen und 6,3 Prozent im Osten geeinigt.

„Keinen Schritt sind uns die Arbeitgeber entgegengekommen“, beschweren sich Putzfrauen und Putzmänner in der zweiten Streikwoche. Am Mittwoch treffen sich Gewerkschaft und Arbeitgeber.
Die Gebäudereiniger wollen heute bundesweit mit Warnstreiks beginnen. Während sich die Gewerkschaft IG Bau auf den für kommende Woche angekündigten Ausstand vorbereitet, rechnen sich die Arbeitgeber der Putzbranche aus, wo sie der Streik treffen könnte – und wo die Gewerkschaft keine Leute wird mobilisieren können.
Die Reinigungskräfte in Berlin befinden sich im Warnstreik. Ihr Tarifvertrag ist ausgelaufen und sie fürchten Lohndumping. Die Linksfraktion im Bundestag hat die Streikenden eingeladen - auf ein paar Schnittchen und warme Worte.
Einwohner protestieren in Vancouver gegen die Olympischen Winterspiele – sie fürchten Verteuerung, Verdrängung und Überwachung
Einwohner protestieren in Vancouver gegen Olympia – sie fürchten Verdrängung und Überwachung
Berlin - Der Berliner Staatsschutz arbeitet sich derzeit durch einen Berg von Papieren, Computerdateien und Kleidungsstücken – all das, was 155 Beamte am Mittwoch bei einer Razzia gegen 14 mutmaßliche Islamisten in der Bundeshauptstadt beschlagnahmt hatten. Der Verdacht: Sie hätten möglicherweise in ein Terrorcamp reisen wollen.
Mehrere Tausend fundamentalistische Muslime leben in der Hauptstadt. Etwa 400 von ihnen werden als gewaltbereit eingestuft. Eine am Mittwoch stattgefundene Razzia hat die Szene nach Meinung von Experten kaum beeindruckt.
Die Polizei hat in einer großangelegten Razzia Wohnungen in Kreuzberg und Neukölln durchsucht. Die Aktion gilt gewaltbereiten Islamisten, die Anschläge in Russland planen sollen. Es ist der bislang größte Einsatz in Berlin gegen Islamisten.