
Schnelle Vorstöße sicherten dem IS lange Zeit seine militärischen Erfolge – diese Taktik geht nicht mehr auf. Nun könnte Bagdad nächstes Angriffsziel werden.

Schnelle Vorstöße sicherten dem IS lange Zeit seine militärischen Erfolge – diese Taktik geht nicht mehr auf. Nun könnte Bagdad nächstes Angriffsziel werden.

Die türkische Regierung versucht, Theater zu zensieren, das nicht ihren konservatischen Wertvorstellungen entspricht - oder das die Gezi-Proteste thematisiert. Auch Deutschlands Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe kommt nicht ungeschoren davon.

Im Kampf um Kobane spielen Soldatinnen eine Hauptrolle, die kurdischen Verteidiger setzen auf sie. Nun hat auch der IS auf weibliche Kämpfer gesetzt.

Türkische Kampfflugzeuge haben Stellungen von Kurden-Rebellen im Südosten des Landes bombardiert. Der Friedenprozess steht damit vor dem Aus. Und die Terrormiliz "Islamischer Staat" geht weiter gegen Kobane vor.

Die drei im Kurdengebiet festgenommenen Fotoreporter sind wieder freigelassen worden und wollen trotz der teils heftigen Erlebnisse weiter aus den Kurden-Gebieten Bericht erstatten. Der türkische Agrarminister wirft ihnen vor, Kinder zu Protesten angestiftet zu haben.

Der türkische Außenminister hat US-Angaben zurückgewiesen, wonach Ankara die Nutzung türkischer Luftwaffenstützpunkte für Angriffe auf den IS in Syrien erlaubt hat. Unterdessen erobert die Terrormiliz das Stadtzentrum von Kobane.
Die Türkei sieht sich vom IS unmittelbar bedroht. Hunderttausende sind bereits aus der umkämpften Grenzstadt Kobane geflohen. Wie geht es weiter? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die Terrormiliz IS hat Kobane im Würgegriff. Es droht ein Massaker, warnen die UN. Der türkische Premier Erdogan will trotzdem nicht mit Truppen eingreifen – er verfolgt andere Ziele.

Die Gesamtzahl der Opfer bei den Protesten in der Türkei ist mittlerweile auf 35 gestiegen. Um Kobane geht es bei den Kämpfen zwischen Kurden und Islamisten aber nur noch am Rande. Beobachter fühlen sich an die Situation vor dem Militärputsch 1980 erinnert.

Mehr als 20 Tote gibt es bereits. Täglich kommt es zu Schlachten auf den Straßen der Türkei. Angesichts der Belagerung von Kobane warnen Beobachter vor einem „allumfassenden Krieg“ zwischen Kurden und der Terrormiliz IS. Einem Krieg, der Wunden reißt – auch in Deutschland.
Die Türken zögern, in Kobane einzugreifen. Die Kurden sind empört und rebellieren. Destabilisiert der IS-Terror das Land? Unterdessen gehen die Kämpfe in Kobane unvermindert weiter.

Die Schlacht um die Grenzstadt Kobane steht auf Messers Schneide. Die Berichte sind widersprüchlich. Die USA gehen indes nicht davon aus, dass Luftangriffe ausreichen, um den Vormarsch der IS-Terrormiliz aufzuhalten.

Zum ersten Mal hat die internationale Allianz gegen den „Islamischen Staat“ (IS) die Extremisten nahe der nordsyrischen Stadt Kobane bei Tageslicht aus der Luft angegriffen. Die Türkei lässt den IS gegen die Kurden gewähren.

Die Terrormiliz IS dringt trotz Luftangriffen der Koalition immer weiter in die Stadt Kobane vor. Die Kurden leisten erbitterten Widerstand. Die Türkei hat Panzer aufgefahren, greift aber nicht ein. Die Kurden werfen der Türkei eine Unterstützung des IS vor.

Mit einem verzweifelten Hilferuf an das Ausland haben die Kurden im nordsyrischen Kobane versucht, die Einnahme der Stadt durch die Kämpfer des "Islamischen Staates" (IS) in letzter Minute noch zu verhindern.

Nur ein paar Eisenbahnschienen und ein Grenzübergang liegen zwischen dem türkischen Dorf Mürsitpinar und der Stadt in Syrien, die seit zwei Wochen von Kämpfern des IS angegriffen wird. Wer kann, der flieht aus dieser Gegend – und hofft aufs Militär. „Wenn Kobane fällt“, sagen sie hier, „ist nichts mehr sicher“.

Immer näher ist die IS-Miliz an Kobane herangerückt. Doch die Kurden wehren sich mit allen Mitteln gegen den Fall der nordsyrischen Stadt. Und auch die Türkei will das verhindern. Ob damit auch militärische Hilfe in Frage kommt, bleibt offen.

Die türkische Regierung darf zum Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" ab sofort Soldaten nach Syrien und in den Irak schicken. Das Parlament verabschiedete am Donnerstag in Ankara ein entsprechendes Mandat, das ein Jahr lang gültig ist.

Die Türkei verbietet Jugendlichen Piercings und Tattoos – aber erlaubt das Kopftuch im Unterricht. Kritiker von Präsident Recep Tayyip Erdogan warnen vor einer Islamisierung des Bildungssystems.

Die Kämpfe zwischen Kurden und Dschihadisten des "Islamischen Staats" um die Stadt Kobane an der syrisch-türkischen Grenze eskalieren. In der Türkei selber gibt es Streit um die Richtigkeit der Flüchtlingszahlen. Wie ist die Lage?

US-Präsident Barack Obama hat in einer Rede vor der UN-Vollversammlung den IS-Extremismus als Krebsgeschwür gegeißelt. Der UN-Sicherheitsrat nahm eine Resolution an, die alle Länder verpflichtet, das Reisen zu terroristischen Zwecken zu verbieten.

Die Türkei distanziert sich deutlich von den US-Luftschlägen gegen den IS in Syrien. Offenbar wurden auch Ziele nach der türkischen Grenze getroffen. Präsident Erdogan fordert nun einen Plan für Zukunft von Syrien und Irak.

Der Strom an Flüchtlingen reißt nicht ab: Laut UN-Flüchtlingshilfswerk sollen bereits etwa 100.000 Flüchtlinge aus Syrien in die Türkei geflohen sein. Derweil rückt die Terrormiliz IS auf die Kurdenstadt Ain al-Arab vor.
US-Präsident Barack Obama bereitet die Allianz auf eine lange Auseinandersetzung vor – auch in Syrien. Das erinnert an George W. Bush - und hat weitreichende Konsequenzen.
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