
Der Dichter Michael Lentz widmet Herbert Grönemeyer eine literarische Biografie – und seziert dabei tiefgründig die Kunst des gesungenen Wortes.

Der Dichter Michael Lentz widmet Herbert Grönemeyer eine literarische Biografie – und seziert dabei tiefgründig die Kunst des gesungenen Wortes.

Seit seiner Pubertät hat er Probleme, Frauen kennenzulernen. Noch immer sucht Peter nach dem richtigen Anfang. Aber er probiert es weiter und weiter.

Die vierte Generation Ost erlebt neuen Nationalismus und rechte Gewalt. Ein Gespräch über ein ausbleibendes ostdeutsches ‘68, erfundene Stasi-Akten und eine Generation im Dauer-Umbruch.

Brigitte Burchardt war schon in der DDR die Beste am Brett. Jetzt holte die 70 Jahre alte Berlinerin den WM-Titel der Seniorinnen. Hier verrät sie ihre Strategie.

Ilko-Sascha Kowalczuk ist für scharfen Widerspruch bekannt. Nach dem Tagesspiegel-Interview mit Wolfgang Thierse kritisiert der Historiker dessen Demokratieverständnis.

Die Menschen fühlten sich zu selten verantwortlich für ihre Stadt, klagt das SPD-Urgestein – besonders Zugezogene. Altkanzlerin Merkel mache es sich zu einfach. Und Olaf Scholz? Habe „Kampfgewicht“.

CDU und SPD haben die Pläne für ein Regieren mit wechselnden Mehrheiten vorgestellt. Doch der Ministerpräsident hat sich mit einem Schlingerkurs in eine schwierige Lage gebracht.

Mit einer Rede zur deutschen Russland-Politik löste Marko Martin einen Eklat aus. Im Interview kritisiert der Berliner Schriftsteller auch den „Hofstaat“ im Schloss Bellevue.

Im Nordosten von Berlin träumte Robert Ide als Teenager vom Wohlstand aus dem Westfernsehen. Gleich beim ersten Besuch merkte er, dass er sich den glitzernden Westen erst erobern muss.

Junge Menschen sind ostalgisch, die DDR erscheint auf TikTok als schöne Welt. Warum wissen Jugendliche so wenig über die DDR? Und können traditionelle Gedenkstätten das ändern? Ein Interview mit East-Side-Gallery-Chefin Anna von Arnim-Rosenthal.

Von Mauerbau bis Mauerfall führten sie eine Ehe zwischen zwei Staaten. Eine wahre Geschichte von der Kraft der Liebe – und ein Wiedersehen mit einer Berlinerin, die nie den Mut verliert.

Ihre Eltern trugen die Traumata der NS-Zeit mit sich herum – und flippten ständig aus. Auch heute meckern viele lieber, als zu handeln, findet Caroline Peters. Über die Wunden der Identität.

Fast eine Million Menschen besiegelten vor 35 Jahren das Ende der DDR. Auf den Plakaten und in den Reden wird deutlich: Die Sehnsucht nach Demokratie lässt sich nicht aufhalten.

Gespaltene Gesellschaften, Erinnerungsstreits, Kriege und die Globalisierung: Diese Forschenden analysieren das Weltgeschehen in ganz unterschiedlichen Regionen – und können Auswege aus Krisen zeigen. Folge vier unserer Serie.

Eine gewaltvolle Kindheit, eine Jugend im Rausch. Jens braucht viele Jahre, um sein Leben neu zu finden – und eine Frau, die im wichtigsten Moment für ihn da ist.

Am 9. Oktober 1989 drängten die Menschen in Leipzig machtvoll auf die Straße, die DDR-Diktatur brach zusammen. Eine Rekonstruktion der dramatischen Tage vor 35 Jahren.

Demonstrierende Massen, trotziger Honecker, verärgerter Gorbatschow: Den 7. Oktober 1989 beging das SED-Regime in Berlin mit viel Pomp. Doch es sollte der letzte Feiertag sein. Ein Protokoll.

Warum stimmen so viele Wähler zwischen Rostock und Zwickau für die AfD? Gregor Gysi erklärt es auch mit Trotz. Der langjährige Fraktionschef der Linken über Fehler des Westens nach der Wende.

Dominique führt von Jugend an ein wildes Leben in Berlins Sexszene. Auf Uwe trifft sie inmitten nackter Menschen – heute betreiben beide einen sexpositiven Club. Hier erzählen die beiden ihre Geschichte.

Die torpedierte Konstituierung des Landtags in Erfurt durch die AfD ist in der bundesdeutschen Geschichte beispiellos. Sie zeigt, was die Partei zumindest in Thüringen will: das Parlament verächtlich machen.

Der Bürgerrechtler und ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse spricht im Interview über die Wahlergebnisse im Osten. Er sagt: „AfD und BSW setzen allein auf Emotionen und schüren Ressentiments.“

Der scheidende Ministerpräsident Thüringens spricht im Interview über folgenreiche Fehler bei der Einheit, die Pulverisierung der Linkspartei und die Sehnsucht der Ostdeutschen nach einer Obrigkeit.

Als Kind ausgestoßen, als Pfarrer anerkannt, als Oppositioneller in der DDR ein Hoffnungsanker. Er ließ öffentlich Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und blieb bei geistigen Höhenflügen immer erdverbunden. Ein Nachruf.
Enttäuschte haben die AfD gewählt – doch diese ist zu radikal, um mitzuregieren. So wird es noch schwerer, die Unzufriedenen mitzunehmen. Der Osten benötigt neue Geschichten der Hoffnung.
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